Vom Balance-Board bis zu Balance Swing: was Gleichgewichtstraining für Deine Fitness tut

Balancetraining, das klingt erst mal wie etwas, dass vielleicht Tänzer oder Akrobaten benötigen. Dabei ist schon ganz normales Laufen ein Balanceakt Deines Körpers und Gleichgewichtstraining deshalb für jeden ein Gewinn. Wir verraten Dir, welche Übungen und Geräte Du für ein effektives Balance-Workout brauchst und was es Dir für Deine Fitness und den Alltag bringt.

Vorteile und Auswirkungen von Balancetraining

Der menschliche Körper vollbringt tagtäglich einen Balanceakt, denn damit Du gehen, stehen, sitzen, springen, laufen oder tanzen kannst, musst Du das Gleichgewicht halten. Kein Positionswechsel kann reibungslos gelingen, wenn das Gleichgewicht nicht gegeben ist. Der Gleichgewichtssinn sorgt unter anderem dafür, dass Dein Körper weiß, welche Muskeln wann gebraucht werden, um Dich zu stabilisieren und zum Beispiel Stürze zu verhindern. Das Balancetraining zielt dementsprechend auf den Stützapparat Deines Bodys ab, die tiefer liegenden Muskeln, auch Core-Muskulatur genannt.
Ein Balancetraining ist daher nicht nur eine Möglichkeit, die Fitness zu steigern, sondern trägt auch dazu bei, den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern. Die Tiefenmuskulatur wird bei anderen Trainingsformen eher selten angesprochen, dabei ist sie so essentiell, um Verletzungen zu vermeiden. Wer regelmäßig Balancetraining macht, merkt schnell, wie sich die Stabilität des Körpers verbessert und „Fehltritte“ schneller ausgeglichen werden können. Auch Deine Haltung verbessert sich und das macht nicht nur optisch einen gewaltigen Unterschied, sondern löst eventuell auch Verspannungen. Durch die Stärkung der Rumpfmuskulatur kannst Du zudem den weit verbreiteten Rückenschmerzen etwas Wirksames entgegensetzen.

Hier haben wir für Dich die Vorteile des Gleichgewichtstrainings auf einen Blick aufgelistet:

  • Kräftigung der Core-Muskulatur
  • Stärkung von Sehnen und Gelenken
  • Reduzierung muskulärer Dysbalancen
  • Verbesserung der Koordination
  • Optimierung der Körperhaltung
  • Steigerung der Leistung
  • Lockerung von Verspannungen

Wie Du siehst, bringt ein gutes Gleichgewichtstraining Dir viel mehr, als Du vielleicht vorher gedacht hast. Richtig ausgeführt ist es ein effektives Ganzkörpertraining, das Du vielseitig gestalten kannst und das Dir zu mehr Lebensqualität verhilft.

Das richtige Balance-Workout für jeden Typ

Balance-Training ist für alle Altersgruppen geeignet und besonders für ältere Menschen eine sehr gute Möglichkeit, gegen schwindende Elastizität und andere Einschränkungen im Alter vorzugehen. Profisportler nutzen es, um eine Leistungssteigerung zu erlangen. Gerade Läufer setzen auf Gleichgewichtstraining, um einen ökonomischen Laufstil zu entwickeln und sich gegen Verletzungen besser zu schützen. Bist Du schon mal auf dem Laufband abgelenkt worden und hast gemerkt, wie schnell Du ins Straucheln gerätst? Oder beim Outdoor-Run gestolpert? Ein geschultes Balancegefühl ist hier Gold wert.

Um die Balance zu trainieren, gibt es viele Optionen. Wichtig ist, dass Du den Schwierigkeitsgrad stetig steigerst, natürlich aber in Deinem eigenen Tempo. Anfänger beginnen am besten mit einfachen Übungen ohne Hilfsmittel. Fortgeschrittene finden dann eine breite Palette an Geräten für den Heimgebrauch. Natürlich kannst Du auch im Studio Dein Gleichgewicht trainieren sowie Präsenz- oder Online-Kurse besuchen. Welches Balancetraining ist nun aber das richtige für Dich? Wir stellen Dir im Folgenden die besten Workout-Möglichkeiten vor.

