Musik: die perfekte Playlist für Dein Training

Musik ist nicht nur ein Genuss für die meisten Menschen, sondern kann auch sehr stark auf Dich wirken. Wie Du die Macht der Musik für Dein Training einsetzt und damit effektiv Deine Leistung steigerst, erfährst Du in diesem Artikel. Um es direkt vorweg zu nehmen, hier unsere eigene Playlist (nicht unbedingt perfekt) auf Spotify:

 

 

Weiter unten findet ihr die Auflistung der Songs mit den BPM Angaben. Freut euch auf weitere Playlists in der Zukunft. Ihr könnt uns bei Spotify und/oder Facebook folgen um nichts zu verpassen.

Die Kraft der Musik nutzen

Du wirst es ahnen, Musik ist mehr als nur ein nettes Hobby. Sie fördert nicht nur die Entwicklung von Kindern auf geistiger und sozialer Ebene, sondern wirkt auch auf Erwachsene. Aufgrund der vielfältigen Wirkung auf Menschen wird Musik in der Medizin schon länger als therapeutisches Hilfsmittel eingesetzt. Sie kann Schmerzen lindern, die Produktion von Glückshormonen ankurbeln und das Gehirn anregen. Musik hat außerdem Einfluss auf Deinen Herzschlag, die Atemfrequenz, den Blutdruck, Deine Muskelspannung und sogar auf den Hormonhaushalt.
Vor allem Letzteres kannst Du Dir für Dein Training zunutze machen! Denn je nach Musikart gibt Dein Körper unterschiedliche Hormone ab. Schnelle, harte Musik führt zur Ausschüttung von Adrenalin und pusht Dich somit zu Höchstleistungen. Ruhigere, sanfte Klänge entspannen Dich und können die Konzentration von Stresshormonen im Körper verringern. Damit ist diese Art der Musik perfekt geeignet für Entspannungsübungen oder ein Cool-Down nach einem schweißtreibenden Training. Es ist also wichtig, Musik immer auf Dein Workout abzustimmen. Musik für Dein Krafttraining wird dementsprechend anders sein als Deine Songs für das Aufwärmen oder ein Ausdauertraining. Natürlich spielt Dein persönlicher Geschmack auch noch eine Rolle. Wenn Du nicht magst, was Du hörst, wird diese Musik Dich kaum motivieren können. Daher sind unsere Empfehlungen als Anregungen zu verstehen, Dir selbst Deine perfekte Playlist für Dein Training zusammenzustellen.

Dein Weg zur idealen Playlist

Die Art der Musik beeinflusst Dein Training – Du solltest also nicht einfach nur einen Mix Deiner Lieblingssongs zusammenstellen, sondern erst mal überlegen, für welche Art Workout Du Dir Unterstützung durch Musik holen willst. Ist Deine Songauswahl nicht die richtige, wirst Du kaum einen Unterschied zum Training ohne Musik merken. Deine Lieder dürfen weder zu langsam noch zu schnell sein. Für jede Trainingsart gibt es ein ideales Tempo, das bei Songs in beats per minute (BPM) gemessen wird. Achte darauf, dass die Anzahl der Beats, der Schläge pro Minute, in etwa Deiner Herzfrequenz entspricht. Grob kannst Du Dich an folgender Einteilung orientieren:

  • 130-145 BPM: schnelle, dynamische Workouts, Joggen
  • 100-120 BPM: Sportarten in normaler Schrittgeschwindigkeit
  • 60-90 BPM: Auf- und Abwärmen, Yoga u. ä.

