Crunning: die Wunderwaffe aus Australien?!

Das große Krabbeln ist los – zumindest in Down Under, wo Crunning der Fitnesstrend schlechthin ist. Wir berichten, was hinter dem zugegeben etwas lustig aussehenden Sport steckt und was Du damit erreichen kannst.

Ursprünge und Vorteile des Crunning

Der Name dieser noch recht neuen Sportart setzt sich aus den englischen Wörtern Crawl und Running zusammen, vereint also Laufen und Krabbeln. Als Erfinder und auch Trendsetter des Crunnen gilt der Australier Shaun McCarthy. Er soll den Hype bei dem Versuch ausgelöst haben, eine noch effektivere Trainingsmöglichkeit als die morgendliche Joggingrunde zu finden. Statt zu hüpfen wie die landestypischen Säugetiere, krabbelte er also wie die Käfer. Was es ihm brachte? Rundum-Fitness! Dadurch, dass der ganze Körper involviert ist, kannst Du fast 600 Kalorien pro halbe Stunde verbrennen. Somit ist Crunning um einiges effektiver als Joggen. Klar, denn nicht nur Deine Beine, sondern auch Schultern und Arme werden in die Fortbewegung mit einbezogen und somit wird sie zum Full-Body-Training. Auch für den Muskelaufbau sieht es gut aus: Brustkorb, Delta-Muskeln, Trizeps, der obere Rückenbereich sowie Oberschenkel und Po werden bei Crunnern gleichzeitig gefordert. Um diese ganzen Muskelgruppen zu trainieren, wären im Fitnessstudio allerlei verschiedene Geräte nötig.
Übrigens beanspruchen neben US-Chiropraktiker Justin Klein auch die Chinesen die Erfindung dieses Trends für sich – nur dass es für sie eher so etwas wie ein alter Hut ist, denn angeblich gibt es diesen Sport dort schon seit mehr als 2000 Jahren. So sollen die Shaolin-Mönche das Erkrabbeln von Treppen bereits als Trainingsmethode eingesetzt haben. Den Weltrekord im Laufen auf allen Vieren auf 100 Metern hält allerdings der Japaner Kenichi Ito mit 15.71 Sekunden.

 

Er lief die Strecke im November 2015 und trainiert seine Disziplin bereits seit dem Anfang der 2000er-Jahre. Nichtsdestotrotz gründete Shaun McCarthy mit seinen Freunden den weltweit ersten Crunning-Verein in Melbourne. Seitdem crunnt die Gruppe dort als Ausgleich zum Büroalltag durch die Stadt und zieht dabei einige irritierte Blicke auf sich. Die Jungs nehmen es mit Humor und posten stolz Videos ihres Crunning Movements.

Wie Du Crunning richtig ausführst

Die Grundidee hinter Crunning ist, dass Arme und Hände die Vorwärtsbewegung aktiv mitbestimmen und nicht einfach nur mitgehen. Damit Dein Rücken keinen Schaden beim Crunnen nimmt, ist die korrekte Haltung sehr wichtig. Deine Beine sollten gut angewinkelt sein, Kopf und Po befinden sich auf etwa gleicher Höhe. Dein Gewicht muss zudem wirklich gut auf Arme und Beine verteilt sein. Niemals solltest Du mit gestreckten Beinen loskrabbeln. Bitte führe außerdem immer ein Warm-up durch, bevor Du Dich auf alle Viere begibst. Wie das Ganze in Slow Motion aussieht, kannst Du bei YouTube sehen und Dich für den Anfang daran orientieren. Das spätere Ziel beim Crunning ist es allerdings, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen – also Speed-Krabbeln für Erwachsene!
Willst Du in diesen anspruchsvollen Sport einsteigen, solltest Du Dich langsam einstimmen und nicht zu schnell zu viel versuchen. Dein Körper braucht Zeit, um sich auf die ungewohnte Bewegung einzulassen und Du solltest Deine Muskulatur nicht gleich überlasten. Darum sind ausreichende Pausen auch hier sehr wichtig. Richtig gemacht reichen schon 15 Minuten tägliches Crunnen für einen Knackpo und straffere Oberschenkel aus. Na dann los!