Ein guter Start: einfache Balance-Übungen

Egal welche Übung Du machst, Du solltest dabei immer auf eine gewisse Grundspannung im Körper achten, vor allem im Bauchbereich. Stell Dir das in etwa so vor, als wenn Du den Bauch einziehst. Ebenso ist eine ruhige, gleichmäßige und entspannte Atmung wichtig. Für den Anfang versuchst Du es am besten mal mit dieser Übung: Stelle Dich barfuß und mit den Füßen schulterbreit voneinander entfernt hin und hebe ein Bein vom Boden ab. Achte jetzt genau darauf, wie Dein Fuß auf dem Boden aufliegt. Belastest Du eher die Ferse, die Zehen oder die Fußmitte? Ziel ist es, eine zentrierte, balancierte Haltung zu finden und problemlos auf einem Bein stehen zu können. Erst wenn Du einen sicheren Stand hast, solltest Du die Übung variieren, zum Beispiel, indem Du das erhobene Bein kreisen lässt oder die Arme dazunimmst.

Als weitere Steigerung kannst Du viele Übungen, die Du normalerweise auch machst, wie zum Beispiel Kniebeugen einfach mal auf den Zehenspitzen oder einem zusammengelegten Handtuch absolvieren. Durch den wackligeren Untergrund, wird die Core-Muskulatur mit ins Spiel gebracht. Mehr Übungsideen findest Du zum Beispiel bei uns im Shop. Tolle Balancetrainings sind übrigens auch Yoga und Pilates, denn im Fokus dieser Disziplinen liegt nichts anderes als das Körpergleichgewicht!

Kleine Hilfsmittel fürs Gleichgewicht: Balance-Boards und Bälle

In den letzten Jahren wurden eine Menge cleverer Hilfsmittel für das Balancetraining entwickelt, ein paar davon haben wir bereits kurz vorgestellt, zum Beispiel das Balance-Kissen fürs Büro und den Balance-Ball. Letzterer bietet Dir viele verschiedene Übungsvarianten und somit ein abwechslungsreiches Balance-Training für den ganzen Körper. Durch die geringe Größe kannst Du ihn auch super zu Hause einsetzen.

Simpler, aber nicht weniger effektiv ist das Balance-Pad. Die kleine Matte hat einen ähnlichen Effekt wie das zusammengerollte Handtuch. Du kannst sie zu Beginn auch nur auf einer Seite einsetzen und zur Steigerung der Intensität dann je ein Kissen pro Fuß nehmen. Alternativ gibt es auch längliche Balance Pads.

Spaß für alle: Balance Swing

Über Training mit dem Mini-Trampolin haben wir schon oft berichtet – einfach, weil wir es so klasse finden. Beim Workout auf dem Trampolin hast Du es grundsätzlich mit einem instabilen Untergrund zu tun und Deine Core-Muskulatur arbeitet vom ersten Schritt an. Bei diesem Training geht es nicht um Hardcore-Jumps, sondern um sanftes Schwingen, was es perfekt für alle Altersklassen und Fitnesslevel macht. Im Shop findest Du eine Auswahl an Trampolins sowie passende DVDs, die Dich in die Welt des Balance Swing einführen. Wenn Du lieber in der Gruppe trainierst, dann schau mal, ob es entsprechende Kurse in Deinem Fitnessstudio gibt. Immer mehr Studios nehmen Balance Swing in ihr Programm auf.

Hoch hinaus mit den Königsdisziplinen: Slings und Slacks

Du hast noch nicht genug und willst höher hinaus beim Gleichgewichtstraining? Dann probiere es Doch mal mit einer Slackline und werde zum Seiltänzer. Gerade im Sommer, wenn es draußen schön ist, macht das einfach nur Spaß und ist auch in geselliger Runde eine schöne Sache. Sicher hast Du beim Spazieren durch den Park schon einmal den ein oder anderen Slackliner gesehen.
Voll im Trend liegt auch das Schlaufen-Training, das ursprünglich aus dem Rehabilitationsbereich kommt. Den sogenannten Sling-Trainer, auch Suspension Trainer genannt, befestigst Du über Kopf und kannst dann verschiedene Übungen damit durchführen – vom einfachen Einhängen bis zu akrobatischen Figuren. Wir empfehlen erst einmal ein Probetraining im Studio zu machen, bevor Du Dir selbst Slings zulegst.

Das Tolle an Balance-Training ist, dass Du schon nach kurzer Zeit einen Unterschied spüren wirst. Wo Du vorher mit geschlossenen Augen beziehungsweise im Dunkeln oder bei instabilem Untergrund ins Wanken gerätst, wirst Du schnell sicherer. Also tu Deinem Körper etwas Gutes und probier es doch einfach mal aus! Wir freuen uns auf Berichte!