Neben den Schlägen pro Minute ist auch der Rhythmus entscheidend, denn dieser hat einen maßgeblichen Einfluss auf Deinen Bewegungsablauf. Bei Sportarten wie Laufen ist zum Beispiel ein 2/4- oder 4/4-Takt am besten, um in Balance zu bleiben. Taktwechsel würden hier nur die Konzentration unnötig stören. Laut Wissenschaft sind zudem einige Musikgenres besser für die Unterstützung Deines Workouts geeignet als andere. Hip-Hop, R’n’B, Pop und Techno funktionieren Studien zufolge wesentlich besser als beispielsweise Jazz oder Reggae. Tanzworkouts wie Zumba und Bokwa setzen auf feurige Latino-Beats beziehungsweise afrikanische Klänge.
Last but not least: Achte auch auf den Inhalt Deiner Songs. Positive Texte geben einen Extra-Motivationsschub. Verbindest Du das Gehörte mit etwas Schönem, ist es sogar möglich, dass sich Dein Schmerzempfinden reduziert. Kannst Du Dich mit dem Inhalt identifizieren, spricht die Musik Dich noch mehr an und Du gehst richtig darin auf. Das wiederum kann Dich von Eintönigkeit und Ermüdung ablenken.

Technische Hilfsmittel für sportliche Beats

Dank mp3-Player, iPod, Smartphone und Co. ist das Trainieren mit Musik überall problemlos möglich. Die Geräte sind inzwischen so klein, dass Du sie einfach in der Hosentasche oder in speziellen Haltevorrichtungen zum Beispiel am Arm anschnallen kannst. Ob Bügel- oder In-Ear-Kopfhörer, One-Ear-Headphone, Wireless oder mit Kabel, Sportkopfhörer gibt es eigentlich für jede Vorliebe und Sportart. Auch hier entscheidet Dein Geschmack, jeder empfindet eine andere Art als die komfortabelste.
Ein nützliches Tool, um herauszufinden, welche Lieder zu Deinem persönlichen Workout passen, ist iTunes. Hier kannst Du Dir direkt anzeigen lassen, wie viele BPM jeder Song hat. Bist Du kein Apple-Fan, hol Dir einfach den kostenlosen BPM-Analizer. Damit kannst Du schnell die Geschwindigkeit Deiner Lieblingslieder analysieren. Noch schneller geht es über die Webseite Song BPM. Hier gibst Du einfach Titel und Interpret ein und bekommst sofort Deine BPM-Angabe.

Unsere Workout-Playlist

Um es Dir noch einfacher zu machen, haben wir unsere Songs schon mit BPM-Angabe versehen. So kannst Du direkt einordnen, für welche Art von Training sie geeignet sind.

  • The Beautiful People – Marilyn Manson (144 BPM)
  • Firestarter – The Prodigy (142 BPM)
  • Applause – Lady Gaga (140 BPM)
  • Euphoria (Single Version) – Loreen (132 BPM)
  • Gangnam Style – Psy (132 BPM)
  • Scream and Shout – will.i.am und Britney Spears (130 BPM)
  • Yeah 3x – Chris Brown (130 BMP)
  • Danza Kuduro – Lucenzo ft. Don Omar (130 BPM)
  • Party Rock Anthem – LMFAO ft. Lauren Bennett (130 BPM)
  • On The Floor – Jennifer Lopez ft. Pitbull (128 BPM)
  • Balada (Tchè Tcherere Tchè Tchè) – Gusttavo Lima (128 BPM)
  • Mr. Saxobeat – Alexandra Stan (127 BPM)
  • I Love It – Icona Pop ft. Charli XCX (126 BPM)
  • Intoxicated (Radio Edit) – Martin Solveig (125 BPM)
  • Good Feeling – Flo Rida (128 BPM)
  • Grown Woman – Kelly Rowland (120 BPM)
  • Love Runs Out – OneRepublic (120 BPM)
  • Leider geil – Deichkind (120 BPM)
  • More – Usher (119 BPM)
  • Testify – Rage Against the Machine (118 BPM)
  • Smells like Teen Spirit – Nirvana (117 BPM)
  • Highway to hell – AC/DC (116 BPM)
  • Nookie – Limp Bizkit (98 BPM)
  • Ai Se Eu Te Pego (Nossa, Nossa) – Michel Telo (96 BPM)
  • Bailando (English Version) – Enrique Iglesias ft. Sean Paul (91 BPM)
  • Last Resort – Papa Roach (91 BPM)
  • Salt Skin – Ellie Goulding (90 BPM)
  • Love the Way You Lie – Rihanna und Eminem (87 BPM)
  • Wiggle – Jason Derulo ft. Snoop Dogg (82 BPM)
  • Thinking Out Loud – Ed Sheeran (79 BPM)

Natürlich kannst Du Dir auch einen fertigen Workout-Mix auf CD kaufen oder von anderen Usern zusammengestellte YouTube-Listen verwenden. Auf Diensten wie Spotify und iTunes findest Du ebenfalls Fitness-Playlists.