Voraussetzung und Equipment für Crunning

Wie bereits erwähnt, ist die korrekte Haltung beziehungsweise Bewegungsausführung beim Crunnen extrem wichtig. Hältst Du Dich nicht daran, drohen Rückenschmerzen, Probleme mit den Bandscheiben und Stürze. Gerade Anfänger tendieren dazu, sich zu Überschlagen, wenn sie versuchen, schneller zu werden. Außerdem werden durch das permanente Hochhalten des Kopfs, um zu sehen, wo es langgeht, die oberen Halswirbel stark strapaziert. Hast Du Schmerzen, gönne Dir also eine Pause und mach’ Dich locker. Verspannungen helfen Dir nicht, fitter zu werden und können weitere Schmerzen nach sich ziehen.
Da Crunning ein Outdoor-Sport ist, sind Handschuhe angeraten, um die Handflächen und Finger zu schützen. Auch ein Helm ist zu empfehlen, denn wenn der Nacken schmerzt und Du den Kopf nicht rechtzeitig hebst, um ein Hindernis auszumachen, bist Du mit diesem Schutz eindeutig besser dran. Gerade Anfängern raten wir immer zu einem Helm, schon allein wegen der Überschlagsgefahr. Kleidungstechnisch setzt Du am besten auf ein eng anliegendes Oberteil, da es Dir sonst aufgrund der gebeugten Haltung schnell in die Quere kommt. Kurze Shorts oder anliegende Leggins beziehungsweise Trainingshosen vervollständigen das Outfit. Spezielle Schuhe benötigst Du nicht, Outdoor-Laufschuhe sind absolut ausreichend.
Last but not least soll Crunning auch einfach Spaß machen. Wenn Du Dich also nicht wohlfühlst, auf so auffällige Art und Weise durch die Stadt zu „marschieren“, dann probiere es vielleicht erst mal im eigenen Garten oder im Wohnzimmer. Eine schöne Alternative – vor allem für Anfänger – ist das Crunnen am Strand. Das kannst Du prima barfuß machen und wenn Du Dich doch einmal überschlägst, federt der Sand den Sturz ab. Auf Instagram und YouTube findest Du eine Reihe von Bildern und Videos, wenn Du nicht nur Crunning eingibst, sondern auch nach dem Schlagwort Animal Flow suchst. Das Fitnessprogramm sieht Crunnen als ein Element von vielen, an die Tierwelt angelehnten Bewegungsabläufen zur Verbesserung der Fitness.
Hast Du den Bogen erst mal raus und siehst die Vorteile von Crunning sichtbar an Deinem Body, übst Du Deinen Sport vielleicht auch in der Öffentlichkeit aus. In einigen deutschen Großstädten gibt es begeisterte Crunning-Anhänger, zum Beispiel in München. Allem zum Trotz bleibt Crunning ein sehr effektives Workout, mit dem Du in kürzester Zeit viele Kalorien verbrennen, Deine Ausdauer verbessern und Muskeln aufbauen kannst! Wer‘s akrobatischer, stylischer und statischer mag, für den gibt es Animal Flow beziehungsweise die deutsche Variante Animal Athletics von Fabian Allmacher. Dahinter steckt ein Bodyweight-Training, das an die natürliche Bewegungsintelligenz appelliert.

Wir geben zu, wir könnten uns stundenlang Crunning-Videos anschauen, denn es sieht einfach viel zu lustig aus. Vor allem der selbsternannte Crun-Master Shaun macht mit seiner sympathischen Begeisterung fürs Crunnen einfach Lust drauf, das hocheffiziente Krabbeln auszuprobieren – mit der richtigen Gruppe und einer gesunden Portion Selbstbewusstsein vielleicht sogar im Stadtpark!

Vom Balance-Board bis zu Balance Swing: was Gleichgewichtstraining für Deine Fitness tut

Balancetraining, das klingt erst mal wie etwas, dass vielleicht Tänzer oder Akrobaten benötigen. Dabei ist schon ganz normales Laufen ein Balanceakt Deines Körpers und Gleichgewichtstraining deshalb für jeden ein Gewinn. Wir verraten Dir, welche Übungen und Geräte Du für ein effektives Balance-Workout brauchst und was es Dir für Deine Fitness und den Alltag bringt.

