Fastenzeit ist Abnehmzeit: 10 Tipps für erfolgreiches Verzichten in der Fastenzeit

Einige tun es aus spirituellen Gründen, viele mit einem religiösen Hintergrund und wieder andere um abzunehmen, den Körper zu entschlacken, zu reinigen und entgiften. Die Rede ist vom Fasten.

Das Fasten wird von vielen ernährungsbewussten Menschen auch mit einer Diät und dem damit einhergehenden Fettabbau verbunden und um erfolgreich abzunehmen. Was du beachten solltest, welche Tricks dir helfen und welche Tipps nützlich sein könnten, um Erfolg zu verbuchen? Hier alle Informationen.

Fastenzeit – Geschichtliches für den geistigen Horizont

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Ursprünglich stammt die Fastenzeit aus der Religion. In vielen Glaubensrichtungen ist es üblich, während einer bestimmten Zeit im Jahr zu fasten. Ob der Ramadan im muslimischen Glauben oder die christliche Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern. Bei den Katholiken steht die 40-tägige Fastenzeit im Sinne der Trauer, Buße und der Hoffnung auf Auferstehung.

Aschermittwoch und Karfreitag gehören zu den strengen Fastentagen, die genau wie die restlichen Tage, bestimmte Regeln unterworfen sind.

Für zehn Prozent der Deutschen ist die Fastenzeit ein heilsamer Verzicht, Besinnung, Gebet und ein Anlass zur Änderung des eigenen Lebensstils.

Für Protestanten ist die Zeit des Fastens nicht so fundamental. Doch auch sie verzichten auf Genussmittel, starten Aktionen, indem sie Plastik vermeiden oder das Auto stehen lassen.

Interessanter wird für viele Menschen das Heilfasten. Es gilt als populärer Renner unter körperbewussten Menschen oder adipösen Leuten. Nicht nur zur typischen Fastenzeit, werden Fastenkuren immer moderner. Um eine Änderung in der eigenen Ernährungsweise einzuleiten, seine Lebensführung umzukrempeln oder dem Geist und Körper eine Auszeit zu gönnen, kann man fasten.

Das Fasten als Anfang nutzen

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Natürlich ist das Fasten kein Allheilmittel, aber eine Möglichkeit das Gewicht zu reduzieren. Um allerdings eine dauerhafte Gewichtsreduktion oder das Halten des erreichten Gewichts nach der Kur beizubehalten, ist eine andauernde Ernährungsumstellung notwendig.

Wichtig ist, dass der Beginn in deinem Kopf stattfindet. Deine Motivation ist der Motor, um die Fastenzeit durchzuhalten. Du musst niemand Anderem etwas beweisen, sondern ausschließlich dir selbst.

Du musst dir deinen eigenen Grund vor Augen führen und mit viel Disziplin an das Fasten herangehen.

Sicherlich musst du in geistig guter und körperlich normaler Verfassung für solch eine Kur sein. Wenn du dir nicht sicher bist, suche einen Arzt auf und spreche deine Pläne an.

Ist die Fastenzeit für dich eine Chance, deinen Körper nicht in erster Linie zu reinigen, sondern insbesonders auch dein Gewicht zu reduzieren, wird dir die Disziplin eine ständige Begleiterin werden. Allein das Fasten bringt dir nichts. Denn isst du danach normal weiter, wartet der Jojo-Effekt in der nächsten Mahlzeit.

Was passiert und was ist zu beachten?

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Leider gibt es ein paar Arten des Fastens, die medizinisch nicht vertretbar sind. Die Wasser- und Teekur sollte nicht durchgeführt werden. Dem Körper werden sämtliche Mineralien, Vitamine und Proteine entzogen und nicht zugeführt. Dies schadet dem Körper erheblich. Auch auf kurze Zeit gesehen.

Eine Mayr-Kur als Fastenzeit, wird in der Medizin oft als Methode zur Reparatur von Darmfunktionsstörungen eingesetzt, ist allerdings nicht zum Abnehmen geeignet, da Brötchen und Milch Fett und Zucker in den Stoffwechsel bringen.

Die bekannteste Art zu Fasten, ist die Buchiger-Kur. Dem Körper werden drei bis vier Liter Saft pro Tag gegeben. Gemüse und Obst bilden die Basis für Brühen und Säfte. Vitamine, Mineralien und kleinere Eiweißmengen geben dem Körper wichtige Energie. Ein Glas Buttermilch oder ein Löffel Honig ist nicht verboten.

Was beim Fasten passiert?

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  • Dein Körper schaltet auf den Reserveverbrennungs-Modus
  • Dein Darm entleert sich
  • Dein Magen-Darm-Trakt entlastet sich
  • Dein Hormonspiegel verändert sich
  • Dein Organismus schwemmt Schwermetalle aus
  • Dein Blutdruck sinkt
  • Du kannst Kopfschmerzen und Schwindelgefühle bekommen
  • Du riechst unangenehm

Aufgrund der Fastenzeit, stellt dein Körper auf einen anderen Stoffwechsel um. Dein Grundbedarf halbiert sich und du greifst auf deine Fettreserven zurück. Während der Fettverbrennung bildet dein Körper Kerankörper Schwefelverbindungen, die übel riechen können. Beim Fasten spricht man dann vom Entgiften.

Nicht fasten sollten:

  • Schwangere
  • Stillende Mütter
  • Bluter
  • Kinder unter zehn Jahren
  • Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion
  • Menschen mit diagnostizierter Durchblutungsstörung des Gehirns
  • Diabetiker Typ 1
  • Krebskranke
  • Psychisch erkrankte Menschen

Die zehn besten Tipps für das Fasten und danach

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  • Immer einen Arzt oder Profi um Rat fragen
  • Ein bis zwei Entlastungstage vor der Fastenzeit mit Obst, Gemüse, Rohkost
  • Ruhe gönnen
  • Mindestens zwei Liter Wasser am Tag
  • Darmreinigung durch Glaubersalze und Einlauf
  • Nutzen als Einstieg zur dauerhaften Gewichtsreduktion, falls du abnehmen möchtest
  • Nach dem Fasten langsam feste Nahrung aufnehmen
  • Nicht in alte Gewohnheiten verfallen
  • Viel Bewegung einbauen
  • Direktsaft statt Fruchtkonzentrat trinken

Mich interessiert Deine Meinung… Fastet Du oder denkst Du das die Fastenzeit nichts für dich ist? Ich freue mich auf dein Kommentar.

Viel Spaß und Erfolg im Training!

2 Antworten auf „Fastenzeit ist Abnehmzeit: 10 Tipps für erfolgreiches Verzichten in der Fastenzeit“

  1. Hallo!
    Dein Artikel ist sehr interessant, dennoch habe ich eine wichtige Anmerkung zu machen:
    Schwermetalle können nicht ausgeschwemmt werden. Sie sind an Fett gebunden und bleiben auch da, wenn sich eine Fettzelle verkleinert. Der einzige Weg Schwermetalle loszuwerden ist eine Fettabsaugung oder das Stillen bei Frauen.
    Beste Grüße
    Janine

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