Geschenkideen für Fitnessfans: Diese 4 praktischen Sportgeräte für Daheim gehören auf Deinen Wunschzettel

Du bist auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken oder möchtest Deine Lieben inspirieren? Wir stellen Dir 4 kompakte Geräte für jeden Geldbeutel vor, die richtig fit machen und perfekt für zu Hause sind!

Shake, Shake, Shake: rhythmisch trainieren mit Brasils

Nein, hier tanzt Du nicht Samba mit heißen brasilianischen Tänzern und Tänzerinnen, aber trotzdem sind Brasils eine echt tolle Sache. Es handelt sich dabei um spezielle Handtrainer mit Gewichten, die sowohl im Rahmen eines Bauch-Beine-Po-Workouts als auch für das Rücken- und Gesundheitstraining eingesetzt werden können. Die handlichen Tiefenmuskulaturtrainer sind einfach vielseitig und supereffektiv. Durch die ergonomische Form und die geringe Größe lassen sie sich gut greifen. Da sie gerade einmal 270 Gramm pro Stück wiegen, sind sie außerdem gelenkschonend und perfekt für unterwegs.

Das besondere Geheimnis der Brasils liegt im sogenannten Schütteleffekt: Weil die Brasils eine Füllung aus Luft und Gewicht haben, bekommst Du beim Trainieren ein gezieltes Bewegungsfeedback. Was das konkret heißt? Sie fühlen und hören sich an wie kleine Rasseln und Du merkst sofort, wenn Du aus dem Gleichgewicht kommst. Außerdem spannst Du beim den unterschiedlichen Übungen mit Brasils den kompletten Rumpf an, weshalb sie sehr viel im präventiven Rückentraining eingesetzt werden. Durch die Noppenstruktur kannst Du die kleinen Helfer übrigens auch als Massagegerät verwenden.
Ein Doppelpack der Marke TOGU Brasil kostet etwa 23 Euro. Bestellst Du mehr, kannst Du in unserem Shop Mengenrabatt bekommen. Mit dabei sind auch gleich ein paar Übungsvorschläge. Im Netz findest Du weitere Anregungen für Brasil-Workouts oder Du holst die passende CD oder DVD für das Bodystyling mit Brasil gleich mit dazu.

Mehr als einfach nur abhängen: Training mit Slings

Das Schlaufen-Workout kommt eigentlich aus dem Reha-Bereich, aber Du kannst es genauso einsetzen, um noch fitter zu werden. Die Übungen mit den Slings (englisch für Schlaufen) kräftigen und stabilisieren alle Muskelgruppen – und das äußerst intensiv und tiefenwirksam. Das haben auch diverse Profi- und Leistungssportler erkannt und deshalb Sling-Übungen in ihren Trainingsplan integriert. Du arbeitest dabei mit Deinem Eigengewicht, die Intensität steigerst Du über den Neigungswinkel. Somit hast eine große Bandbreite von Möglichkeiten: vom entspannten Hängen über vorsichtiges Training im Sitzen bei Verletzungen bis hin zu anspruchsvollen athletischen Moves. Da mehrere Muskelgruppen gleichzeitig arbeiten, kommt das Schlingentraining dem Prinzip Functional Training recht nah.
Sling-Trainer sind leichte und kompakte Trainingsgeräte, die Du überall hin mitnehmen kannst. Voraussetzung ist nur, dass Du sie irgendwo über Kopf sicher befestigen kannst, um die Übungen durchzuführen. Einmal fixiert, kannst Du damit sehr vielseitig trainieren und innerhalb von Sekunden die Intensität regulieren. Daher sind Sling Trainer sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Das Ganzkörpertraining lässt sich außerdem mit anderen Fitnessarten wie beispielsweise Pilates gut verbinden.

Schlingentrainer, auch als Suspension Trainer bekannt, gibt es ab circa 25 Euro in der Basisausführung. Hochwertigere Modelle mit mehr Zubehör kosten etwa 60 bis 130 Euro, je nach Hersteller und Ausstattung. Wer ein wenig mehr Anleitung braucht, als die zumeist mitgelieferten Poster mit Übungen, findet online passende Workout-DVDs für Slings oder greift zum Kombipaket.