Vorteile und Auswirkungen von Balancetraining

Der menschliche Körper vollbringt tagtäglich einen Balanceakt, denn damit Du gehen, stehen, sitzen, springen, laufen oder tanzen kannst, musst Du das Gleichgewicht halten. Kein Positionswechsel kann reibungslos gelingen, wenn das Gleichgewicht nicht gegeben ist. Der Gleichgewichtssinn sorgt unter anderem dafür, dass Dein Körper weiß, welche Muskeln wann gebraucht werden, um Dich zu stabilisieren und zum Beispiel Stürze zu verhindern. Das Balancetraining zielt dementsprechend auf den Stützapparat Deines Bodys ab, die tiefer liegenden Muskeln, auch Core-Muskulatur genannt.
Ein Balancetraining ist daher nicht nur eine Möglichkeit, die Fitness zu steigern, sondern trägt auch dazu bei, den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern. Die Tiefenmuskulatur wird bei anderen Trainingsformen eher selten angesprochen, dabei ist sie so essentiell, um Verletzungen zu vermeiden. Wer regelmäßig Balancetraining macht, merkt schnell, wie sich die Stabilität des Körpers verbessert und „Fehltritte“ schneller ausgeglichen werden können. Auch Deine Haltung verbessert sich und das macht nicht nur optisch einen gewaltigen Unterschied, sondern löst eventuell auch Verspannungen. Durch die Stärkung der Rumpfmuskulatur kannst Du zudem den weit verbreiteten Rückenschmerzen etwas Wirksames entgegensetzen.

Hier haben wir für Dich die Vorteile des Gleichgewichtstrainings auf einen Blick aufgelistet:

  • Kräftigung der Core-Muskulatur
  • Stärkung von Sehnen und Gelenken
  • Reduzierung muskulärer Dysbalancen
  • Verbesserung der Koordination
  • Optimierung der Körperhaltung
  • Steigerung der Leistung
  • Lockerung von Verspannungen

Wie Du siehst, bringt ein gutes Gleichgewichtstraining Dir viel mehr, als Du vielleicht vorher gedacht hast. Richtig ausgeführt ist es ein effektives Ganzkörpertraining, das Du vielseitig gestalten kannst und das Dir zu mehr Lebensqualität verhilft.

Das richtige Balance-Workout für jeden Typ

Balance-Training ist für alle Altersgruppen geeignet und besonders für ältere Menschen eine sehr gute Möglichkeit, gegen schwindende Elastizität und andere Einschränkungen im Alter vorzugehen. Profisportler nutzen es, um eine Leistungssteigerung zu erlangen. Gerade Läufer setzen auf Gleichgewichtstraining, um einen ökonomischen Laufstil zu entwickeln und sich gegen Verletzungen besser zu schützen. Bist Du schon mal auf dem Laufband abgelenkt worden und hast gemerkt, wie schnell Du ins Straucheln gerätst? Oder beim Outdoor-Run gestolpert? Ein geschultes Balancegefühl ist hier Gold wert.

Um die Balance zu trainieren, gibt es viele Optionen. Wichtig ist, dass Du den Schwierigkeitsgrad stetig steigerst, natürlich aber in Deinem eigenen Tempo. Anfänger beginnen am besten mit einfachen Übungen ohne Hilfsmittel. Fortgeschrittene finden dann eine breite Palette an Geräten für den Heimgebrauch. Natürlich kannst Du auch im Studio Dein Gleichgewicht trainieren sowie Präsenz- oder Online-Kurse besuchen. Welches Balancetraining ist nun aber das richtige für Dich? Wir stellen Dir im Folgenden die besten Workout-Möglichkeiten vor.

Ein guter Start: einfache Balance-Übungen

Egal welche Übung Du machst, Du solltest dabei immer auf eine gewisse Grundspannung im Körper achten, vor allem im Bauchbereich. Stell Dir das in etwa so vor, als wenn Du den Bauch einziehst. Ebenso ist eine ruhige, gleichmäßige und entspannte Atmung wichtig. Für den Anfang versuchst Du es am besten mal mit dieser Übung: Stelle Dich barfuß und mit den Füßen schulterbreit voneinander entfernt hin und hebe ein Bein vom Boden ab. Achte jetzt genau darauf, wie Dein Fuß auf dem Boden aufliegt. Belastest Du eher die Ferse, die Zehen oder die Fußmitte? Ziel ist es, eine zentrierte, balancierte Haltung zu finden und problemlos auf einem Bein stehen zu können. Erst wenn Du einen sicheren Stand hast, solltest Du die Übung variieren, zum Beispiel, indem Du das erhobene Bein kreisen lässt oder die Arme dazunimmst.