Clever ausgewählt kann Deine Playlist Dich beim Sport optimal unterstützen. Welche Songs bringen Dich so richtig auf Touren und motivieren Dich zu sportlichen Höchstleistungen?

Detox: Top oder Flop?

Überall liest Du von Detox-Kuren und wie sie das Leben besser, die Haut schöner, den Körper schlanker und Dich rundum gesünder machen sollen. Besonders in Hollywood ist der Hype um Detox groß. Aber stimmen die Versprechen wirklich? Wir haben den Trend für Dich durchleuchtet.

Was bedeutet Detox und welche Wirkung soll es haben?

Hinter dem Modewort Detox steckt nichts Anderes als das, was ein Jahrzehnt zuvor noch als Entschlackungskur verkauft wurde. Man ging davon aus, dass durch den Konsum von „übersäuernden” Lebensmitteln wie Fleisch, Milch, Käse, Weißmehl, Süßigkeiten, schwarzer sowie grüner Tee und Genussmitteln wie Kaffee und Alkohol sogenannte Schlacken im Körper angehäuft würden. Der Begriff ist aus der Kohleverbrennung abgeleitet und meint, dass Giftstoffe zurückbleiben, die dem Körper mit der Zeit Schaden zufügen. Diese Schlacken sollen nämlich unter anderem zu einer Übersäuerung des Körpers führen. Durch eine Entschlackungskur, neudeutsch Detox-Kur, sollen diese bösen Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt und der Säurehaushalt reguliert werden. Weitere positive Wirkungen, die mittels einer Entgiftungskur erreicht werden sollen, sind Gewichtsabnahmen und eine Verbesserung des Hautbilds. Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Trägheit, Kopfschmerzen und Magenprobleme sollen wirksam bekämpft werden.

Wie läuft eine Entschlackungskur ab?

Bei einer klassischen Detox-Kur beginnst Du mit den sogenannten Entlastungstagen langsam, Deinen Körper auf den Verzicht von gewohnten Nahrungsmitteln zu gewöhnen. Du isst ausschließlich Obst und Gemüse, um den Verdauungsapparat zu entlasten. Du nimmst viel stilles Wasser, Fruchtsäfte, Suppen oder spezielle Reinigungstees zu Dir. Auch Bittersalz wird oft zu Beginn empfohlen, um den Darm zu entleeren. Dann sind ein bis zwei Wochen lang nur leichte, basische Lebensmittel angesagt oder auch Fasten, um so Leber, Darm und Nieren von Giftstoffen zu befreien.
Es gibt allerdings viele verschiedene Programme auf dem Markt und eine große Zahl selbsternannter Detox-Experten, die ihre eigenen Methoden bewerben. Hardcore-Anhänger lassen sich sogar einen Einlauf machen oder schröpfen. Diverse Anbieter am Markt bieten spezielle Detox-Programme an, vom Wässerchen und Ernährungspaketen über Peelings und Behandlungen bis hin zu mehrtägigen Kuraufenthalten. Achte doch mal darauf, wenn Du im Supermarkt unterwegs bist, wie viele Produkte mittlerweile mit dem Aufdruck „Detox” werben.