Full-Body-Workout mit dem Balance Ball

Keine halben Sachen machst Du mit diesem Balance Trainer – und das obwohl er im Grunde aus einem halben Ball besteht, der auf eine gerade Unterlage montiert ist. Du kannst sowohl die runde als auch die ebene Fläche für Dein Workout verwenden. Was das Ganze bringt? Du stärkst hier vor allem Deine Core-Muskulatur sowie Bänder und Sehnen, weil Du durch die instabile Oberfläche des Balls immer wieder zu kleinen Ausgleichsbewegungen gezwungen wirst. Außerdem verbessert sich Deine Koordination und durch das stetige Ansprechen der Tiefenmuskulatur sorgst Du insgesamt für mehr Stabilität.
Auch wenn das Trainingsgerät selbst recht simpel ausschaut: Durch die Vielzahl an Übungsvarianten ist der Balance Ball perfekt für alle Altersgruppen und Fitnesslevel. Er wiegt etwa 6 Kilo und hat idealerweise einen Umfang von etwa 65 Zentimetern. Damit ist er immer noch klein genug, um problemlos zu Hause eingesetzt zu werden, aber groß genug um Übungen für den ganzen Körper damit durchzuführen. Mit Zubehör wie Zugbändern lässt sich das Übungsrepertoire noch erweitern.

Den original Balance Trainer von Bosu gibt es in verschiedenen Ausführungen. Für daheim empfehlen wir die Variante Pro, die ab etwa 130 Euro zu haben ist. Etwas günstiger sind beispielsweise SportPlus und Ancheer, die ihre Balance Trainer ab circa 50 Euro anbieten. Bei den hochwertigen Varianten von Kettler und TOGU (hier heißt das Teil Jumper) investierst Du 100 bis 200 Euro. Achte darauf, dass eine Luftpumpe im Lieferumfang enthalten ist, wenn Du sofort loslegen willst und keine zu Hause hast.

Hoch hinaus in den eigenen 4 Wänden mit dem Mini-Trampolin

Kommen wir zum größten unter den hier vorgestellten Geräten: dem Mini-Trampolin. Weil Jumping Fitness und Balance-Swing-Workouts so extrem viel Laune machen und zahlreiche Vorteile für Deine Fitness bieten, können wir das beliebte Indoor-Trampolin auch dieses Mal nicht unerwähnt lassen.
Während Balance Swing eine sanfte Trainingsmethode ist, die sich auch für Einsteiger eignet, kannst Du beim Power-Workout auf dem Trampolin so richtig Deine Grenzen im Bereich Ausdauer testen. Ob Du dazu Trainingsanleitung per DVD nutzt oder Dich freestyle zu donnernden Beats bewegst, bleibt Dir überlassen. Achte nur darauf, dass Du ausreichend Platz zur Decke und um das Trainingsgerät herum zur Verfügung hast. Mit 95 bis 120 Zentimetern Größe, ist das Mini-Trampolin auch „wohnzimmertauglich“. Modelle mit abnehmbaren Füßen lassen sich zudem besonders leicht verstauen.

Gute Einsteiger-DVDs für die Balance-Swing-Methode bekommst Du für etwa 25 Euro. Bei der Auswahl des Trampolins solltest Du nicht nur auf den Preis achten. Hier kann es sich auszahlen, etwas mehr zu investieren und ein Qualitätsprodukt zu kaufen. Außerdem solltest Du wissen, ob Du eher ein „ Schwinger“ oder ein „Hardcore-Hüpfer“ bist, also wo Dein Fokus liegt und welche Voraussetzungen Du mitbringst. Um die Kondition zu verbessern und Muskeln aufzubauen eignet sich ein Modell mit Stahlfedern. Nachgiebiger und damit gelenk-, rücken- und bandscheibenschonender sind Mini-Trampoline mit Gummibändern. Sie eignen sich vor allem für ältere Menschen und Personen mit körperlichen Einschränkungen. Marken-Mini-Tramponline mit 4 Standfüßen bekommst Du ab etwa 50 Euro, mehr Stabilität haben Varianten mit 6 Standbeinen. Diese erhältst Du ab 70 Euro. Teurer bedeutet zwar nicht unbedingt mehr Spaß, aber in den Preisklassen 170 bis 250 Euro kannst Du davon ausgehen, das Verschleißteile wie Federn und Sprungtuch auf Dauer länger halten.

Ob superkleines Handgerät, ultraleichte Slings, platzsparender Balance Trainer oder kompaktes Minitrampolin: Du musst Dir keine riesigen Studiogeräte anschaffen, um Dich fit zu halten – im Gegenteil! War etwas für Dich dabei? Verrate uns doch Deinen Trainingsfavoriten und was auf dem Gabentisch bei Dir nicht fehlen darf!

