Warum das Abnehmen nicht mit der Ernährung beginnt

„Esse dies wenn Du abnehmen möchtest“ oder „Mache jenen Sport um Fett zu verbrennen“ usw. Alles Tipps die man irgendwo schon einmal gehört hat; an vielen Tipps ist natürlich auch etwas dran.
Allerdings steht und fällt das Abnehmen nicht mit Ernährung oder Sport, sondern mit einer anderen Sache die von vielen unterschätzt und außer Acht gelassen wird.
In diesem Artikel möchte ich Dir zeigen, worauf es beim Abnehmen in erster Linie ankommt.

Dein Mindset

Wenn ich von Mindset spreche, meine ich damit Deine innere Einstellung. Es geht also darum, wie Du dem Abnehmen gegenüber eingestellt bist.
Viele übergewichtige Menschen die abnehmen möchten sehen den Weg den sie hierfür gehen müssen, als notwendiges Übel an und zwingen sich dazu. Sie haben 5 kg, 10 kg oder 20 kg zu viel auf den Hüften, lesen eine dieser einseitigen „Wunder-Diäten“ in Zeitschriften, starten damit und hoffen darauf, in kürzester Zeit viel Gewicht zu verlieren und schlank zu bleiben.

Was passiert bei solchen Diäten? Nach maximal 2 Wochen wirfst Du das sprichwörtliche Handtuch, weil Du dich zu einer einseitigen Ernährung zwingst die keinen Spaß macht. Du fällst in alte Essgewohnheiten zurück und nimmst ruck-zuck wieder zu.

Genau das ist der Knackpunkt: Sich zu etwas zwingen, zu dem man überhaupt keine Lust hat! Ein erfolgreiches Mindset zeichnet sich dadurch aus, etwas gerne zu tun.

Denn nur dann wirst Du auch die Ausdauer und Disziplin mitbringen, die Du brauchst um sauber Fett zu verlieren und schlank zu bleiben.

1 g Fett hat 9,3 Kalorien. 1 kg Fett demzufolge 9.300 Kalorien. Sparst Du täglich 500 Kalorien ein brauchst Du rein rechnerisch 19 Tage um ein Kilo Fett zu verlieren. Es gibt allerdings ein paar Beschleuniger beim Abnehmen wie beispielsweise Sport der zusätzlich Fett verbrennt usw.

Ok, wir wissen also, das Abnehmen nicht von heute auf Morgen funktioniert, wir brauchen Ausdauer um Disziplin um unser Ziel – eine schlanke Linie – zu erreichen.

So nimmst Du erfolgreich ab

Verzichte auf einseitige Diäten die Du über einen bestimmten Zeitraum „durchziehst“ und falle anschließend nicht wieder in alte Essgewohnheiten zurück. Deine Essgewohnheiten waren es, die auch zu Deinem Übergewicht geführt haben (und evtl. mangelnde körperliche Betätigung).

Suche Dir eine Ernährungsform mit der Du super klarkommst und achte beim Abnehmen auf das Kaloriendefizit. Ich selbst ernähre mich beispielsweise 6 Tage pro Woche nach dem Low Carb Prinzip, esse viele Proteine, gesunde Fette und verzichte weitestgehend auf Kohlenhydrate. Ich achte auf die Kalorienzufuhr, mache viel Sport und konnte dadurch die besten Erfolge beim Abnehmen erzielen.

Wenn Du beispielsweise jemand bist, der ohne Obst nicht leben kann, solltest Du auch nicht darauf verzichten. Das gilt auch für alle anderen Lebensmittel. Das Wichtigste ist, dass Du mit der ausgewählten Ernährungsform langfristig gut klar kommst.

Hast Du die Lebensmittel gefunden mit denen Du abnehmen möchtest, mache Dir einmal die Mühe und stelle Ernährungspläne für mehrere Tage zusammen. Achte auf die Kalorien, also dass Du im Kaloriendefizit bleibst und baue vorsichtshalber in den Ernährungsplänen einen Puffer von rund 200 Kalorien pro Tag ein. Die Arbeit lohnt sich!

