Mehr Kondition mit Fahrradfahren: Ausdauer trainieren und abnehmen mit dem Bike

Fahrrad fahren betreiben die meisten von uns eher zwangsmäßig als freiwillig. Dabei gehört das Fahrrad fahren zu den echt gesunden Sportarten, die zum Abnehmen und der Erhaltung der eigenen Gesundheit zur Auswahl stehen. Selbst für untrainierte bietet die regelmäßige Fahrradtour die Möglichkeit, effektiv und langfristig abzunehmen.

Damit ist das Fahrradfahren deutlich einfacher auszuführen, als der Besuch im Fitnessstudio. Dies liegt auch an der Tatsache, dass man dieses Konditionstraining gut in den eigenen Alltag einbinden kann und somit sich nicht mehr extra Zeit für die Trainingseinheit nehmen muss. Schon alleine den Weg zur Arbeit nicht mehr mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad zurückzulegen, lässt die Kilos purzeln und fördert außerdem die eigene Gesundheit. Kurze Strecken sind dabei weniger effektiv, als längere Ausdauertouren, bringen aber in der Gesamtzahl auch einen kleinen Erfolg.

Die richtige Ausstattung für eine bessere Kondition

[hr]

Um mit dem Fahrrad effektiv abnehmen zu können, sollte nicht nur auf die Länge der Strecken geachtet werden, sondern auch auf die korrekte eigene Ausstattung. Ein Klapperrad fördert weder die Kondition noch den Abnehmprozess, im Gegenteil, dadurch wird das Abnehmen oft zur Qual.

Da sich ein wirklicher Erfolg nur einstellt, wenn das Fahrradfahren langfristig betrieben wird, führt dies am Ende dazu, das nicht lange genug durchgehalten wird.

Hier eine kleine Auflistung der Dinge, die benötigt werden:

  • ein Trekking- oder Tourenrad
  • ein Fahrradhelm
  • ein Pulsmesser
  • eine Fahrradkarte bei längeren Touren
  • etwas zu trinken
  • eigene Motivation

Dies alles ist wichtige Ausstattung, damit am Ende die Kondition zunimmt und das Gewicht sinkt. Wer schon einmal in ein Fitnessstudio gegangen ist weiß, dass auch dort keine veralteten Geräte eingesetzt werden.

Auch auf die eigene Sicherheit sollte geachtet werden, denn das ganze Abnehmen mit dem Fahrrad bringt nichts, wenn dies am Ende im Krankenhaus endet. Dringend anzuraten ist ein Fahrradhelm und aktuelle Sicherheitstechnik für das eigene Fahrrad. Gerade wer lange strecken radelt, sollte sich eine Fahrradkarte zulegen, oder in der heutigen Zeit eine App für das eigene Handy.

Damit es gerade nicht im Sommer zur Austrocknung des eigenen Körpers kommt, ist außerdem die Mitführung von Getränken anzuraten.

Die richtige Pulszahl macht es

[hr]

Abnehmen und Kondition trainieren klingt meist leichter, als es wirklich ist. Fast jeder ist bereits an einem altbekannten Problem gescheitert, dem falschen Trainingspensum.

Zu viel und zu schnell ist ineffektiv und führt fast immer zum Jo-Jo-Effekt. Auch beim Training mit dem Fahrrad ist dies nicht anders, hier gilt es vor allem, wie bei allen Ausdauersportarten, eine bestimmte Pulszahl einzuhalten. Zwischendurch sind kurze Sprints mit einer zu hohen Pulszahl durchaus vertretbar.

Am besten errechnen lässt sich die höchste zu erreichende Pulszahl mit der Formel 220 – das eigene Lebensalter.

Ein junger 30 jähriger kann also durchaus mit einem Belastungspuls von bis zu 190 seine Kondition trainieren, je älter das eigene Lebensalter aber ist, desto geringer sollte die Höchstbelastung auch im Pulsbereich sein. Nur wer diese Regel beachtet, kann seine Kondition gut trainieren und dadurch mit dem Fahrrad abnehmen.

Wer ständig über dem Idealbereich liegt, verbrennt keine Fettzellen, sondern schadet seinem eigenen Körper. Am besten lässt sich dies durch eine Pulsuhr kontrollieren, die während des Trainings durchgehend getragen wird. Günstige Pulsuhren gibt es überall im Handel und sollte bei jeder Tour mit dem Fahrrad getragen werden.

Wer mehr Infos und Tipps über das Fahrradfahren erfahren möchte, kann sich im Netz in einem Fahrradforum mit anderen Radlern austauschen, sich über die neusten Fahrradprodukte informieren und die neuesten Trainingsmethoden diskutieren.

Viel Spaß und Erfolg im Training!

Eine Antwort auf „Mehr Kondition mit Fahrradfahren: Ausdauer trainieren und abnehmen mit dem Bike“

  1. Hi,

    laut dem Buch „Fit in 100 Tagen. Das Hermann Maier Trainingsprogramm für Einsteiger bis Profis von Heinirch Bergmüller und Knut Okresek“ (Lesetipp, allerdings mittlerweile schwer erhältlich) werden ideale Bereiche in Latkate angegeben und dabei bei der Grundlagenausdauer großteils mit einem Wert von 1.0 trainiert. Bei mir ist dies eine Pulsfrequenz von 120-130, was am Anfang aber sehr schwer umzusetzen ist, mittlerweile aber zu großen Fortschritten verholfen hat!
    Meine Jogging-versuche davor stagnierten alle weil mein Durchschnittspuls bei 170 lag und ich somit maximal 15 – 20 Minuten überhaupt durchhalten konnte (letzten 5 Minuten auf 190). Eine Ernährungsexpertin hat mir danach eben dieses Buch empfohlen und auch die Senkung meines Max-Pulses auf maximal 130. Den genannten Jojo Effekt erlebt man genau so gut bei zu intensivem Training laut Bergmüller. Wie sind dabei eure Erfahrungen.
    Ich trainiere momentan für einen Halbmarathon (Ausdauer) und möchte auch für die nächste American Football Saison (Kraft & Kraftausdauer) fit werden und betreibe eine Kombination aus Ausdauer und Kraftaufbautraining. Kann so eine Kombination auch Kontraproduktiv wirken? Sollte ich mich auf eine Sach konzentrieren oder ist es möglich „Bodybuilding“ (bin noch eher am Anfang) und gleichzeitig aber auch Ausdauertraining auf einen Wettkampf hin zu betreiben? (Beziehe mich hier auch auf den Artikel vom 10.01)

    Freue mich auf euer Feedback, Urlacher

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.