Group-Fitness-Events – weil‘s in der Gruppe einfach besser läuft

Gemeinsam stark: Training in der Gruppe macht nicht nur fit, sondern motiviert durch den Teamspirit gleich doppelt. Deshalb findest Du hier die angesagtesten Group-Fitness-Events Deutschlands im Überblick!

 

Group-Fitness: mehr Power durch Mitstreiter

In der Gruppe Sport zu treiben, hat eine lange Tradition. Im Fitnessbereich brach Anfang der 1980er-Jahre durch Jane Fonda und ihr Gymnastik- und Aerobic-Prinzip der erste Hype aus. Das von einem Coach angeleitete und in der Gruppe ausgeführte Training zu Musik löste das bis dahin vorherrschende Gerätetraining ab und bot ganz neue Möglichkeiten. Über die Jahre kamen weitere Trainingsbereiche hinzu. Heute unterscheidet man nicht mehr nur die großen drei Disziplinen Aerobic, Step Aerobic und Workout, sondern viele Unterformen, wie zum Beispiel:

An der Länge der Liste merkst Du schon, dass es ein riesiges Angebot für Fitness in der Gruppe gibt – und auch die Nachfrage steigt ständig. Immer wieder werden neue Trends, wie zum Beispiel das Trampolin-Training oder Zumba, aufgegriffen. Sie mischen das klassische Repertoire auf oder entwickeln es weiter. Zusammen macht es einfach mehr Spaß, denn Durchhänger werden aufgefangen und Erfolge gemeinsam gefeiert! Kein Wunder also, dass immer mehr Group-Fitness-Events da draußen in der Fitnesslandschaft auftauchen. Wir haben uns mal in alle Himmelsrichtungen aufgemacht und die coolsten Gruppenfitnessevents Deutschlands für Dich zusammengetragen.

 

Bunte Vielfalt von Group-Fitness-Events in Berlin

detoxworkout
Ende Oktober geht es ab in der Mercedes-Welt am Salzufer. 300 Teilnehmer trainieren Kraft, Ausdauer und Entspannung beim Freestyle-Workout. Angeleitet wird das Ganze von einem Coach und 15 Fitness-First-Trainern. Ein Live-DJ unterstützt das kraftvolle Bodyweight-Training mit motivierenden Beats. Schon die Premiere dieses Events in Köln war ein voller Erfolg und restlos ausverkauft.

 

ATHLIN’s Charity Teamevent
Gemeinsam schwitzen für den guten Zweck? Dann mach mit beim 2. Charity Teamevent von ATHLIN am Kurfürstendamm. In 5er-Teams führst Du vorgegebene Übungen aus und mit jeder geschafften Wiederholung erarbeitet ihr als Gruppe Geld für das Projekt „Sport macht Schule“. Dadurch wirst Du nicht nur fitter, sondern unterstützt auch das Sportprogramm an sozialschwächeren Schulen.

 

XLETIX Challenge
Ende Mai wird es schmutzig in Berlin. Bei der XLETIX Challenge im Offroad Park Berlin Brandenburg Kallinchen überwindest Du gemeinsam mit Deinem Team Hindernisse, kämpfst Dich durch 170 Hektar Wald, Schlamm, Schaum und eiskaltes Wasser. Danach wird gemeinsam gefeiert. Die Challenge ist übrigens auch ein super Teambuilding-Event für Gruppen von drei bis circa 25 Personen. XLETIX-Events gibt es übrigens auch in jede Menge anderen Bundesländern in ganz Deutschland.

 

Rheinland: Gemeinsam trainieren zwischen Köln und Düsseldorf

HDD-Group Benefit Cycling Marathon
Auch im Rheinland kannst Du Dich für den guten Zweck stark machen und gleichzeitig richtig auspowern. Beim Indoor-Cycling im Sportpark Am Kreuzeck in Sankt Augustin strampelst Du im November neben unzähligen Bike-Fans für die MCDonalds Kinderhilfe.

 

Jumping Fitness Marathon
Ende November lädt die Jumping Fitness AG zum Gruppen-Workout im ALMA@Oberkassel in Düsseldorf ein. Insgesamt 100 Trampoline stehen zur Verfügung! Wie viel Spaß so eine Trampolin-Session in der Gruppe machen kann, haben wir ja schon auf der FIBO 2016gesehen.