Als weitere Steigerung kannst Du viele Übungen, die Du normalerweise auch machst, wie zum Beispiel Kniebeugen einfach mal auf den Zehenspitzen oder einem zusammengelegten Handtuch absolvieren. Durch den wackligeren Untergrund, wird die Core-Muskulatur mit ins Spiel gebracht. Mehr Übungsideen findest Du zum Beispiel bei uns im Shop. Tolle Balancetrainings sind übrigens auch Yoga und Pilates, denn im Fokus dieser Disziplinen liegt nichts anderes als das Körpergleichgewicht!

Kleine Hilfsmittel fürs Gleichgewicht: Balance-Boards und Bälle

In den letzten Jahren wurden eine Menge cleverer Hilfsmittel für das Balancetraining entwickelt, ein paar davon haben wir bereits kurz vorgestellt, zum Beispiel das Balance-Kissen fürs Büro und den Balance-Ball. Letzterer bietet Dir viele verschiedene Übungsvarianten und somit ein abwechslungsreiches Balance-Training für den ganzen Körper. Durch die geringe Größe kannst Du ihn auch super zu Hause einsetzen.

Simpler, aber nicht weniger effektiv ist das Balance-Pad. Die kleine Matte hat einen ähnlichen Effekt wie das zusammengerollte Handtuch. Du kannst sie zu Beginn auch nur auf einer Seite einsetzen und zur Steigerung der Intensität dann je ein Kissen pro Fuß nehmen. Alternativ gibt es auch längliche Balance Pads.

Spaß für alle: Balance Swing

Über Training mit dem Mini-Trampolin haben wir schon oft berichtet – einfach, weil wir es so klasse finden. Beim Workout auf dem Trampolin hast Du es grundsätzlich mit einem instabilen Untergrund zu tun und Deine Core-Muskulatur arbeitet vom ersten Schritt an. Bei diesem Training geht es nicht um Hardcore-Jumps, sondern um sanftes Schwingen, was es perfekt für alle Altersklassen und Fitnesslevel macht. Im Shop findest Du eine Auswahl an Trampolins sowie passende DVDs, die Dich in die Welt des Balance Swing einführen. Wenn Du lieber in der Gruppe trainierst, dann schau mal, ob es entsprechende Kurse in Deinem Fitnessstudio gibt. Immer mehr Studios nehmen Balance Swing in ihr Programm auf.

Hoch hinaus mit den Königsdisziplinen: Slings und Slacks

Du hast noch nicht genug und willst höher hinaus beim Gleichgewichtstraining? Dann probiere es Doch mal mit einer Slackline und werde zum Seiltänzer. Gerade im Sommer, wenn es draußen schön ist, macht das einfach nur Spaß und ist auch in geselliger Runde eine schöne Sache. Sicher hast Du beim Spazieren durch den Park schon einmal den ein oder anderen Slackliner gesehen.
Voll im Trend liegt auch das Schlaufen-Training, das ursprünglich aus dem Rehabilitationsbereich kommt. Den sogenannten Sling-Trainer, auch Suspension Trainer genannt, befestigst Du über Kopf und kannst dann verschiedene Übungen damit durchführen – vom einfachen Einhängen bis zu akrobatischen Figuren. Wir empfehlen erst einmal ein Probetraining im Studio zu machen, bevor Du Dir selbst Slings zulegst.

Das Tolle an Balance-Training ist, dass Du schon nach kurzer Zeit einen Unterschied spüren wirst. Wo Du vorher mit geschlossenen Augen beziehungsweise im Dunkeln oder bei instabilem Untergrund ins Wanken gerätst, wirst Du schnell sicherer. Also tu Deinem Körper etwas Gutes und probier es doch einfach mal aus! Wir freuen uns auf Berichte!

Fitness-Challenges: Was bringen Sie?

Fitness-Challenges appellieren über Social Media an Deinen Ehrgeiz und fordern Dich auf, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne ein definiertes Ziel zu erreichen. Doch was bringt der Workout-Wettbewerb im Netz wirklich und birgt er eventuell Gefahren? Fitness.de klärt auf!

Was sind Fitness-Challenges und wie wirken sie?