Entgiftung: Beautyindustrie vs. Wissenschaft

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben mittlerweile belegt, dass es die ominösen „Schlacken” im Körper nicht gibt. Der PH-Wert von Körperflüssigkeiten kann durch die Ernährung genauso wenig verändert werden wie Anti-Falten-Cremes in die tiefere Zellstruktur eindringen können. Auch in Bezug auf die angeblich krebsvorbeugende Wirkung ließ sich kein wissenschaftlicher Nachweis erbringen. Fragt man Hersteller von Detox-Produkten, welche Gifte konkret durch Ihre Mittelchen und Programme entfernt werden sollen, wird es auf einmal ruhig. Denn diese können nicht benannt werden, es gibt sie ja schließlich gar nicht. Trotzdem hält sich der Mythos von der Entgiftung hartnäckig.

Klar, es klingt verlockend, was die Werbung da verspricht. Du trinkst eine Woche diesen tollen Detox-Tee und spürst die reinigende Wirkung, fühlst Dich vitaler, fitter, schöner und gesünder. Und das Schnitzel mit Pommes und Mayo in der nächsten Woche ist wieder ausgeglichen. Ernährung hat heutzutage schon fast den Charakter eine Ersatzreligion, wer sich an diese und jene Regeln hält, der ist „rein”. Gibst Du nur genug Geld für teure Superfoods und Detox-Kuren aus, werden Dir Deine (Ess-)Sünden erlassen. Und im Trend liegst Du auch. Willkommen im modernen Food-Ablasshandel! Leider förderst Du mit den meisten Detox-Kuren aber nicht wirklich Deine Gesundheit, sondern nur die Industrie dahinter.

Wie Du Deinem Körper etwas Gutes tust

Einige werden sagen, dass sie sich durch regelmäßige „Entgiftung” tatsächlich besser fühlen und positive Effekte wahrnehmen. Das kann einerseits auf den sogenannten Placebo-Effekt zurückgeführt werden, der ja auch in der Medizin nachweislich seine Wirkung tut, andererseits hat eine gesunde, ausgewogene Ernährungsweise natürlich Einfluss auf Gesundheit. Manche Detox-Vorschriften, wie der Verzicht auf Alkohol, sind eben einfach generell gut für Deinen Organismus. Auch Bewegung und ausreichend Schlaf tragen zur Gesunderhaltung bei. Teure Wunderwasser sind jedoch reine Geldverschwendung und in der Regel völlig wirkungslos. Im schlimmsten Fall schaden sie Dir sogar. Setze lieber auf Spaziergänge an der frischen Luft, entspannende Massagen oder sanften Sport wie Yoga und achte darauf, Deinen täglichen Flüssigkeitsbedarf mit Wasser und ungesüßten Tees zu decken.

Clean Eating und Detox im Vergleich

Clean Eating ist ähnlich angesagt wie Detox und auch hier heißt es aufpassen, damit Du Dir nicht von falschen Werbeversprechen das Geld aus der Tasche ziehen lässt. Was genau hinter dem Food-Trend steckt, haben wir bereits hier im Blog berichtet. Sowohl Clean Eating als auch Detox können einen gesundheitlichen Wert haben, denn Du vermeidest minderwertige Nahrung wie Fast Food. Während eine Detox-Kur eine zeitliche Begrenzung hat, ist Clean Eating eine grundsätzliche Ernährungsweise und somit nachhaltiger. Für einige Anhänger ist sie sogar eine Art Philosophie mit einem strikt ausgearbeiteten Regelwerk – und damit sind wir wieder bei Extremen. Trotzdem kannst Du Dir ein paar Grundsätze davon ableiten, die zu einer gesunden Lebensweise gehören:

  • Verwende regionale und saionale Produkte
  • Kombiniere komplexe Kohlenhydratquellen mit gesundem Eiweiß
  • Trinke ausreichend Wasser oder ungesüßte Tees
  • Koche selbst statt Fast Food und Fertiggerichte zu essen
  • Lass Dich nicht von Light-Produkten veräppeln
  • Verzichte auf Alkohol so gut es geht

Du siehst, es läuft immer wieder auf dieselben Tipps hinaus, denn den kurzen Weg gibt es nicht – ganz egal, wie viel Geld Du dafür ausgibst! Überteuerte Saft-Kuren und Einläufe von ominösen Anbietern gehören definitiv auf die Liste der verrückten Diäten und nicht auf Deinen Speise- oder Aktionsplan zum Thema Abnehmen beziehungsweise Gesunderhaltung!