 

Norddeutschland meets Groupfitness

Jumping Fitness
Auch Hamburg ist voll im Jumping-Fitness-Fieber. Von Donnerstag bis Freitag kannst Du in wechselnden Locations mit anderen „Springteufeln“ abends um die Wette hüpfen. In verschiedenen Tanzstudios von Moorfleet und Eimsbüttel über Elbvororte und Eilbek bis Norderstedt stehen Trampoline für das Training in der Gruppe bereit.

 

XPLOSION 1.0 Fitness & Aerobic Convention
Die XPLOSION 1.0 ist noch einmal ein echtes Fitness-Highlight zum Jahresende Anfang Dezember wird im ETV-Hamburg mit internationalen Fitness-Experten, Live-DJs und Drummern in sieben Hallen die Fitnesswelt gefeiert. Die Party hast Du Dir auch redlich verdient, denn hier steht so einiges auf dem Stundenplan! Ob Afro-Dance, Power Slashing oder TRX Bootcamp, Pilates Flow, Intensive Yoga oder Holistic Training: Du kannst sicher sein, die neuesten Trends im Bereich Group-Fitness mitzunehmen!

 

Mega Fitness-Group-Event in Frankfurt

Pure Emotion Convention
Im Rahmen der Pure Emotion Convention in Frankfurt hast Du die Gelegenheit, im November mit über zehn verschiedenen Fitnessexperten und Coaching-Teams zu trainieren und dabei die ganze Bandbreite von Group-Fitness-Angeboten auszutesten. Kleiner Programmausschnitt gefällig? Das Jumping Fitness Team scheucht Dich aufs Trampolin, Marcel Kuhn führt ein in die Welt von Step-M-Motion, Anton Todorov pusht Dich beim Functional Training und das LES MILLS-Team präsentiert mit Body Jam energiegeladene Choreografien. Natürlich darf Bauch-Beine-Po nicht fehlen, aber wie wär’s mal in der Kombi mit einem Balance Pad? Jutta Schuhn zeigt es Dir. Du stehst mehr auf Indoor Cycling, Dance-Workouts, Intervall-Training oder Yoga? Hier ist alles vertreten!

 

Fit mit Group-Events in Süddeutschland

Weekly Mountain Athletics Session
Ab Herbst bietet The North Face Mountain Athletics Training DE ein wöchentlich stattfindendes Functional Training an, um Dich für die Wintersportsaison fit zu machen. Jeder Teilnehmer wird von einem Fitness-Experten individuell auf seine Sportart vorbereitet, aber gemeinsam kommt ihr zum Ziel. Also auf zum North Face Store in München!

 

Zumba-Wochenende
Zweimal im Jahr, im April und November, lockt der Thüringer Wald Zumba-Fans aus ganz Deutschland zum Tanz-Workout-Wochenende. Zehn Stunden trainierst Du mit Gleichgesinnten zu lateinamerikanische Rhythmen. Das große Finale bildet die große Zumba-Party am Samstagabend. Besser kann man Spaß und Workout kaum verbinden!

 

Muddy Angel Run
Im Juni dürfen die Ladys ran, dieser Schlammlauf in München ist nämlich nur für Frauen. Gemeinsam mit Schwestern, Müttern, Kolleginnen oder Nachbarinnen bewältigst Du einen 5-Kilometer-Lauf und unterstützt damit Brustkrebs Deutschland e.V.

Na, Lust bekommen, bei einem der aufgeführten Group-Fitness-Events dabei zu sein? Viele finden regelmäßig statt und mit wechselnder Location, sodass es in ganz Deutschland die Chance gibt, an coolen Veranstaltungen teilzunehmen. Du kennst ein Event, das unbedingt auf unsere Bucketlist für Fitnessfans gehört? Dann schreib uns hier!

 

Yoga – auch was für den Mann!

Du glaubst, Yoga ist nur was für Mädels? Von wegen! Warum Yoga für Männer eine ideale Trainingsergänzung ist und welche Unterarten es gibt, verraten wir Dir hier.

 

Von Räucherstäbchen und Hippies: Schluss mit Vorurteilen!

Viele haben ein etwas schräges Bild von Yoga. Sie verbinden es mit Räucherstäbchen, Aussteigern, Gurus mit Rauschebart in weißen Pluderhosen oder einfach mit diesem ganzen „Esoterikkram“. Andere denken, dass man sich in akrobatische Posen werfen oder ohne Ende verbiegen muss. Klar, ein bisschen von allem steckt in der Geschichte der Yogalehre, doch es existieren weit über 20 verschiedene Yogastile und -schulen, die gelehrt und praktiziert werden. Viele basieren zwar auf den gleichen Grundübungen, die man Asanas nennt, jeder Stil hat aber seinen eigenen Charakter. Je nach Art kann es beispielsweise entspannend, meditativ, kraftvoll, dynamisch, mehr für den Geist oder mehr für den Körper sein. Grundsätzlich strebt Yoga aber eine Balance von Kraft und Ruhe an.