Wie Du deinen Kalorienbedarf ermitteln kannst, erkläre ich Dir in diesem Artikel unter: Tipp 6 Bauchfett weg

Zielsetzung & Motivation

Auch das Thema Zielsetzung und Motivation ist sehr wichtig. Nur wer sich ein Ziel steckt, weiß wohin die Reise geht und bekommt dadurch auch eine Grundmotivation.
Ein Ziel muss immer messbar sein und eine Deadline haben. Ein Ziel ist nicht: „Ich will schlank werden“. Was ist schlank? Wann willst du schlank sein? Ein Ziel ist: „Ich möchte in 5 Wochen 5 kg abnehmen“. Also klar definiert, messbar und mit einer Deadline versehen.

Schreibe das Ziel schriftlich nieder und prüfe wöchentlich den Fortschritt. Stelle Dir zudem Dein Ziel visuell mehrmals täglich vor Deinem geistigen Auge vor. Stelle Dir beispielsweise möglichst genau vor wie Du aussehen möchtest, welche Kleidung Du tragen möchtest. Dadurch erhältst Du die Grundmotivation.
Motiviere Dich auch immer wieder aufs Neue, hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Musik beim Sport
  • ein Trainingspartner um sich gegenseitig zu motivieren
  • ein Wunschkleidungsstück, welches Du tragen möchtest
  • usw.

Der Beweis

Ich möchte Dir in folgendem Beispiel beweisen, warum Du nur Erfolg hast wenn Du etwas gerne tust und Dich nicht dazu zwingst:

Wir haben zwei Personen, Christian und Max.

  • Christian kennt sich super mit dem Thema Abnehmen aus. Er weiß wie er sich zu ernähren hat, was Kalorien und Nährstoffe sind und auch die Menge Kalorien, die er zu sich nehmen darf. Zudem kennt er sich hervorragend mit Sport aus und weiß, mit welcher Sportart er am meisten Fett verbrennt. Allerdings hat sich Christian kein klares Ziel gesetzt und weiß daher nicht, wohin die Reise geht. Leider hat er auch keinen festen Willen ein Abnehmprogramm durchzuziehen.
  • Dann haben wir Max. Max hat keine Ahnung von Ernährung und weiß auch nicht, welche Sportarten fürs Abnehmen geeignet sind. Max ist allerdings äußerst motiviert, da er genau weiß, was er will. Er möchte in 5 Wochen 5 Kilogramm abnehmen und seinen Bauchumfang um 5 cm reduzieren. Er hat sich das fest vorgenommen und freut sich auf die Zeit des Abnehmens. So freut er sich jede Woche auf die Sporteinheiten und auf das wöchentliche Wiegen.

Wer gewinnt und nimmt ab? Christian oder Max?
Max gewinnt!

Christian weiß zwar alles über das Abnehmen, allerdings wird er bereits nach einigen Tagen das Handtuch werfen, da er nicht motiviert ist. Woher sollte er auch die Motivation nehmen? Er weiß ja gar nicht, was er will. Also bringt ihm auch all sein Wissen nichts.

Max dagegen hat zwar vom Thema Ernährung und Sport keine Ahnung, ist allerdings fest entschlossen und super motiviert sein gestecktes Ziel zu erreichen. Er lässt sich durch nichts von seinem Weg abbringen und verschlingt alle Informationen die er zum Thema Ernährung und Sport in die Finger bekommt.

Er wendet alles im Alltag an und findet die für sich perfekte Methode bis er sein Ziel erreicht hat.

Fazit:

Wenn Du abnehmen möchtest, musst Du es WOLLEN. Es muss einer Deiner größten Träume sein! Kümmere Dich zuerst darum ein Feuer in Dir zu entfachen. Überlege Dir genau, WARUM Du abnehmen möchtest. Dann wirst Du auch den inneren Antrieb in Dir finden und zur Tat schreiten. Beschäftige Dich im Anschluss mit dem Thema Ernährung und Sport.

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!
Sportliche Grüße
Fabian Prell

 

Über den Autor:

Der 27 jährige Autor Fabian Prell betreibt den Fitnessblog Speckweg in dem er seine Erfahrungen weitergibt, mit denen er sein Übergewicht bewältigen konnte und 27 kg verlor.

Fit durch den Tag mit leckeren Rezepten

Gesunde Ernährung, die beim Abnehmen hilft und den Muskelaufbau fördert, kann so köstlich sein. Wir haben für Dich 5 tolle Fitnessrezepte zusammengestellt – vom Frühstück bis zum Abendessen!