Fitness-Challenges: Was bringen Sie?

Fitness-Challenges appellieren über Social Media an Deinen Ehrgeiz und fordern Dich auf, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne ein definiertes Ziel zu erreichen. Doch was bringt der Workout-Wettbewerb im Netz wirklich und birgt er eventuell Gefahren? Fitness.de klärt auf!

Was sind Fitness-Challenges und wie wirken sie?

Fitness-Challenges arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip: Innerhalb eines festen Zeitraums soll ein vorher definiertes Ziel erreicht werden. Dabei steigert sich der Schwierigkeitsgrad meist von Tag zu Tag beziehungsweise Woche zu Woche. Wichtig ist die regelmäßige und engmaschige Überprüfung der Leistungssteigerung. So gesehen unterscheiden sich Fitness-Challenges nicht allzu sehr von Trainingsplänen, Ratgebern aus TV und Printmedien oder Fitness-Programmen von Stars und Sternchen. Durch die Social-Media-Community und das oft auch öffentlich Teilen der Erfolge in Wort und Bild kommt aber eine weitere Motivationsdimension dazu. Richtig eingesetzt können Online-Challenges Dich über Deine Grenzen pushen und Du wirst durch sichtbare Erfolge belohnt. Auch die zeitliche Begrenzung hat oft einen positiven Effekt. Die meisten Challenges umfassen maximal 30 Tage. Durch diesen überschaubaren Rahmen sinken die Hemmungen, die manche haben, wenn sie mit Sport beginnen. Die ideale Fitness-Challenge sollte aber nur der Einstieg sein zu einer Sportart, die Dir richtig Spaß macht, sodass Du auch langfristig am Ball bleibst. Denn nur wenn Du mindestens drei Monate am Stück trainierst, und das etwa zwei- bis dreimal die Woche, stellt sich Die Körper um, Deine Laune steigt und im besten Fall entwickelst Du einen inneren Drang, Sport zu treiben.
Ein Nachteil von vielen Challenges ist die Einseitigkeit. Ist Dein Ziel zum Beispiel ein knackigerer Po, dann bringt die immer gleiche Übung weniger als ein cleverer Mix. Noch viel mehr gilt dies fürs Abnehmen. Ausdauer- und Kraftsport statt eintönigem Workout sind angesagt. Insgesamt kann man daher sagen, dass eine abwechslungsreiche 90-Tage-Challenge der langfristig effektivere Weg sein wird.

Das ist bei Fitness-Challenges zu beachten

Wie bei jeder Übung, egal ob innerhalb einer Challenge oder nicht, ist eine saubere Ausführung unabdingbar, um Fehlhaltungen und damit Schmerzen oder sogar Schäden auszuschließen. Bei Online-Challenges bist Du zwar in einem Netzwerk mit Deinen Mitstreitern verbunden, Du hast aber eben keinen Trainer vor Ort, der Dich korrigiert und nach Dir sieht. Achte außerdem darauf, dass die Übungen auch gut und nachvollziehbar beschrieben sind. Je nach Challenge gibt es detaillierte Anleitungen mit Videos, Zeichnungen und Übungsaufläufen oder nur kurze Stichworte. Challenges auf YouTube haben zum Beispiel den Vorteil, dass Du die Ausführung auch in Bewegung siehst und nicht nur Bilder oder Beschreibungen. Viele Apps sind hingegen so reduziert, dass die Übungen gerade für Anfänger nur schwer im Details nachvollziehbar sind. Dafür sind sie auch unterwegs superleicht verfügbar und bieten eine einfache Übersicht über Deine Tagesziele und Fortschritte.