Auch wenn es im Körper keine Schlacken gibt, kannst Du vieles tun, um Dich vitaler und fitter zu fühlen. Es muss kein Extrem wie Fasten sein, aber eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit möglichst regionalen und frischen Produkten lohnt sich immer! Gepaart mit regelmäßiger Bewegung ist das der Schlüssel zu einer gesunden Lebensweise, die viel nachhaltiger ist, als ein paar Mal im Jahr wochenweise auf teure Wunderwasser zu setzen.

Skifahren ohne Schnee & Berge: Geht das überhaupt?

Nicht jeder hat die Möglichkeit, mal eben kurz in die Berge zu fahren und auch Schnee ist im Winter keine Selbstverständlichkeit mehr. Wir zeigen Dir Möglichkeiten, ganz ohne Schnee und teilweise ohne Berge Skispaß zu erleben!

Schlittenfahren ohne Schnee: Sommerrodeln

Zugegeben, es ist nicht wie Ski fahren, aber auch eine coole Schlittenfahrt gehört in die Kategorie Spaß im Schnee. Und wenn die weiße Pracht fehlt, dann geht es ab auf die Sommerrodelbahn. Hier ist der Trainingseffekt vielleicht nicht besonders hoch, aber dafür macht es gute Laune!

Der Schlitten ist beim Sommerrodeln in der Regel auf Schienen befestigt, die Dir eine wilde Fahrt garantieren. Wegen der großen Beliebtheit gibt es inzwischen auch in Deutschland viele Sommerrodelbahnen. Wir stellen Dir im Folgenden eine kleine Auswahl vor.

Die Sommerrodelbahn Wald-Michelbach im Odenwald ist 1.000 Meter lang, führt über eine Landstraße und hat zwei Kreisel in sechs Metern Höhe zu bieten. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h lockt die Bahn an 365 Tagen im Jahr Besucher aller Altersklassen an.

Im oberen Mittelrheintal befindet sich die Sommerrodelbahn Loreley-Bob. Alleine oder zu zweit geht es 700 Meter weit in einer Edelstahlmulde ins Tal.

Die Sommerrodelbahn Altenahr führt durch sieben Kurven ins Tal und ist nur 25 km von Bonn entfernt. Die 550 Meter lange Bahn ist im Sommer täglich und im Winter bei schönem Wetter und am Wochenende geöffnet.

Die Ski- und Rodelarena Wasserkuppe hält gleich mehrere Attraktionen für Dich bereit. Auf der 700 Meter langen Doppel-Sommerrodelbahn kannst Du Dir sogar Wettrennen liefern. Ein Schlepplift bringt Dich rauf, mit bis zu 40 km/h geht’s wieder runter. Die zweite Attraktion ist der Rhönbob, eine Allwetter-Sommerrodelbahn auf Schienen. Einen Kilometer geht es durch Kurven und sogar Jumps über Wiesen und Waldstücke sind auf der Strecke integriert. Er ist vom Frühling bis Herbst geöffnet.

Spezialbodenbeläge für Winter-Fun-Sport vor der Haustür

Diese Variante für Winterspaß ohne Schnee benötigt etwas mehr Platz, ist aber vor allem für passionierte Snowboarder, die im Garten an ihren Stunts und Jumps feilen wollen, eine coole Idee. Ein Kunststoffbelag wie der GEOSKI schafft eine Oberfläche, die sowohl umweltfreundlich ist als auch ein authentisches Fahrgefühl bietet. Die künstliche Schneedecke wird in 40,8 cm x 40,8 cm großen Quadraten verkauft und wiegt pro Quadratmeter knapp sechs Kilo. Tubing, Snowboarden oder ein Straßen-Park, mobil oder stationär, alles ist möglich mit dem cleveren System, dass der Anbieter auch gern individuell für Dich aufbaut. Preise gibt es auf Anfrage. Ski fahren auf der Kunsstoffinnovation ist in jedem Fall sicherer als einfach auf Gras loszulegen, auch wenn das bei Skilehrer Hans Lerpscher in diesem Super-8-Film superleicht aussieht.