Fitness-Challenges arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip: Innerhalb eines festen Zeitraums soll ein vorher definiertes Ziel erreicht werden. Dabei steigert sich der Schwierigkeitsgrad meist von Tag zu Tag beziehungsweise Woche zu Woche. Wichtig ist die regelmäßige und engmaschige Überprüfung der Leistungssteigerung. So gesehen unterscheiden sich Fitness-Challenges nicht allzu sehr von Trainingsplänen, Ratgebern aus TV und Printmedien oder Fitness-Programmen von Stars und Sternchen. Durch die Social-Media-Community und das oft auch öffentlich Teilen der Erfolge in Wort und Bild kommt aber eine weitere Motivationsdimension dazu. Richtig eingesetzt können Online-Challenges Dich über Deine Grenzen pushen und Du wirst durch sichtbare Erfolge belohnt. Auch die zeitliche Begrenzung hat oft einen positiven Effekt. Die meisten Challenges umfassen maximal 30 Tage. Durch diesen überschaubaren Rahmen sinken die Hemmungen, die manche haben, wenn sie mit Sport beginnen. Die ideale Fitness-Challenge sollte aber nur der Einstieg sein zu einer Sportart, die Dir richtig Spaß macht, sodass Du auch langfristig am Ball bleibst. Denn nur wenn Du mindestens drei Monate am Stück trainierst, und das etwa zwei- bis dreimal die Woche, stellt sich Die Körper um, Deine Laune steigt und im besten Fall entwickelst Du einen inneren Drang, Sport zu treiben.
Ein Nachteil von vielen Challenges ist die Einseitigkeit. Ist Dein Ziel zum Beispiel ein knackigerer Po, dann bringt die immer gleiche Übung weniger als ein cleverer Mix. Noch viel mehr gilt dies fürs Abnehmen. Ausdauer- und Kraftsport statt eintönigem Workout sind angesagt. Insgesamt kann man daher sagen, dass eine abwechslungsreiche 90-Tage-Challenge der langfristig effektivere Weg sein wird.

Das ist bei Fitness-Challenges zu beachten

Wie bei jeder Übung, egal ob innerhalb einer Challenge oder nicht, ist eine saubere Ausführung unabdingbar, um Fehlhaltungen und damit Schmerzen oder sogar Schäden auszuschließen. Bei Online-Challenges bist Du zwar in einem Netzwerk mit Deinen Mitstreitern verbunden, Du hast aber eben keinen Trainer vor Ort, der Dich korrigiert und nach Dir sieht. Achte außerdem darauf, dass die Übungen auch gut und nachvollziehbar beschrieben sind. Je nach Challenge gibt es detaillierte Anleitungen mit Videos, Zeichnungen und Übungsaufläufen oder nur kurze Stichworte. Challenges auf YouTube haben zum Beispiel den Vorteil, dass Du die Ausführung auch in Bewegung siehst und nicht nur Bilder oder Beschreibungen. Viele Apps sind hingegen so reduziert, dass die Übungen gerade für Anfänger nur schwer im Details nachvollziehbar sind. Dafür sind sie auch unterwegs superleicht verfügbar und bieten eine einfache Übersicht über Deine Tagesziele und Fortschritte.

Gerade wenn Du an Sport-Challenges teilnimmst, die auf Geschwindigkeit gehen, ist besondere Vorsicht geboten! Absolviere immer alle Übungen erst einmal langsam, bis Du sie zu 100 Prozent sauber beherrschst, bevor Du schneller wirst. Sonst steigt die Verletzungsgefahr rapide an und Deine Challenge ist schneller vorbei als Du denkst. Achte zwischendurch immer wieder auf Deine Körperhaltung, um nicht die Spannung zu verlieren und doch in eine Fehlhaltung zu verfallen, wenn Du versuchst, die Uhr zu bezwingen. Ein Spiegel oder ein Video von Dir können dabei helfen, die Abläufe zu perfektionieren. Höre außerdem auf Deinen Body und stoppe die Übung, wenn Du Schmerzen hast. Ein Fitness-Check vor Start der Challenge bringt Klarheit, was Deine Belastungsgrenzen angeht und was sinnvoll für Dich ist.
Ein weiterer wichtiger Faktor bei Challenges ist – wie im vorherigen Abschnitt bereits angesprochen – der Spaß. Wer sich einmal durch ein 30-Tage-Programm quält und danach den Sport sein lässt, wird nicht lange etwas davon haben. Im besten Fall ist eine Fitness-Challenge der Kick, der Dir dauerhaft Lust auf körperliche Aktivitäten macht und das Feuer entfacht! Das Teilen von Fortschritten auf Social-Media-Kanälen wie beispielsweise Facebook und Instagram kann Laune machen und so richtig motivieren. Es kann aber auch den Druck verstärken und so den gegenteiligen Effekt haben. Das verführt leicht dazu, dass Du Dir mehr aufbürdest, als Dein Körper leisten kann. Das lässt Dich wiederum möglicherweise frustriert abbrechen – ganz zu schweigen von Verletzungen und Überlastungen. Daher gilt: Trainiere immer individuell nach Deinem eigenen Tempo und lass Dich nicht zu Hau-Ruck-Aktionen verleiten. Dein Körper wird es Dir danken und langfristig hast Du mehr Erfolg als Mitstreiter, die um jeden Preis die Challenge meistern wollen!