Gerade wenn Du an Sport-Challenges teilnimmst, die auf Geschwindigkeit gehen, ist besondere Vorsicht geboten! Absolviere immer alle Übungen erst einmal langsam, bis Du sie zu 100 Prozent sauber beherrschst, bevor Du schneller wirst. Sonst steigt die Verletzungsgefahr rapide an und Deine Challenge ist schneller vorbei als Du denkst. Achte zwischendurch immer wieder auf Deine Körperhaltung, um nicht die Spannung zu verlieren und doch in eine Fehlhaltung zu verfallen, wenn Du versuchst, die Uhr zu bezwingen. Ein Spiegel oder ein Video von Dir können dabei helfen, die Abläufe zu perfektionieren. Höre außerdem auf Deinen Body und stoppe die Übung, wenn Du Schmerzen hast. Ein Fitness-Check vor Start der Challenge bringt Klarheit, was Deine Belastungsgrenzen angeht und was sinnvoll für Dich ist.
Ein weiterer wichtiger Faktor bei Challenges ist – wie im vorherigen Abschnitt bereits angesprochen – der Spaß. Wer sich einmal durch ein 30-Tage-Programm quält und danach den Sport sein lässt, wird nicht lange etwas davon haben. Im besten Fall ist eine Fitness-Challenge der Kick, der Dir dauerhaft Lust auf körperliche Aktivitäten macht und das Feuer entfacht! Das Teilen von Fortschritten auf Social-Media-Kanälen wie beispielsweise Facebook und Instagram kann Laune machen und so richtig motivieren. Es kann aber auch den Druck verstärken und so den gegenteiligen Effekt haben. Das verführt leicht dazu, dass Du Dir mehr aufbürdest, als Dein Körper leisten kann. Das lässt Dich wiederum möglicherweise frustriert abbrechen – ganz zu schweigen von Verletzungen und Überlastungen. Daher gilt: Trainiere immer individuell nach Deinem eigenen Tempo und lass Dich nicht zu Hau-Ruck-Aktionen verleiten. Dein Körper wird es Dir danken und langfristig hast Du mehr Erfolg als Mitstreiter, die um jeden Preis die Challenge meistern wollen!

Zusammengefasst: Die Challenge sollte zu Dir, Deinem Trainingsstand und Deinen Zielen passen. Im Netz gibt es unzählige, sodass Du sicher die richtige auch für Dich findest. Bauch-weg-Challenge, Squat-Challenge, Lauf-Challenge … bestimmt ist auch Deine Lieblingsübung oder -sportart als Fitness-Herausforderung im Web verfügbar. Gerade bei Challenges, die auf einer einzigen Grundübung aufgebaut ist, wie zum Beispiel Squats, sind die Voraussetzungen für einen optimalen Muskelaufbau allerdings nicht gegeben. Warum? Muskeln wachsen am besten in mittelschweren Intensitätsbereichen, das heißt, etwa bei fünf bis zwölf Wiederholungen bei einer Belastungsdauer von maximal 120 Sekunden. Die Challenges treiben Dich aber oft sehr viel weiter darüber hinaus. Wer untrainiert ist, wird trotzdem Effekte spüren, wer regelmäßig sowieso Sport treibt, eher nicht. Eine weitere Gefahr bei immer mehr Wiederholungen ist die bereits erwähnte Fehlerquote bei der Ausführung. Im Folgenden möchten wir euch ein berühmtes Beispiel für eine Challenge vorstellen.

Plank-Challenge: Star auf Facebook seit 2015

Anfang 2015 tauchte die sogenannte Plank-Challenge via Facebook-Event auf. Tausende Fitnessfans folgten der Einladung zur Unterarm-Stütz-Challenge und so geht das bis heute. Die Plank-Übung, bei der Du Deinen Körper mit gestrecktem Rücken über dem Boden hältst und Dein Gewicht dabei nur auf Unterarmen und Zehen verteilst, ist ziemlich hart. Vor allem, wenn die Dauer jeden Tag gesteigert wird. Das Ziel lautet „13-mal mehr Leistung in nur 30 Tagen“. Dass diese Challenge kein Spaziergang ist, kann sich jeder also leicht ausrechnen. Aus anfänglichen 20 Sekunden im Unterarm-Stütz werden nach 30 Tagen 270 Sekunden, also ganze viereinhalb Minuten. Bauch-, Rücken und Oberarmmuskulatur werden an ihre Grenzen gebracht. Das Gute an dieser Challenge ist, dass Du sie eigentlich fast immer und überall machen kannst und kein Equipment brauchst. Fitnesstechnisch kannst Du Dich über eine aufrechtere, straffere Körperhaltung freuen sowie einen Kraftzuwachs verzeichnen– und bei durchgehaltener Challenge über einen kräftigen Motivationsschub. Insgesamt soll laut Sportmedizinern der psychologische Nutzen aber höher sein als der körperliche. Der Nachteil ist, dass der Po schnell zu tief hängt oder zu hoch hinauswill. Die Haltung ist, wenn man sich selbst nicht im Blick hat, schwer korrekt beizubehalten. Erst recht, wenn Du nur die Uhr im Blick hast und der Schweiß nur so läuft. Die Halteübung gilt aber im Gegensatz zu zum Beispiel der Kniebeugen-Challenge noch als relativ sicher. Ein abwechslungsreiches Workout bringt Deiner Fitness allerdings wie erwähnt mehr, vor allem für den Muskelaufbau!