Langlauf ohne Schnee: mit Rollski kein Problem

Biathleten nutzen sie schon länger, um sich auch im Sommer fit zu halten, seit einiger Zeit entdecken auch Otto-Normal-Wintersportler verstärkt Rollski für sich. Rollskifahren wird mittlerweile sogar als Ausdauersportart geführt. Durch das Aufkommen der Skatingtechnik es sich sogar zu einer eigenen Disziplin entwickelt und es schließlich zur unabhängigen Wettkampfsportart gebracht.

Skiroller bestehen in der Regel aus einem Aluminiumholm mit zwei bis vier Rädern. Die 20 bis 70 mm breiten Rollen sind durch Felgen aus Kunststoff oder Aluminium geschützt. Der Achsenabstand von 530 bis 700 mm in Kombination mit den kleinen Rollen sorgt dafür, dass klassische Rollerski nur etwas für glatte Flächen wie zum Beispiel Asphalt sind. Für Waldwege und andere Cross-Strecken gibt es Spezialmodelle, die Offroad-Skiroller heißen.

Beim Rollskilaufen trainierst Du den ganzen Körper, aber besonders Füße, Waden, Oberschenkel und Po. Auch Deine Bauch- und Rückenmuskulatur profitieren, genau wie das Herz-Kreislauf-System und der Gleichgewichtssinn. Ausprobieren kannst du den Rollski-Sport in jedem Alter und an mehreren Orten in Deutschland wie zum Beispiel im Oberwiesenthal im Erzgebirge, in Neuhof/Kauppen, in Boppard im Mittel-Rhein-Tal oder in Todtnau. Der Deutsche Skiverband hat übrigens eine eigene Abteilung für Rollski Nordisch, wo Du Dich weiter informieren kannst.

Nordic-Cross-Skating: wilde Abfahrten und Querfeldein-Läufe

Cross-Skating, auch Skiken genannt, hat sich aus einer Mischung aus Skilanglauf, Inline-Skaten und Skirollern entwickelt und ist eine eigene nordische Sportart. Die Skates funktionieren mit Luftreifen und Du kannst sowohl auf Asphalt als auch im Gelände damit fahren. Es gibt die coolen Skates entweder als festen Schuh oder mit einer Art Bindung, die Du an Deinem eigenen Schuh befestigst. Zur Ausrüstung gehören neben einem Helm auch Skirollerstöcke oder einfache Skilanglaufstöcke. Dank Ihnen behältst Du auch bei rasanten Abfahrten Dein Gleichgewicht.

Beim Nordic-Cross-Skaten verbrauchst Du – wie üblich beim Ausdauersport – ordentlich Kalorien und trainierst so einige Muskelgruppen. Durch den Einsatz der Stöcke ist nicht nur Beinarbeit von Dir gefordert. Skiken ist damit eine tolle Methode, um gegen Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte anzukämpfen. Last but not least: Deine Kondition wird es Dir danken!

Im Netz kannst Du verschiedene Skiroller- und Nordic-Cross-Skating-Kurse buchen. Angebote gibt es zum Beispiel für viele ostdeutsche Städte wie Jena, Leipzig, Dresden oder Zwickau von der Skischule Klingenthal oder an der Ostsee von Ostsee-Skating. In Mannheim existiert sogar ein komplettes Cross-Skating-Center und natürlich kannst du auch in Großstädten wie Berlin, Köln, Hamburg und Frankfurt skiken. News rund um Cross-Skating sowie Tipps für das Ausdauertraining mit Cross-Skates und Tempotraining mit Skikes gibt es zum Beispiel bei X-Skating. Worauf wartest Du also noch: Skike Dich fit!