Viele Frauen haben die Vorteile von Yoga schon für sich entdeckt. Hollywood-Stars wie Gwyneth Paltrow, Jennifer Aniston und Demi Moore sind bekennende Yogafans und stehen für einen gesunden, ausgeglichenen Lifestyle. Auch deutsche Prominente wie Barbara Becker, Ursula Karven und Ralf Bauer haben ihre eigenen Yoga-DVDs veröffentlicht. Ganz Recht, Ralf Bauer! Der Schauspieler war laut eigener Aussage zunächst auch skeptisch, ob Yoga etwas für Männer sei, fand seinen Zugang aber über langsame Kung-Fu-Übungen. Heute schwört er auf tägliche Asanas am Morgen und sagt, dass Yoga ihn von seinen Rückenschmerzen geheilt habe.

Schaut man sich allerdings im Bekanntenkreis um, scheinen die Herren hierzulande doch insgesamt etwas zurückhaltend zu sein, was Yoga angeht. Die Angst, als unmännlich zu gelten, sitzt tief. Dabei ist sie völlig unnötig! Wusstest Du, dass auch jede Menge männliche Stars auf Yoga stehen? Kerle wie Russell Brand, Ashton Kutcher, Richard Gere und sogar James-Bond-Darsteller Daniel Craig halten sich mit Yoga fit und geschmeidig. Auch im Profisport wird Yoga eingesetzt, zum Beispiel als Flexibilitätstraining, zur Regeneration und um Stress abzubauen. Egal ob Basketballstar Dirk Nowitzki, Fußballgrößen wie David Beckham, Bastian Schweinsteiger, Mario Götze und Phillip Lahm oder ganze US-Footballmannschaften, sie alle profitieren von Yogaübungen neben ihrem Training. Übrigens: Ursprünglich war Yoga eine Männerdomäne! Erst seit den 1920er-Jahren dürfen auch Frauen die jahrtausendealte Trainingsmethode als Yoga-Schülerinnen lernen.

 

Yoga: Kraft, Geschmeidigkeit und innere Ruhe

Wie oben erwähnt ist Yoga eine sehr alte Lehre. Ihren Ursprung hat sie in Indien, wo sie zu den sechs klassischen Darshanas (Schulen) der indischen Philosophie gehört. Im Zentrum steht hier der Weg zur Selbsterkenntnis. Westliches Yoga, eingedeutscht auch Joga, hebt in der Regel viel mehr die körperlichen Übungen, die Asanas in den Vordergrund. Zwar gibt es im modernen Yoga auch meditativ ausgerichtete Stile, es geht dabei aber nicht mehr um religiöse Hintergründe. Die praktischen Vorteile von Jogaübungen sind unter anderem:

  • verbesserte Beweglichkeit und Flexibilität
  • kräftige, schlanke Muskulatur
  • Schulung des Gleichgewichtssinns
  • geschmeidige Gelenke
  • Stärkung der Wirbelsäule
  • optimale Ausnutzung der Atmung
  • gesteigerte Leistungsfähigkeit

Yogaübungen sind eigentlich nichts anderes als ein ausgefeiltes Bodyweight-Training. Du arbeitest mit Deinem eigenen Körpergewicht und findest Deine muskuläre Balance. In vielen Fällen können Rückenschmerzen gemildert und Bandscheibenvorfälle vermieden werden. Auch die zu Anfang vielleicht komisch wirkenden Atemübungen bringen mehr, als Du vielleicht denkst. War Dir klar, dass ein Großteil von uns sein Lungenvolumen nur zu einem sehr kleinen Teil nutzt? Und dass dadurch Sauerstoffmangel und Verspannungen in Nacken und Rücken entstehen können? Die Atemtechniken beim Yoga tun also auch hier ganz greifbar etwas für Dein Wohlbefinden und machen Dein Leben angenehmer. Gerade für Männer toll: Einige Übungen, wie die Bhadrasana, sollen auch bei Prostatabeschwerden helfen.