Alternative für Social-Media-Muffel: Challenges auf DVD

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die es eher runterzieht, sich öffentlich zu messen, Du aber die Zielsetzung und Motivation durch den kurzen Zeitraum und einen „Personal Trainer“ schätzt, dann ist eine Challenge auf DVD oder von einem Online-Fitnessstudio vielleicht besser für Dich geeignet. Genau wie die Social-Media-Challenges gibt es sie für die unterschiedlichen Workouts – egal ob Pilates-Challenge, 90 oder 30 Tage, Challenges für Männer, Frauen, mit oder ohne Hilfsmittel. Zu empfehlen sind auch länger andauernde Herausforderungen, die auch eine Umstellung der Ernährung beinhalten.

Na, nimmst Du die Herausforderung an? Dann auf zu YouTube, Facebook und Co. und los geht‘s! Welcher ist Dein Favorit unter den Fitness-Challenges und wie sieht Deine Erfolgsbilanz aus? Sind andere User in sozialen Netzwerken und das öffentliche Teilen Deiner Fortschritte für Dich Top-Motivatoren oder unnötiger Druck? Wir freuen uns über Feedback und Berichte. Challenge accepted!

Schlank durch die Weihnachtszeit dank X-Mas-Aktivitäten

Du willst das neue Jahr nicht mit Speckröllchen begehen, sondern fit und aktiv? Dann ist die Weihnachtszeit Dein Sparringpartner, den es zu überlisten gilt. Am leichtesten geht das mit Spaß – daher haben wir ein paar ganz besondere Tipps für aktive Weihnachten zusammengestellt, die Laune machen!

Der Schlüssel für einen schlanken Body

Letzte Woche haben wir ausführlich die kulinarischen Genüsse unter die Lupe genommen, die uns in der Weihnachtszeit locken und die hart erkämpfte Figur bedrohen. Außerdem gab es leckere Alternativen zu klassischen X-Mas-Rezepten und Weihnachtsmarktschmankerln, die Dir so einige Kalorien einsparen. Das Thema Ernährung ist aber nur die halbe Miete, wie wir eigentlich auch wissen. Ohne die nötige Bewegung kannst Du keine Muskeln aufbauen, wirst nicht fitter und Dein Körper speichert jede Extra-Kalorie, die Du nicht verbrauchst. Das allein ist es aber immer noch nicht! Gerade wenn Du langfristig denkst, darfst Du den Spaßfaktor nicht unterschätzen. Ohne Freude am Essen und der Bewegung wird es auf Dauer nicht gehen – und gerade die Weihnachtssaison soll doch einfach eine gute Zeit sein! Deshalb haben wir für Dich recherchiert, welche Aktivitäten Dich speziell in der Weihnachtszeit fit und schlank halten können. Dazu gehört übrigens auch, diesen Artikel zu lesen. Warum? Weil schon 10 Minuten herzhaftes Lachen bis zu 50 kcal verbrauchen!

Die ultimative Macho-Challenge: Weihnachtsbaum schlagen

Starke Mädels und Jungs aufgepasst, hier kommt die Chance sich zu beweisen! Den Weihnachtsbaum im Baumarkt zu kaufen, ist zu leicht – selber schlagen ist angesagt. Das haben auch viele Gemeinden und Verkäufer in ganz Deutschland erkannt. Fast überall in Deutschland, kannst Du selbst einen Weihnachtsbaum fällen: entweder auf privaten Höfen oder durch die Forstämter organisiert. Eine Übersicht, wo man Weihnachtsbäume selbst fällen darf, findest Du zum Beispiel bei proplanta. Sogar Teamevents fürs Tannen schlagen gibt es deutschlandweit.
Was bringt das Ganze: Während Du durch den Wald stapfst und nach Deinem Traumbaum Ausschau hältst, verbrennt Dein Körper schon brav Kalorien. Die Kälte lässt Deinen Body arbeiten, um Dich warm zu halten, und die frische Luft regt Deine Zellen an. Hast Du das Objekt Deiner Begierde gefunden, solltest Du das richtige Werkzeug parat haben. Im Zweifelsfall frag im Baumarkt nach, welche Säge oder Axt die richtige ist. Manche Anbieter verleihen aber auch das entsprechende Equipment vor Ort. Einem Baum damit zu Leibe zu rücken und der Transport nach Hause beziehungsweise zum Wagen, kann Dich bei größeren Kalibern bis zu 500 kcal kosten.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie schön kannst Du fliegen