Du hast Lust bekommen, Ski fahren auch mal ohne Schnee und abseits der Pisten zu probieren? Berichte uns von Deinen Erfahrungen mit dem Sommerrodeln, Skirollern, Cross-Skates und Co. Übrigens geht es noch abgefahrener, wie „The Kook“ mit seinen Stunts beweist.

Schlank durch die Weihnachtszeit dank X-Mas-Aktivitäten

Du willst das neue Jahr nicht mit Speckröllchen begehen, sondern fit und aktiv? Dann ist die Weihnachtszeit Dein Sparringpartner, den es zu überlisten gilt. Am leichtesten geht das mit Spaß – daher haben wir ein paar ganz besondere Tipps für aktive Weihnachten zusammengestellt, die Laune machen!

Der Schlüssel für einen schlanken Body

Letzte Woche haben wir ausführlich die kulinarischen Genüsse unter die Lupe genommen, die uns in der Weihnachtszeit locken und die hart erkämpfte Figur bedrohen. Außerdem gab es leckere Alternativen zu klassischen X-Mas-Rezepten und Weihnachtsmarktschmankerln, die Dir so einige Kalorien einsparen. Das Thema Ernährung ist aber nur die halbe Miete, wie wir eigentlich auch wissen. Ohne die nötige Bewegung kannst Du keine Muskeln aufbauen, wirst nicht fitter und Dein Körper speichert jede Extra-Kalorie, die Du nicht verbrauchst. Das allein ist es aber immer noch nicht! Gerade wenn Du langfristig denkst, darfst Du den Spaßfaktor nicht unterschätzen. Ohne Freude am Essen und der Bewegung wird es auf Dauer nicht gehen – und gerade die Weihnachtssaison soll doch einfach eine gute Zeit sein! Deshalb haben wir für Dich recherchiert, welche Aktivitäten Dich speziell in der Weihnachtszeit fit und schlank halten können. Dazu gehört übrigens auch, diesen Artikel zu lesen. Warum? Weil schon 10 Minuten herzhaftes Lachen bis zu 50 kcal verbrauchen!

Die ultimative Macho-Challenge: Weihnachtsbaum schlagen

Starke Mädels und Jungs aufgepasst, hier kommt die Chance sich zu beweisen! Den Weihnachtsbaum im Baumarkt zu kaufen, ist zu leicht – selber schlagen ist angesagt. Das haben auch viele Gemeinden und Verkäufer in ganz Deutschland erkannt. Fast überall in Deutschland, kannst Du selbst einen Weihnachtsbaum fällen: entweder auf privaten Höfen oder durch die Forstämter organisiert. Eine Übersicht, wo man Weihnachtsbäume selbst fällen darf, findest Du zum Beispiel bei proplanta. Sogar Teamevents fürs Tannen schlagen gibt es deutschlandweit.
Was bringt das Ganze: Während Du durch den Wald stapfst und nach Deinem Traumbaum Ausschau hältst, verbrennt Dein Körper schon brav Kalorien. Die Kälte lässt Deinen Body arbeiten, um Dich warm zu halten, und die frische Luft regt Deine Zellen an. Hast Du das Objekt Deiner Begierde gefunden, solltest Du das richtige Werkzeug parat haben. Im Zweifelsfall frag im Baumarkt nach, welche Säge oder Axt die richtige ist. Manche Anbieter verleihen aber auch das entsprechende Equipment vor Ort. Einem Baum damit zu Leibe zu rücken und der Transport nach Hause beziehungsweise zum Wagen, kann Dich bei größeren Kalibern bis zu 500 kcal kosten.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie schön kannst Du fliegen