 

Vier Yogastile für Männer

Für Männer am besten geeignet sind wahrscheinlich eher die körperlichen Varianten des Yoga, mit denen Du Dir zwar keine Muskelberge antrainieren kannst, aber doch – neben den oben genannten Vorteilen – die Chance auf ein Six-Pack hast. Womit wir keineswegs sagen wollen, dass Männer es nicht mit dem meditativen Zweig probieren sollten. Denn im Grunde bedeutet Meditation nichts anderes als Kopfentspannung. Und das können wir doch alle im stressigen Alltag ab und zu gut brauchen … Damit Du als Anfänger nicht im Yogadschungel verloren gehst, haben wir vier Jogastile für Männer mit unterschiedlichen Ausrichtungen für Dich zusammengetragen:

 

Hatha Yoga
Hatha Yoga ist eine der populärsten Joga-Arten im deutschsprachigen Raum und fasst eigentlich mehrere Stile zusammen. Diese Form ist perfekt für Einsteiger, weil die Übungen sehr langsam ausgeführt werden und Du Dich so gut mit den Asanas vertraut machen kannst. Eine Hatha-Stunde besteht aus langsam-wechselnden Haltungen und Atemübungen, ein perfekter Mix aus Kraft- und Gleichgewichtsworkout und Entspannung. Eine Yogamatte reicht für den Einstieg. Der Schwierigkeitsgrad kann gesteigert werden und hängt von Klasse und Lehrer ab.

 

Power Yoga
Diese Yoga-Art ist sehr individuell und richtet sich nach Deinen persönlichen Bedürfnissen – zum Beispiel ob Du Blockaden lösen, Deinen Körper stärken willst oder Ruhe benötigst. Die Übungen basieren auf dem fließenden und dynamischen Ashtanga Yoga, im Gegensatz dazu ist die Übungsabfolge aber frei. Power Yoga kann wirklich anstrengend und intensiv sein, den Grad der Belastung bestimmst aber Du selbst. Neben der obligatorischen Matte können auch andere Hilfsmittel wie ein Yogagurt zum Einsatz kommen.

 

CrossFit Yoga
Yoga lässt sich perfekt mit CrossFit verbinden. Dieser Stil setzt auf Kraft und Ausdauer. Der Fokus liegt hier auf Körperpartien, die anfällig sind für Verspannungen oder leicht steif werden, wie zum Beispiel Schultern, Hüfte sowie der untere Rücken. Außerdem entwickelt ein richtiger CrossFit-Yogalehrer mit Dir Atemtechniken, die Dir effektiv beim kompletten CrossFit-Training helfen. Optimal ist auch die Stärkung sowie sanfte Dehnung deiner Muskeln und Bänder. So bist Du beim athletischen CrossFit-Workout besser vor Verletzungen geschützt und Deine Muskeln können sich besser erholen.

 

Jivamukti Yoga
Jivamukti Yoga kommt aus den USA und hat auch eine starke geistige Komponente. Bei allen hier vorgestellten Stilen trainierst Du zwar Deine Konzentration, beim Jivamukti gibt es aber darüber hinaus fünf philosophische Grundsätze. Im Zentrum stehen Selbstverwirklichung, Meditation, Glaube und Spiritualität. Aber Achtung, hier wird nicht nur herumgesessen und gesungen, dieser Stil ist auch körperlich sehr fordernd! Praktische Yogaübungen gehören genauso dazu wie Meditation und Atemübungen. Du solltest für diese Yogaform bereits recht fit und beweglich sein.

 

Yoga ist ein herausforderndes Ganzkörpertraining, das zur Gesunderhaltung von Body und Geist beiträgt. Ganz nach Deiner eigenen Vorliebe und Deinen Trainingszielen, wählst Du den Yogastil, der zu Dir passt. Viel Spaß beim Ausprobieren! Vielleicht magst Du uns ja auch hier über Deine Erfahrungen berichten?!

 

Kampfsport: Training für Körper und Geist

Du willst Fett verlieren, Muskeln aufbauen oder einfach Stress abbauen? Hier erfährst Du, welche Kampfsportarten für Deine Ziele geeignet sind.

 

Kampfsport gleich Selbstverteidigung?