Sportlich, aber nicht immer so bierernst geht es beim Weihnachtsbaumweitwurf zu. Meisterschaften für diese Disziplin werden bevorzugt im Dezember und Januar ausgetragen. So zum Beispiel auf dem Werderaner Tannenhof bei Berlin. Dem Gewinner winken Rabatte für das Baumsägen. Eine nette Marketingaktion finden wir! Aber es geht auch offizieller!
Die internationale Deutsche Meisterschaft im Weihnachtsbaumweitwurf wird bereits seit mehreren Jahren in Düren-Berzbuir im Rahmen des hiesigen Weihnachtsmarkts ausgetragen. Hier wird nicht nur bewertet, wie weit der Baum geworfen wird, auch für die Technik gibt es klare Regeln. Erlaubt sind der Stoßwurf, der Überkopfschleuderwurf und der Drehschleuderwurf. Neben Erwachsenen dürfen auch Kinder und Jugendliche teilnehmen.
Noch älter ist die Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumweitwurf im pfälzischen Weidenthal am Jahresanfang. Hier findet sogar ein Weihnachtsbaum-Dreikampf im Rahmen des Knutfestes statt. Die Disziplinen sind Hochwurf, Schleuderwurf und Weitwurf. TV-Sender aus aller Welt sind zugegen, um den nächsten Weltrekord live mitzuerleben. Ein Event, das wirklich einen Besuch wert ist.

Weihnachtswanderungen: von zart bis hart, aber immer einzigartig

Wer weniger auf Kraft, sondern auf Ausdauer oder einfach Bewegung in der Natur aus ist, für den ist eine X-Mas-Wandertour genau richtig. Das Angebot für besondere Weihnachtswanderungen wächst und wächst. Ob besinnliche Tour zu Weisenbläser-Klängen in Österreich, Winterwanderungen im verschneiten Bayern oder Waldwanderung mit Fackeln und Spurensuche im Allgäu, im deutschsprachigen Raum gibt es unzählige individuelle Möglichkeiten zur Weihnachtszeit auf Wanderschaft zu gehen. Ein besonderes Highlight sind in unseren Augen Wanderungen mit nicht alltäglicher Begleitung, zum Beispiel Hundewandertouren sowie Wolfs- oder Rentierwanderungen. Wenn das nicht selbst den größten Wandermuffel überzeugt, dann wissen wir auch nicht! Eine coole Geschenkidee sind solche Wanderungen noch obendrein.

Die Königsdisziplin: last minute Geschenke shoppen

Etwas stressiger, aber am weitesten verbreitet ist die letzte Weihnachtsaktivität: das Geschenke kaufen auf die letzte Minute in der überfüllten Innenstadt. Das ist wirklich nur etwas für ganz Hartgesottene, jährlich verzweifeln vor allem viele Männer an dieser Königsklasse. Wer nicht stark genug ist, wird an den Regalen zur Seite geschoben oder überrannt. Untrainierte Ellbogen haben keine Chance. Bis zur letzten Minute bleibt es spannend und auf der Ziellinie heißt es: Nerven bewahren! Wer im entscheidenden Moment seinen Pin-Code für die EC-Karte vergisst, ist raus.
Aus gesundheitlichen Gründen empfehlen wir diese Sportart nur Menschen mit verständnisvollen Partnern, Freunden und Familien.
Spaß beiseite, Einkaufen in der Weihnachtszeit kann die wahre Hölle sein, aber es gilt das gleiche, wie den Rest des Jahres: Nimm die Treppe statt Aufzug und Rolltreppe, park ein paar Straßen weiter und geh ein wenig mehr, statt direkt bis vor den Laden zu fahren. Alles zu stressig und zu wenig Spaß? Dann schau doch einfach in unserem Online-Shop nach passenden Fitnessgeschenken für jeden Geldbeutel oder verschenk einen selbstgemachten Gutschein für gemeinsame Aktivitäten! Am meisten Spaß macht das ja meist immer noch zu zweit oder in der Gruppe.

Fallen Dir noch mehr lustige Aktionen oder Spiele ein, mit denen sich die Weihnachtszeit aktiv gestalten lässt oder kennst Du andere skurrile Bräuche zur Weihnachtszeit, die Dich auf Trab bringen? Teile sie doch mit uns! In jedem Fall wünschen wir Dir wunderbare Weihnachten und ein sportliches neues Jahr!