 

Bananen-Vollkorntoast: Kick-Start am Morgen dank hochwertiger Kohlenhydrate

– ca. 300 kcal – Zutaten für eine Person: 1 Banane, 4 Scheiben Vollkorntoast, 1 EL Haselnusskerne, 2 EL Magerquark-Joghurt-Mix, 2 TL flüssiger Honig zum Abschmecken

Zuerst schälst Du die Banane und schneidest sie in schräge Scheiben. Danach zerkleinerst Du die Haselnusskerne und bestreichst das Toast mit dem Magerquark-Joghurt-Mix. Nun belegst Du 2 Scheiben mit den Bananenstückchen und träufelst den Honig darüber. Anschließend garnierst Du das Ganze mit den Haselnusskernen. Zum Schluss legst Du die einfach bestrichenen Toasthälften oben drauf. Fertig ist das Powerfrühstück, das Deinen Stoffwechsel ideal mit Nährstoffen und Vitaminen versorgt!

 

Lachsfilet in Senfkruste: ausgewogenes Mittagessen für einen leistungsstarken Tag

– ca. 500 kcal – Zutaten für 2 Personen: 1 rote Paprika, 350 g Kartoffeln, 5 g Kräuterbutter, ca. 60 ml Brühe, 1 Stiel Rosmarin, 50 g Tiefkühlerbsen, 2 mal 150 g Lachsfilet, 1,5 TL Vollkorn-Paniermehl, 2,5 TL grober Senf, 1 EL Öl, Salz und Pfeffer

Zuerst geht es der Paprika an den Kragen: Sie wird in Streifen geschnitten. Danach schälst Du die Kartoffeln und schneidest sie in Scheiben. Sie kommen gemeinsam mit der Kräuterbutter, der Brühe und dem Rosmarin in einen Topf mit Deckel und köcheln für 10 Minuten auf mittlerer Hitze. Nach ca. 7 Minuten fügst Du die Erbsen und die Paprika hinzu. Der Lachs wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und von beiden Seiten im Öl scharf angebraten. Danach legst Du ihn auf ein Backbleck und kümmerst Dich um die Panade. Dazu verrührst Du den Senf und das Paniermehl und bestreichst den Fisch damit. Dann packst Du den Lachs für 3-4 Minuten in den Ofen mit Grillfunktion, sodass er gratinieren kann. Zum Schluss würzt Du noch einmal das Gemüse nach und servierst es mit dem ofenheißen Lachs. Lecker!

 

Putenbrustsalat: leicht und proteinlastig am Abend für einen entspannten Schlaf

– ca. 325 kcal – Zutaten für 2 Personen: 200 g Putenbrustfilet, 1 kleiner Kopf Lollo rosso (Salat), 1 Zucchini, 1 rote Zwiebel, 6 Kirschtomaten, 0,5 Beet Kresse, 1 Knoblauchzehe, 2 TL Rapsöl; Für das Dressing: Pfeffer, Jodsalz, 1 TL milder Senf, 150 g fettarmer Joghurt

Zuerst schneidest Du die Zwiebeln in Ringe. (Tipp für weniger Tränen: Spüle die Zwiebel einmal unter heißem Wasser ab.) Dann bereitest Du das Dressing zu, indem Du Joghurt, Salz, Pfeffer, Senf und Öl vermengst. Die Knoblauchzehe zerkleinerst Du in der Knoblauchpresse und gibst sie zu den Zwiebeln und dem Dressing. Jetzt kannst Du die Putenbrust würzen und mit einem Teelöffel Öl einstreichen. Perfekt ist ein elektrischer Tischgrill für die Zubereitung. Hast Du keinen, kannst Du das Fleisch natürlich auch in der Pfanne braten. Das dauert etwa 6 Minuten. Nun wäschst Du den Salat, zupfst ihn klein und raspelst die Zucchini darüber. Die Tomaten halbierst Du und fügst Sie ebenfalls hinzu. Zum Schluss richtest Du die Putenbrust mit etwas Kresse auf dem Salatbett an und träufelst etwas Dressing darüber. Et voilá: ein köstliches Low-Carb-Abendessen!