Beim Thema Kampfsport denken viele direkt an Selbstverteidigung. Hier besteht allerdings in Sachen Gegner ein großer Unterschied. Während Du bei der Selbstverteidigung lernen sollst, Dich gegen einen überlegenen Gegner zur Wehr zu setzen, um fliehen zu können, basiert Kampfsport auf dem Duell mit einem gleichstarken Kontrahenten. Trotzdem kannst Du manche Kampfsporttechniken auch im Notfall bei einem echten Angriff anwenden. Wer richtige Kampfkunst betreibt, geht noch einmal darüber hinaus. Einige der bekanntesten sind hier Aikido, Karate, Taekwondo, Jiu-Jitsu und Wing Chun. Sie haben meist eine lange Geschichte und erfordern jahrelange Übung. Im sportlichen Bereich kommen teilweise noch komplexe Regelwerke und technische Einschränkungen hinzu, um ernsthafte Verletzungen zu vermeiden. Während Selbstverteidigung seine Wurzeln im Nahkampf hat, möchte Kampfkunst mehr sein. Hier kommt es auch auf Ästhetik und genaue Ausführung sowie eine gewisse Geisteshaltung an.
Kampfsport hebt den sportlichen Aspekt in den Vordergrund, hier soll der Gegner nicht geschädigt, sondern mittels perfektionierter Technik besiegt werden. Karate ist beispielsweise eine Kampfkunst, die mittlerweile vom IOC zur olympischen Sportart erklärt wurde.

 

Die richtige Kampfsportart finden

Jede Kampfkunst hat ihre eigenen Regeln und Techniken und ihren individuellen Stil. Da ist es nur logisch, dass alle Kampfsportarten auch individuelle Herausforderungen für Deinen Body in petto haben. Wir möchten Dir helfen, die richtige Kampfsportart für Dich und Deine Ziele zu finden. Wichtig dabei ist nicht nur, dass das Training effektiv ist, sondern auch dass Du richtig Spaß daran hast. Denn wenn Du für Deine Sportart brennst, wirst Du spielend Dein Programm durchhalten. Im Folgenden stellen wir Dir vier Kampfsportarten vor, die echte Stresskiller sind und Dich so richtig fit halten.

Ob Kampfsport allein ausreicht, um bei Dir Muskeln wachsen und Fett schmelzen zu lassen, hängt von Deiner Grundfitness sowie Deinen Zielen ab. Du bist noch blutiger Anfänger und willst zum Muskelaufbau ansetzen? Prima, durch intensives Trainieren einer Kampfsportart sollte das gehen. Sogar Deine Core-Muskulatur wird bei manchen Figuren der Kampfkunst gestärkt. Für mehr Muskelaufbau empfiehlt sich aber die Kombination von Kampfsport und Krafttraining. Beim Fettabbau kommt es dabei weniger auf die Kampsportart selbst als auf die Dauer, Häufigkeit und Intensität Deines Trainings an. Betreibst Du Deine Kampfkunst maximal zweimal pro Woche, solltest Du eine Ausdauersportart wie Schwimmen, Joggen oder Rad fahren in Deinen Trainingsplan mit aufnehmen.

 

Boxen: effektives Fitnesstraining im Ring

Übungen mit dem eigenen Körpergewicht bilden die Grundlage für das Training, egal ob Du Dich für traditionelles Boxen oder die Varianten Thai- und Kickboxen entscheidest. Hinzu kommt ein ausgiebiges Ausdauertraining – denn die größten Muskeln helfen Dir nichts, wenn Du schon nach kürzester Zeit im Wettkampf schlapp machst. Du baust also zuerst Muskeln auf (die Du, wenn Du willst, im Fitnessraum noch weiter trainieren kannst) und lernst dann noch, sie effektiv zu nutzen. Und auch wenn das Wachstum stagniert, keine Sorge: Der Vorteil ist, dass Du dabei nicht schwerer wirst und somit nicht so schnell in die höhere Gewichtsklasse rutschst. Für Wettkämpfe bedeutet das nämlich auch einen schwereren Gegner.
Gerade für junge Männer ist der Boxsport eine gute Möglichkeit, Stress und Frustration abzubauen, aber auch Frauen finden immer mehr Gefallen daran. In Sachen Fettabbau ist Boxen sehr effektiv: Bis zu 500 Kalorien kannst Du pro Trainingsstunde verbrennen. Beim klassischen Boxen stehen die Arme im Fokus, die Beine kommen beim Kickboxen so richtig zum Einsatz. Letzteres kommt aus den USA und ist eine Mischung aus Boxen, Karate und Taekwondo. Auch die uralte thailändische Kampfkunst Muay Thai, besser bekannt als Thaiboxen, setzt auf eine Kombination aus Schlägen und Kicks. Hier darfst Du allerdings auch Kopf, Knie und Ellbogen einsetzen.