Zusammengefasst: Die Challenge sollte zu Dir, Deinem Trainingsstand und Deinen Zielen passen. Im Netz gibt es unzählige, sodass Du sicher die richtige auch für Dich findest. Bauch-weg-Challenge, Squat-Challenge, Lauf-Challenge … bestimmt ist auch Deine Lieblingsübung oder -sportart als Fitness-Herausforderung im Web verfügbar. Gerade bei Challenges, die auf einer einzigen Grundübung aufgebaut ist, wie zum Beispiel Squats, sind die Voraussetzungen für einen optimalen Muskelaufbau allerdings nicht gegeben. Warum? Muskeln wachsen am besten in mittelschweren Intensitätsbereichen, das heißt, etwa bei fünf bis zwölf Wiederholungen bei einer Belastungsdauer von maximal 120 Sekunden. Die Challenges treiben Dich aber oft sehr viel weiter darüber hinaus. Wer untrainiert ist, wird trotzdem Effekte spüren, wer regelmäßig sowieso Sport treibt, eher nicht. Eine weitere Gefahr bei immer mehr Wiederholungen ist die bereits erwähnte Fehlerquote bei der Ausführung. Im Folgenden möchten wir euch ein berühmtes Beispiel für eine Challenge vorstellen.

Plank-Challenge: Star auf Facebook seit 2015

Anfang 2015 tauchte die sogenannte Plank-Challenge via Facebook-Event auf. Tausende Fitnessfans folgten der Einladung zur Unterarm-Stütz-Challenge und so geht das bis heute. Die Plank-Übung, bei der Du Deinen Körper mit gestrecktem Rücken über dem Boden hältst und Dein Gewicht dabei nur auf Unterarmen und Zehen verteilst, ist ziemlich hart. Vor allem, wenn die Dauer jeden Tag gesteigert wird. Das Ziel lautet „13-mal mehr Leistung in nur 30 Tagen“. Dass diese Challenge kein Spaziergang ist, kann sich jeder also leicht ausrechnen. Aus anfänglichen 20 Sekunden im Unterarm-Stütz werden nach 30 Tagen 270 Sekunden, also ganze viereinhalb Minuten. Bauch-, Rücken und Oberarmmuskulatur werden an ihre Grenzen gebracht. Das Gute an dieser Challenge ist, dass Du sie eigentlich fast immer und überall machen kannst und kein Equipment brauchst. Fitnesstechnisch kannst Du Dich über eine aufrechtere, straffere Körperhaltung freuen sowie einen Kraftzuwachs verzeichnen– und bei durchgehaltener Challenge über einen kräftigen Motivationsschub. Insgesamt soll laut Sportmedizinern der psychologische Nutzen aber höher sein als der körperliche. Der Nachteil ist, dass der Po schnell zu tief hängt oder zu hoch hinauswill. Die Haltung ist, wenn man sich selbst nicht im Blick hat, schwer korrekt beizubehalten. Erst recht, wenn Du nur die Uhr im Blick hast und der Schweiß nur so läuft. Die Halteübung gilt aber im Gegensatz zu zum Beispiel der Kniebeugen-Challenge noch als relativ sicher. Ein abwechslungsreiches Workout bringt Deiner Fitness allerdings wie erwähnt mehr, vor allem für den Muskelaufbau!