Geschenkideen für Fitnessfans: Diese 4 praktischen Sportgeräte für Daheim gehören auf Deinen Wunschzettel

Du bist auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken oder möchtest Deine Lieben inspirieren? Wir stellen Dir 4 kompakte Geräte für jeden Geldbeutel vor, die richtig fit machen und perfekt für zu Hause sind!

Shake, Shake, Shake: rhythmisch trainieren mit Brasils

Nein, hier tanzt Du nicht Samba mit heißen brasilianischen Tänzern und Tänzerinnen, aber trotzdem sind Brasils eine echt tolle Sache. Es handelt sich dabei um spezielle Handtrainer mit Gewichten, die sowohl im Rahmen eines Bauch-Beine-Po-Workouts als auch für das Rücken- und Gesundheitstraining eingesetzt werden können. Die handlichen Tiefenmuskulaturtrainer sind einfach vielseitig und supereffektiv. Durch die ergonomische Form und die geringe Größe lassen sie sich gut greifen. Da sie gerade einmal 270 Gramm pro Stück wiegen, sind sie außerdem gelenkschonend und perfekt für unterwegs.

Das besondere Geheimnis der Brasils liegt im sogenannten Schütteleffekt: Weil die Brasils eine Füllung aus Luft und Gewicht haben, bekommst Du beim Trainieren ein gezieltes Bewegungsfeedback. Was das konkret heißt? Sie fühlen und hören sich an wie kleine Rasseln und Du merkst sofort, wenn Du aus dem Gleichgewicht kommst. Außerdem spannst Du beim den unterschiedlichen Übungen mit Brasils den kompletten Rumpf an, weshalb sie sehr viel im präventiven Rückentraining eingesetzt werden. Durch die Noppenstruktur kannst Du die kleinen Helfer übrigens auch als Massagegerät verwenden.
Ein Doppelpack der Marke TOGU Brasil kostet etwa 23 Euro. Bestellst Du mehr, kannst Du in unserem Shop Mengenrabatt bekommen. Mit dabei sind auch gleich ein paar Übungsvorschläge. Im Netz findest Du weitere Anregungen für Brasil-Workouts oder Du holst die passende CD oder DVD für das Bodystyling mit Brasil gleich mit dazu.

Mehr als einfach nur abhängen: Training mit Slings

Das Schlaufen-Workout kommt eigentlich aus dem Reha-Bereich, aber Du kannst es genauso einsetzen, um noch fitter zu werden. Die Übungen mit den Slings (englisch für Schlaufen) kräftigen und stabilisieren alle Muskelgruppen – und das äußerst intensiv und tiefenwirksam. Das haben auch diverse Profi- und Leistungssportler erkannt und deshalb Sling-Übungen in ihren Trainingsplan integriert. Du arbeitest dabei mit Deinem Eigengewicht, die Intensität steigerst Du über den Neigungswinkel. Somit hast eine große Bandbreite von Möglichkeiten: vom entspannten Hängen über vorsichtiges Training im Sitzen bei Verletzungen bis hin zu anspruchsvollen athletischen Moves. Da mehrere Muskelgruppen gleichzeitig arbeiten, kommt das Schlingentraining dem Prinzip Functional Training recht nah.
Sling-Trainer sind leichte und kompakte Trainingsgeräte, die Du überall hin mitnehmen kannst. Voraussetzung ist nur, dass Du sie irgendwo über Kopf sicher befestigen kannst, um die Übungen durchzuführen. Einmal fixiert, kannst Du damit sehr vielseitig trainieren und innerhalb von Sekunden die Intensität regulieren. Daher sind Sling Trainer sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Das Ganzkörpertraining lässt sich außerdem mit anderen Fitnessarten wie beispielsweise Pilates gut verbinden.

Schlingentrainer, auch als Suspension Trainer bekannt, gibt es ab circa 25 Euro in der Basisausführung. Hochwertigere Modelle mit mehr Zubehör kosten etwa 60 bis 130 Euro, je nach Hersteller und Ausstattung. Wer ein wenig mehr Anleitung braucht, als die zumeist mitgelieferten Poster mit Übungen, findet online passende Workout-DVDs für Slings oder greift zum Kombipaket.