 

Brazilian Jiu-Jitsu für mehr Widerstandsfähigkeit

Das brasilianische Jiu-Jitsu basiert auf Techniken des japanischen Jiu-Jitsu, ist aber auf schwächere Kämpfer ausgerichtet und findet überwiegend am Boden statt. BJJ, so die Kurzform, wurde im Zuge des Erfolgs von Mixed Martial Arts in Europa bekannt. Im Stand versuchen die Kontrahenten, sich gegenseitig möglichst schnell auf die Matte zu bringen. Bevorzugte Technik ist dabei eine Vielzahl an Hebelgriffen.

Nach dem Warm-up, einer Zusammenstellung aus Kraft- und Dehnübungen, wird die Technik trainiert. Zum Abschluss wird mit dem Sparringpartner gekämpft. Ähnlich wie beim Boxen stärkst Du mit BJJ Deine Kraftausdauer. Außerdem lernst Du, Dich wirksam am Boden zu verteidigen. Brazilian Jiu-Jitsu ist ein toller Kampfsport für Einsteiger und körperlich Schwächere.

 

Tai-Chi: Schattenboxen mit Achtsamkeit

Beim Tai-Chi steht eher die Selbstverteidigung im Vordergrund, wenn nicht gar die Entspannung. Zwar war das chinesische Taijiquan, so die Langform für Tai-Chi, ursprünglich eine Nahkampfmethode, heute wird es jedoch oft schon als Meditationstraining angesehen. Hier gibt es nur imaginäre Gegner, die Bewegungen sind extrem langsam und fließend. Um ein perfektes Zusammenspiel des Körpers zu erreichen, erfordert es viel Aufmerksamkeit und eine hohe Präzision. Nur wer ganz ruhig und konzentriert ist, schafft es, die Bewegungen genau nachzuvollziehen.
Beim Tai-Chi-Training werden zum Aufwärmen oft Oigong-Übungen eingesetzt. Danach trainierst Du die einzelnen Formen. Gerade bei den komplexeren Bewegungsabläufen merkst Du den Ursprung von Tai-Chi als Zweikampf-Methode. Da die meisten Übungen in Zeitlupe ausgeführt werden, eignet sich Tai-Chi zwar weniger zum Abnehmen, dafür ist es aber das ideale Workout, um Stress abzuschütteln und innere Ruhe zu finden.

 

Taekwondo: schnelle Fußtechniken und maximale Flexibilität

Seit 2000 gehört Taekwondo zu den olympischen Disziplinen. Diese schnelle Kampfsportart kommt aus Korea und stellt die verschiedensten Trittvariationen in den Fokus. Vor allem die Beweglichkeit der Hüfte und der Beine wird trainiert. Nicht selten sind Kicks zum Bauch und Kopf Deines Gegners mit Drehungen verbunden. Die Fuß- und Sprungtechniken setzen ein hohes Maß an Flexibilität voraus. Es kommt hier vor allem auf Schnelligkeit und Dynamik an. Um Verletzungen, gerade im Bereich der Hüfte, vorzubeugen, ist ein zertifizierter Trainer ein Muss! Ein verantwortungsvoller Coach lehrt Dich ein körperbewusstes Training.

Beim Taekwondo gibt es verschiedene Stile und Disziplinen. Alle erfordern aber eine Menge Geduld, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen. Arm-, Gesäß- und Beinmuskeln werden dabei am stärksten beansprucht, Waden- und Rückenmuskulatur in moderatem Maß. Der Kalorienverbrauch pro Stunde liegt etwa bei 350 bis 500, ist aber wie immer abhängig von Alter, Gewicht, Geschlecht und Trainingsintensität.

Ob traditionelle Kampfkunst oder moderner Kampfsport – das Training hilft Dir, Stress abzubauen und Dich fitter zu fühlen. Kampfsport ist in der Regel ein Ganzkörperworkout. Außerdem verbesserst Du Deine Kondition und Koordination. Auch zum Abnehmen ist Kampfsport geeignet, hier spielen Regelmäßigkeit und Trainingsintensität eine Rolle. Ruhige Methoden wie Tai-Chi eignen sich mehr zum Entspannen, während ein anspruchsvolles Boxtraining massig Kalorien verbrennt und Frust abbaut. Wie viel Muskeln Du aufbauen kannst, hängt von Deinen Grundvoraussetzungen ab, ist aber nicht das primäre Ziel von Kampfsport. Letztlich entscheidet Deine persönliche Vorliebe sowie Dein Fokus, welche Kampfsportart die richtige für Dich ist.