 

Linsensuppe mit Curry: gesunde Kleinigkeit für Zwischendurch

– ca. 80 kcal – Zutaten für 1 Person: 20 g rote Linsen, 200 ml Gemüsebrühe, 1 TL Currypulver, 25 g Staudensellerie, 1 EL fettarmer Joghurt, Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Als erstes brühst Du die Linsen mit der Brühe in einem Topf auf, gibst das Currypulver hinzu und lässt alles mit Deckel für ca. 6 Minuten auf kleiner Flamme garen. In der Zwischenzeit wäschst und putzt Du den Sellerie. Manchmal ist es auch nötig, die Fäden abzuziehen. Du schneidest den Sellerie in schmale Scheiben (ca. 5 mm) und gibst ihn zu den Linsen. Dann schneidest Du das Selleriegrün in grobe Streifen und gibst ihn gemeinsam mit etwas Pfeffer und Salz zu Deiner Suppe. Der Joghurt kommt separat auf den Tisch und gibt dem Ganzen noch einen zusätzlichen Frischekick. Diese Suppe ist prima als warmer Snack, denn sie ist superschnell gemacht und hat wenig Kalorien.

 

Kiwi-Eis: kalorienarme Nascherei ohne raffinierten Zucker

– ca. 50 kcal – Zutaten für 1 Person: 1 mittelgroße Kiwi, 20 ml Wasser, 2 TL Honig oder Agavendicksaft

Schäle zunächst die Kiwi und schneide feine Scheiben ab, den Rest kannst Du grob zerkleinern, denn er wird zusammen mit dem Honig beziehungsweise Agavendicksaft und dem Wasser püriert. Da wir Eis am Stiel machen wollen, besorgst Du Dir am besten Eis-Förmchen. Alternativ gehen auch zum Beispiel leere Joghurtbecher. Zuerst kommt die Kiwi-Scheibe in die Form, dann das Püree. Ab ins Gefrierfach damit. Nicht vergessen: Nach ca. einer Stunde musst Du noch den Stiel hineinstecken! Danach sollte Dein Kiwi-Nachtisch für mindestens 6 Stunden im Eisfach bleiben, aber dann heißt es: Naschen ohne schlechtes Gewissen! Kleiner Tipp: Kann man auch auf Vorrat machen.

 

Wir hoffen, unsere Rezepte inspirieren Dich, direkt ein paar Gerichte auszuprobieren. Mehr Infos rund um Ernährung, Timing und weitere Rezepte findest Du in unserem EBook zum Downloaden.

 

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Viel Spaß beim Ausprobieren und lass es Dir schmecken!

 

Durch Fitness gesund abnehmen: 3 Fettkiller-Übungen für jedermann

Schluss mit dem Winterschlaf! Der Sommer kommt schneller, als Du denkst! Hier findest Du 3 super effektive Fettkiller-Übungen, die für Frauen genauso geeignet sind wie Männer.

 

Je früher Du anfängst, desto besser!

Du meinst, der Sommer ist noch ganz weit weg? Falsch gedacht, denn wenn Du wirklich gesund abnehmen möchtest und in der warmen Jahreszeit einen fitten, gut definierten Körper vorzeigen möchtest, dann brauchst Du Zeit. Deshalb ist jetzt genau der richtige Startpunkt, um an Deinem Traumkörper zu arbeiten!

Mit unseren 5 Übungen unterstützt Du Deine Diät beziehungsweise Ernährungsumstellung wirkungsvoll. Schnell wirst Du merken, dass Du fitter bist und Muskeln spüren, die Dir vielleicht vorher nicht bewusst waren. Das und die Extraportion Endorphine, die Du nach erfolgreichem Training ausschüttest, werden sicherlich auch bei Dir die Pfunde schmelzen lassen.

 

Ernährung als Voraussetzung für Deinen Erfolg

Gesund abnehmen funktioniert – Du ahnst es sicher schon – am besten mit einer Kombination aus ausgewogener Ernährung sowie Sport. Damit der Gewichtsverlust nachhaltig ist, solltest Du nicht nur über eine Diät, sondern über eine Ernährungsumstellung nachdenken. Je nach Körperbau, Geschlecht, Veranlagung und Aktivität, eignen unterschiedliche Zusammensetzungen. Manche Menschen können beispielsweise Kohlehydrate besser verarbeiten, andere Fette oder Proteine. Auch Nahrungsergänzungsmittel können helfen. Dazu aber in einem der nächsten Artikel mehr. Jetzt geht es erst einmal an unsere Übungen!