Full-Body-Workout mit dem Balance Ball

Keine halben Sachen machst Du mit diesem Balance Trainer – und das obwohl er im Grunde aus einem halben Ball besteht, der auf eine gerade Unterlage montiert ist. Du kannst sowohl die runde als auch die ebene Fläche für Dein Workout verwenden. Was das Ganze bringt? Du stärkst hier vor allem Deine Core-Muskulatur sowie Bänder und Sehnen, weil Du durch die instabile Oberfläche des Balls immer wieder zu kleinen Ausgleichsbewegungen gezwungen wirst. Außerdem verbessert sich Deine Koordination und durch das stetige Ansprechen der Tiefenmuskulatur sorgst Du insgesamt für mehr Stabilität.
Auch wenn das Trainingsgerät selbst recht simpel ausschaut: Durch die Vielzahl an Übungsvarianten ist der Balance Ball perfekt für alle Altersgruppen und Fitnesslevel. Er wiegt etwa 6 Kilo und hat idealerweise einen Umfang von etwa 65 Zentimetern. Damit ist er immer noch klein genug, um problemlos zu Hause eingesetzt zu werden, aber groß genug um Übungen für den ganzen Körper damit durchzuführen. Mit Zubehör wie Zugbändern lässt sich das Übungsrepertoire noch erweitern.

Den original Balance Trainer von Bosu gibt es in verschiedenen Ausführungen. Für daheim empfehlen wir die Variante Pro, die ab etwa 130 Euro zu haben ist. Etwas günstiger sind beispielsweise SportPlus und Ancheer, die ihre Balance Trainer ab circa 50 Euro anbieten. Bei den hochwertigen Varianten von Kettler und TOGU (hier heißt das Teil Jumper) investierst Du 100 bis 200 Euro. Achte darauf, dass eine Luftpumpe im Lieferumfang enthalten ist, wenn Du sofort loslegen willst und keine zu Hause hast.

Hoch hinaus in den eigenen 4 Wänden mit dem Mini-Trampolin

Kommen wir zum größten unter den hier vorgestellten Geräten: dem Mini-Trampolin. Weil Jumping Fitness und Balance-Swing-Workouts so extrem viel Laune machen und zahlreiche Vorteile für Deine Fitness bieten, können wir das beliebte Indoor-Trampolin auch dieses Mal nicht unerwähnt lassen.
Während Balance Swing eine sanfte Trainingsmethode ist, die sich auch für Einsteiger eignet, kannst Du beim Power-Workout auf dem Trampolin so richtig Deine Grenzen im Bereich Ausdauer testen. Ob Du dazu Trainingsanleitung per DVD nutzt oder Dich freestyle zu donnernden Beats bewegst, bleibt Dir überlassen. Achte nur darauf, dass Du ausreichend Platz zur Decke und um das Trainingsgerät herum zur Verfügung hast. Mit 95 bis 120 Zentimetern Größe, ist das Mini-Trampolin auch „wohnzimmertauglich“. Modelle mit abnehmbaren Füßen lassen sich zudem besonders leicht verstauen.

Gute Einsteiger-DVDs für die Balance-Swing-Methode bekommst Du für etwa 25 Euro. Bei der Auswahl des Trampolins solltest Du nicht nur auf den Preis achten. Hier kann es sich auszahlen, etwas mehr zu investieren und ein Qualitätsprodukt zu kaufen. Außerdem solltest Du wissen, ob Du eher ein „ Schwinger“ oder ein „Hardcore-Hüpfer“ bist, also wo Dein Fokus liegt und welche Voraussetzungen Du mitbringst. Um die Kondition zu verbessern und Muskeln aufzubauen eignet sich ein Modell mit Stahlfedern. Nachgiebiger und damit gelenk-, rücken- und bandscheibenschonender sind Mini-Trampoline mit Gummibändern. Sie eignen sich vor allem für ältere Menschen und Personen mit körperlichen Einschränkungen. Marken-Mini-Tramponline mit 4 Standfüßen bekommst Du ab etwa 50 Euro, mehr Stabilität haben Varianten mit 6 Standbeinen. Diese erhältst Du ab 70 Euro. Teurer bedeutet zwar nicht unbedingt mehr Spaß, aber in den Preisklassen 170 bis 250 Euro kannst Du davon ausgehen, das Verschleißteile wie Federn und Sprungtuch auf Dauer länger halten.

Ob superkleines Handgerät, ultraleichte Slings, platzsparender Balance Trainer oder kompaktes Minitrampolin: Du musst Dir keine riesigen Studiogeräte anschaffen, um Dich fit zu halten – im Gegenteil! War etwas für Dich dabei? Verrate uns doch Deinen Trainingsfavoriten und was auf dem Gabentisch bei Dir nicht fehlen darf!