Alternative für Social-Media-Muffel: Challenges auf DVD

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die es eher runterzieht, sich öffentlich zu messen, Du aber die Zielsetzung und Motivation durch den kurzen Zeitraum und einen „Personal Trainer“ schätzt, dann ist eine Challenge auf DVD oder von einem Online-Fitnessstudio vielleicht besser für Dich geeignet. Genau wie die Social-Media-Challenges gibt es sie für die unterschiedlichen Workouts – egal ob Pilates-Challenge, 90 oder 30 Tage, Challenges für Männer, Frauen, mit oder ohne Hilfsmittel. Zu empfehlen sind auch länger andauernde Herausforderungen, die auch eine Umstellung der Ernährung beinhalten.

Na, nimmst Du die Herausforderung an? Dann auf zu YouTube, Facebook und Co. und los geht‘s! Welcher ist Dein Favorit unter den Fitness-Challenges und wie sieht Deine Erfolgsbilanz aus? Sind andere User in sozialen Netzwerken und das öffentliche Teilen Deiner Fortschritte für Dich Top-Motivatoren oder unnötiger Druck? Wir freuen uns über Feedback und Berichte. Challenge accepted!

Schlank durch die Weihnachtszeit dank X-Mas-Aktivitäten

Du willst das neue Jahr nicht mit Speckröllchen begehen, sondern fit und aktiv? Dann ist die Weihnachtszeit Dein Sparringpartner, den es zu überlisten gilt. Am leichtesten geht das mit Spaß – daher haben wir ein paar ganz besondere Tipps für aktive Weihnachten zusammengestellt, die Laune machen!

Der Schlüssel für einen schlanken Body

Letzte Woche haben wir ausführlich die kulinarischen Genüsse unter die Lupe genommen, die uns in der Weihnachtszeit locken und die hart erkämpfte Figur bedrohen. Außerdem gab es leckere Alternativen zu klassischen X-Mas-Rezepten und Weihnachtsmarktschmankerln, die Dir so einige Kalorien einsparen. Das Thema Ernährung ist aber nur die halbe Miete, wie wir eigentlich auch wissen. Ohne die nötige Bewegung kannst Du keine Muskeln aufbauen, wirst nicht fitter und Dein Körper speichert jede Extra-Kalorie, die Du nicht verbrauchst. Das allein ist es aber immer noch nicht! Gerade wenn Du langfristig denkst, darfst Du den Spaßfaktor nicht unterschätzen. Ohne Freude am Essen und der Bewegung wird es auf Dauer nicht gehen – und gerade die Weihnachtssaison soll doch einfach eine gute Zeit sein! Deshalb haben wir für Dich recherchiert, welche Aktivitäten Dich speziell in der Weihnachtszeit fit und schlank halten können. Dazu gehört übrigens auch, diesen Artikel zu lesen. Warum? Weil schon 10 Minuten herzhaftes Lachen bis zu 50 kcal verbrauchen!

Die ultimative Macho-Challenge: Weihnachtsbaum schlagen

Starke Mädels und Jungs aufgepasst, hier kommt die Chance sich zu beweisen! Den Weihnachtsbaum im Baumarkt zu kaufen, ist zu leicht – selber schlagen ist angesagt. Das haben auch viele Gemeinden und Verkäufer in ganz Deutschland erkannt. Fast überall in Deutschland, kannst Du selbst einen Weihnachtsbaum fällen: entweder auf privaten Höfen oder durch die Forstämter organisiert. Eine Übersicht, wo man Weihnachtsbäume selbst fällen darf, findest Du zum Beispiel bei proplanta. Sogar Teamevents fürs Tannen schlagen gibt es deutschlandweit.
Was bringt das Ganze: Während Du durch den Wald stapfst und nach Deinem Traumbaum Ausschau hältst, verbrennt Dein Körper schon brav Kalorien. Die Kälte lässt Deinen Body arbeiten, um Dich warm zu halten, und die frische Luft regt Deine Zellen an. Hast Du das Objekt Deiner Begierde gefunden, solltest Du das richtige Werkzeug parat haben. Im Zweifelsfall frag im Baumarkt nach, welche Säge oder Axt die richtige ist. Manche Anbieter verleihen aber auch das entsprechende Equipment vor Ort. Einem Baum damit zu Leibe zu rücken und der Transport nach Hause beziehungsweise zum Wagen, kann Dich bei größeren Kalibern bis zu 500 kcal kosten.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie schön kannst Du fliegen