 

Nr. 1 – Liegestütze: knallhartes Oberkörpertraining

Gähn, Liegestütze – echt jetzt? Ja! Der Klassiker ist nicht umsonst immer noch bei jedem guten Training dabei! Vor allem Deine Rumpf- und Armmuskulatur wird es Dir danken, wenn Du diese Übung sauber ausführst. Die Grundform sieht wie folgt aus: Du legst Dich auf den Bauch, Deine Füße sind aufgestellt, dann setzt Du Deine Hände neben den Schultern auf und drückst Dich hoch bis Deine Arme fast komplett durchgedrückt sind. Ganz wichtig dabei ist, dass Kopf, Rumpf, Po und Beine eine Linie bilden, Du also keinesfalls ins Hohlkreuz fällst oder den Nacken hochziehst. Anschließend winkelst Du Deine Arme wieder soweit an, dass Dein Gesicht fast den Boden erreicht. Das kostet Kraft! Erst wenn Du den Ablauf wirklich beherrschst, solltest Du Dich mit Wiederholungen beschäftigen.

Damit Liegestütze auch für Anfänger zu meistern sind, gibt es ein paar leichtere Varianten: Liegestütze an der Wand und auf den Knien. Beim Training an der Wand kannst Du zunächst mit einer Entfernung von etwa drei Fußlängen zur Wand beginnen. Dies ist die einfachste Variante. Wenn Du hier dreimal 15 Liegestütze gut schaffst, geh‘ eine weitere Fußlänge zurück, um den Schwierigkeitsgrad zu steigern. Die nächste Steigerung sind die Liegestütze auf den Knien. Diese Übung geht genauso wie im ersten Abschnitt beschrieben, nur dass Du auf den Knien bleibst, statt die Füße aufzustellen.

 

Nr. 2 – Crunches für tolle Bauchmuskeln

Crunches, zu Deutsch Bauchpresse, sind nicht nur einfach auszuführen, sondern auch absolut wirkungsvoll. Die Grundübung sieht so aus: Du liegst dabei auf dem Boden, winkelst die Beine um 90° an oder stellst die Füße auf. Die Hände gehen seitlich an die Stirn, Ellbogen zeigen leicht nach außen. Nun drückst Du den unteren Rücken fest an den Boden, spannst Deine Bauchmuskulatur an und rollst den Oberkörper soweit ein bis Deine Schulterblätter den Boden nicht mehr berühren. Beim Zurückkommen achte darauf, nur so weit zu gehen, dass Deine Schultern den Boden nicht berühren. Spannung halten.

Die Basic-Ausführung kann ganz leicht variiert werden, um weitere Regionen zu trainieren und die Übungen zu intensivieren. Die seitlichen Bauchmuskeln trainierst Du zum Beispiel, indem Du nur eine Schulter vom Boden löst. Willst Du noch eine Schippe drauf legen, machst Du Käfer-Crunches. Dabei führst Du abwechselnd den rechten Ellbogen zum linken Knie und den linken Ellbogen zum rechten Knie. Für noch mehr Intensität streckst Du ein Bein aus, das andere bleibt angewinkelt in der Luft. Die Arme streckst Du abwechselnd nach vorne und nach hinten aus. Das sieht etwas lustig aus, sodass Dir fast von ganz allein ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird. Das hilft beim Durchhalten – probier’s mal aus!

 

Nr. 3 – Burpees: Ganzkörperübung für Fortgeschrittene

Hinter dem witzigen Namen steckt eine hammerharte Kombination aus Kniebeuge, Liegestütze sowie Hocksprung, sie ist daher eher weniger für Anfänger geeignet. Los geht es mit einem hüftbreiten Stand. Von hier machst Du eine Kniebeuge mit schön geradem Rücken, setzt dann die Hände schulterbreit auf und springst mit den Füßen nach hinten in die Liegestützposition. Dann führst Du einen Liegestütz aus und springst zurück in die Kniebeugeposition mit aufgesetzten Händen. Jetzt streckst Du kraftvoll die Arme und machst einen Sprung nach oben. Fertig ist der Burpee. Für den Anfang sind 5 Wiederholungen ausreichend. Mit steigender Fitness kannst Du die Zahl anpassen.

Wichtig bei allen hier vorgestellten Eigengewichtübungen ist: Achte auf die korrekte Ausführung! Fehlhaltungen führen nicht nur dazu, dass die Workouts weniger bringen, Du kannst auch Deiner Gesundheit schaden. Fange daher unbedingt langsam an, wärme Dich vorher auf, lies Dir die Anleitungen genau durch oder schau Dir ergänzend dazu die Videos an. Und jetzt viel Spaß mit unseren Killerübungen – lass die Muskeln brennen und das Fett schmelzen!

 

Stoffwechsel und Fitness – diese Fakten solltest Du kennen!

Stoffwechsel und Fitness – diese Fakten solltest Du kennen!