Sportlich, aber nicht immer so bierernst geht es beim Weihnachtsbaumweitwurf zu. Meisterschaften für diese Disziplin werden bevorzugt im Dezember und Januar ausgetragen. So zum Beispiel auf dem Werderaner Tannenhof bei Berlin. Dem Gewinner winken Rabatte für das Baumsägen. Eine nette Marketingaktion finden wir! Aber es geht auch offizieller!
Die internationale Deutsche Meisterschaft im Weihnachtsbaumweitwurf wird bereits seit mehreren Jahren in Düren-Berzbuir im Rahmen des hiesigen Weihnachtsmarkts ausgetragen. Hier wird nicht nur bewertet, wie weit der Baum geworfen wird, auch für die Technik gibt es klare Regeln. Erlaubt sind der Stoßwurf, der Überkopfschleuderwurf und der Drehschleuderwurf. Neben Erwachsenen dürfen auch Kinder und Jugendliche teilnehmen.
Noch älter ist die Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumweitwurf im pfälzischen Weidenthal am Jahresanfang. Hier findet sogar ein Weihnachtsbaum-Dreikampf im Rahmen des Knutfestes statt. Die Disziplinen sind Hochwurf, Schleuderwurf und Weitwurf. TV-Sender aus aller Welt sind zugegen, um den nächsten Weltrekord live mitzuerleben. Ein Event, das wirklich einen Besuch wert ist.

Weihnachtswanderungen: von zart bis hart, aber immer einzigartig

Wer weniger auf Kraft, sondern auf Ausdauer oder einfach Bewegung in der Natur aus ist, für den ist eine X-Mas-Wandertour genau richtig. Das Angebot für besondere Weihnachtswanderungen wächst und wächst. Ob besinnliche Tour zu Weisenbläser-Klängen in Österreich, Winterwanderungen im verschneiten Bayern oder Waldwanderung mit Fackeln und Spurensuche im Allgäu, im deutschsprachigen Raum gibt es unzählige individuelle Möglichkeiten zur Weihnachtszeit auf Wanderschaft zu gehen. Ein besonderes Highlight sind in unseren Augen Wanderungen mit nicht alltäglicher Begleitung, zum Beispiel Hundewandertouren sowie Wolfs- oder Rentierwanderungen. Wenn das nicht selbst den größten Wandermuffel überzeugt, dann wissen wir auch nicht! Eine coole Geschenkidee sind solche Wanderungen noch obendrein.

Die Königsdisziplin: last minute Geschenke shoppen

Etwas stressiger, aber am weitesten verbreitet ist die letzte Weihnachtsaktivität: das Geschenke kaufen auf die letzte Minute in der überfüllten Innenstadt. Das ist wirklich nur etwas für ganz Hartgesottene, jährlich verzweifeln vor allem viele Männer an dieser Königsklasse. Wer nicht stark genug ist, wird an den Regalen zur Seite geschoben oder überrannt. Untrainierte Ellbogen haben keine Chance. Bis zur letzten Minute bleibt es spannend und auf der Ziellinie heißt es: Nerven bewahren! Wer im entscheidenden Moment seinen Pin-Code für die EC-Karte vergisst, ist raus.
Aus gesundheitlichen Gründen empfehlen wir diese Sportart nur Menschen mit verständnisvollen Partnern, Freunden und Familien.
Spaß beiseite, Einkaufen in der Weihnachtszeit kann die wahre Hölle sein, aber es gilt das gleiche, wie den Rest des Jahres: Nimm die Treppe statt Aufzug und Rolltreppe, park ein paar Straßen weiter und geh ein wenig mehr, statt direkt bis vor den Laden zu fahren. Alles zu stressig und zu wenig Spaß? Dann schau doch einfach in unserem Online-Shop nach passenden Fitnessgeschenken für jeden Geldbeutel oder verschenk einen selbstgemachten Gutschein für gemeinsame Aktivitäten! Am meisten Spaß macht das ja meist immer noch zu zweit oder in der Gruppe.

Fallen Dir noch mehr lustige Aktionen oder Spiele ein, mit denen sich die Weihnachtszeit aktiv gestalten lässt oder kennst Du andere skurrile Bräuche zur Weihnachtszeit, die Dich auf Trab bringen? Teile sie doch mit uns! In jedem Fall wünschen wir Dir wunderbare Weihnachten und ein sportliches neues Jahr!