Sportlich, aber nicht immer so bierernst geht es beim Weihnachtsbaumweitwurf zu. Meisterschaften für diese Disziplin werden bevorzugt im Dezember und Januar ausgetragen. So zum Beispiel auf dem Werderaner Tannenhof bei Berlin. Dem Gewinner winken Rabatte für das Baumsägen. Eine nette Marketingaktion finden wir! Aber es geht auch offizieller!
Die internationale Deutsche Meisterschaft im Weihnachtsbaumweitwurf wird bereits seit mehreren Jahren in Düren-Berzbuir im Rahmen des hiesigen Weihnachtsmarkts ausgetragen. Hier wird nicht nur bewertet, wie weit der Baum geworfen wird, auch für die Technik gibt es klare Regeln. Erlaubt sind der Stoßwurf, der Überkopfschleuderwurf und der Drehschleuderwurf. Neben Erwachsenen dürfen auch Kinder und Jugendliche teilnehmen.
Noch älter ist die Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumweitwurf im pfälzischen Weidenthal am Jahresanfang. Hier findet sogar ein Weihnachtsbaum-Dreikampf im Rahmen des Knutfestes statt. Die Disziplinen sind Hochwurf, Schleuderwurf und Weitwurf. TV-Sender aus aller Welt sind zugegen, um den nächsten Weltrekord live mitzuerleben. Ein Event, das wirklich einen Besuch wert ist.

Weihnachtswanderungen: von zart bis hart, aber immer einzigartig

Wer weniger auf Kraft, sondern auf Ausdauer oder einfach Bewegung in der Natur aus ist, für den ist eine X-Mas-Wandertour genau richtig. Das Angebot für besondere Weihnachtswanderungen wächst und wächst. Ob besinnliche Tour zu Weisenbläser-Klängen in Österreich, Winterwanderungen im verschneiten Bayern oder Waldwanderung mit Fackeln und Spurensuche im Allgäu, im deutschsprachigen Raum gibt es unzählige individuelle Möglichkeiten zur Weihnachtszeit auf Wanderschaft zu gehen. Ein besonderes Highlight sind in unseren Augen Wanderungen mit nicht alltäglicher Begleitung, zum Beispiel Hundewandertouren sowie Wolfs- oder Rentierwanderungen. Wenn das nicht selbst den größten Wandermuffel überzeugt, dann wissen wir auch nicht! Eine coole Geschenkidee sind solche Wanderungen noch obendrein.

Die Königsdisziplin: last minute Geschenke shoppen

Etwas stressiger, aber am weitesten verbreitet ist die letzte Weihnachtsaktivität: das Geschenke kaufen auf die letzte Minute in der überfüllten Innenstadt. Das ist wirklich nur etwas für ganz Hartgesottene, jährlich verzweifeln vor allem viele Männer an dieser Königsklasse. Wer nicht stark genug ist, wird an den Regalen zur Seite geschoben oder überrannt. Untrainierte Ellbogen haben keine Chance. Bis zur letzten Minute bleibt es spannend und auf der Ziellinie heißt es: Nerven bewahren! Wer im entscheidenden Moment seinen Pin-Code für die EC-Karte vergisst, ist raus.
Aus gesundheitlichen Gründen empfehlen wir diese Sportart nur Menschen mit verständnisvollen Partnern, Freunden und Familien.
Spaß beiseite, Einkaufen in der Weihnachtszeit kann die wahre Hölle sein, aber es gilt das gleiche, wie den Rest des Jahres: Nimm die Treppe statt Aufzug und Rolltreppe, park ein paar Straßen weiter und geh ein wenig mehr, statt direkt bis vor den Laden zu fahren. Alles zu stressig und zu wenig Spaß? Dann schau doch einfach in unserem Online-Shop nach passenden Fitnessgeschenken für jeden Geldbeutel oder verschenk einen selbstgemachten Gutschein für gemeinsame Aktivitäten! Am meisten Spaß macht das ja meist immer noch zu zweit oder in der Gruppe.

Fallen Dir noch mehr lustige Aktionen oder Spiele ein, mit denen sich die Weihnachtszeit aktiv gestalten lässt oder kennst Du andere skurrile Bräuche zur Weihnachtszeit, die Dich auf Trab bringen? Teile sie doch mit uns! In jedem Fall wünschen wir Dir wunderbare Weihnachten und ein sportliches neues Jahr!