Wer abnehmen oder einfach fitter werden möchte, wird immer wieder über den Begriff Stoffwechsel stolpern. Wie Stoffwechsel und Fitness eigentlich zusammenhängen und was Du tun kannst, damit der Stoffwechsel nicht zum Stolperstein wird, erfährst Du in diesem Artikel.

 

Meta … was? – Fachbegriffe schnell erklärt

Oft heißt es „Wie kurbele ich den Stoffwechsel an?“, denn ein schneller Stoffwechsel soll einen hohen Kalorienverbrauch bewirken. Umgekehrt heißt es, dass ein langsamer Stoffwechsel dafür sorgt, dass weniger Kalorien verbrannt werden. Aber was steckt dahinter?

Mit Stoffwechsel, fachsprachlich auch Metabolismus genannt, ist nichts Geringeres als die Gesamtheit aller chemischen Vorgänge des menschlichen Körpers gemeint. Was die meisten aber am Stoffwechsel interessiert, ist die Steuerung des Kalorienverbrauchs. Der Kalorienverbrauch des Körpers setzt sich – vereinfacht gesagt – aus 2 Faktoren zusammen: Grundumsatz und Leistungsumsatz. Der Grundumsatz wird auch als basale Stoffwechselrate bezeichnet und beschreibt die tägliche Energiemenge, die Dein Körper bei völliger Ruhe und circa 20 Grad Umgebungstemperatur ohne Nahrungszufuhr braucht, um zu überleben. Der Leistungs- oder auch Arbeitsumsatz steht für die Energiemenge, die Dein Organismus über den Grundumsatz hinaus benötigt, um körperliche und mentale Aktivitäten ausführen zu können. Das Verhältnis von Grundumsatz zu Leistungsumsatz beträgt in etwa 60 zu 30 Prozent. Die restlichen 10 Prozent benötigst Du für die Wärmeregulierung.

Der Stoffwechsel ist selbstverständlich nicht als feste Größe zu betrachten, sondern so individuell wie die Menschen es sind. Viele Faktoren können Deinen Stoffwechsel und damit Deinen Energiebedarf beeinflussen. Dazu gehören:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Größe und Gewicht
  • Muskelmasse
  • Lebensstil

Das Gemeine ist, dass Du auf Alter und Geschlecht nicht wirklich Einfluss hast. Deutlich positiv beeinflussen kannst Du aber Deinen Lebensstil durch Sport und Ernährung. Wer auf gesundes Essen, viel Wasser und regelmäßige Bewegung setzt, erhöht damit seinen Energiebedarf. Schon Kleinigkeiten wie die Treppe statt den Fahrstuhl zu nehmen oder ins Nachbarbüro rüberzugehen statt dort anzurufen können etwas für Deinen Energieverbrauch bewirken – ganz einfach in den Alltag eingebaut.

 

Wie berechnet man Grundumsatz und Leistungsumsatz?

Im Netz gibt es zahlreiche Rechner, die Dir helfen, Deinen Energiebedarf zu ermitteln. Energiebedarfsrechner stellen eine einfache Möglichkeit dar, um schnell ein paar Näherungswerte zu erhalten. Die meisten Internetrechner verwenden dabei die Harris-Benedict-Formel oder die Formeln der WHO.

Die Faustformel zur Berechnung des Grundumsatzes lautet: 1 kcal pro kg Körpergewicht pro Stunde.
Mit Hilfe der PAL-Werte wird versucht, die individuelle Lebensweise mit einzubeziehen, also den Leistungsumsatz zu berechnen. Je niedriger die regelmäßige Belastung ist, desto geringer ist der PAL-Wert. Wer beispielsweise ausschließlich sitzt oder liegt, hat einen PAL-Wert von 1,2. Menschen, die einen körperlich stark belastenden Beruf ausführen, haben einen Wert von 2,0 bis 2,4. Schwangere ab dem 4. Monat und stillende Frauen sowie sportlich sehr aktive Menschen verfügen über einen darüber hinaus erhöhten Energiebedarf.

Wir hoffen dieser Artikel hat ein wenig Licht ins Dunkle gebracht und Dich motiviert, aktiv zu werden. Du willst wissen, was Du tun kannst, um Deinen Stoffwechsel anzuregen? Freu Dich auf viele weitere Tutorials zum Thema Stoffwechsel, Fitness und Ernährung demnächst hier im Blog auf fitness.de!