Die richtige Ernährung macht‘s: Wie Du zum fitten Gourmet wirst

Fit und gesund leben, aber dabei trotzdem schlemmen? Das geht! Wir erklären Dir, worauf Du bei Deiner Lebensmittelwahl achten musst, damit Du ohne Reue genießen kannst.

 

Verzichten ist out – fang an zu genießen!

Wer sich alles verbietet und nur streng Kalorien zählt, verliert vielleicht ein paar Pfunde, aber vor allem auch Lebensqualität! Auf Dauer hält das kaum jemand aus, und schon gar nicht die armen Leute im Umfeld dieser Person. Oder hast Du schon mal jemanden kennengelernt, der super drauf ist, obwohl er sich alles versagt, was er liebt? Die gute Nachricht ist: Das muss gar nicht sein! Wenn Du ein paar Grundregeln zum Thema Ernährung beachtest, kannst Du durchaus sehr lecker essen – und wenn Du es richtig machst, hast Du auch immer weniger das Bedürfnis, ungesunde, künstliche Lebensmittel in Dich hineinzustopfen. Aber der Reihe nach …

 

Durchbrich den Kreislauf

Fangen wir mit einer etwas unangenehmen Wahrheit an: Süßes macht Lust auf … mehr Süßes. Daher solltest Du die Finger von Light-Produkten mit Süßstoffen lassen. Diese kurbeln die Insulinausschüttung an und bescheren Dir Heißhungerattacken vom Feinsten. Nicht umsonst werden bestimmte Süßstoffe auch in der Schweinemast angewendet. Zum Glück gibt es jede Menge leckerer Alternativen zu süßen Getränken. Am besten ist natürlich Wasser. Wenn Du etwas mehr Geschmack brauchst, dann kannst Du es mit ein paar Zutaten wie Zitrone, Ingwer oder Minze ganz einfach aufpeppen. Auch selbst gemachte Eistees sind eine tolle Möglichkeit, den Durst auf gesunde Art zu löschen. Als Faustregel gilt: je natürlicher, desto besser! Statt Süßstoff und raffiniertem Zucker benutzt Du einfach Stevia, Kokosblütenzucker, Agavensirup oder Honig.

 

Feiner Genuss ersetzt schnelle Befriedigung

Klar ist es einfach und schnell, sich ein Fertiggericht zu kaufen, zur Fast-Food-Kette zu gehen oder den Lieferdienst zu bemühen, aber ist das wirklich gutes Essen? Wir möchten Dir hier ein kleines Experiment vorschlagen: Verzichte eine Woche lang auf künstliche Zusätze und ernähre Dich nur von frischen Produkten ohne raffinierten Zucker, einfaches Weizenmehl und Zusatzstoffe. Du wirst erstaunt sein, wie gering Dein Bedürfnis nach Junkfood sein wird, wenn Du nicht mehr all die süchtig machenden Zusatzstoffe im Blut hast.

Glutamat, der beliebteste Geschmacksverstärker, auf der Zutatenliste auch Würze genannt, intensiviert nicht nur auf unnatürliche Art und Weise Aromen, sondern versetzt Deinen Körper geradezu in einen Fressrausch. Dein Körper schreit nach mehr, obwohl Dein Hunger längst gestillt ist. Statt einer Tüte Chips probier‘ doch einmal getrocknete Mango oder Apfelchips. Wenn es unbedingt Kartoffelchips sein müssen, dann mach sie selbst! Das ist auch ein schöner Partysnack und jeder Gast kann nach seinen persönlichen Vorlieben würzen.

 

Bewusst essen statt kopflos konsumieren

Heutzutage essen wir wahnsinnig viel, ohne es zu merken, weil es einfach ganz nebenbei geschieht: vor dem Fernseher, am Computer, unterwegs schnell was auf die Hand. All das hat mit Genuss nicht viel zu tun. Lerne wieder, Dein Essen bewusst wahrzunehmen, den Geschmack zu erleben und wertzuschätzen. Am besten geht das, wenn Du selbst kochst, denn dann weißt Du auch, was an Arbeit dahintersteckt. Iss nicht auf dem Sofa, setz Dich an den Tisch und wertschätze, was da auf Deinem Teller liegt. Eine gute, selbstgekochte Mahlzeit ist nicht nur hochwertiger als Fast Food, sondern auch gesünder und – spätestens nach dem Experiment von vorhin – im Grunde viel leckerer.

Für die Anfangszeit ist ein Ernährungstagebuch sehr praktisch, denn es macht Dir erst mal klar, was Du alles so im Laufe des Tages zu Dir nimmst. Hilfreich dabei sind verschiedene Apps und Webseiten, die oft auch direkt Kalorienangaben dazu liefern. Eine kostenlose Möglichkeit mit großer Lebensmitteldatenbank ist zum Beispiel http://fddb.info. Hier kannst Du auch Deinen Grundbedarf eingeben. Nach 1-2 Wochen bekommst Du ein gutes Gefühl dafür, welche Lebensmittel wie viele Kalorien haben und auch, welche Mengen für Dich ausreichen.

Du siehst, gesunde Ernährung heißt nicht, auf alles zu verzichten, sondern mit Köpfchen zu genießen. In Maßen kannst Du fast jedes Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen haben, aber merk Dir: Natur ist immer besser! Mehr Inspiration für leckere und gesunde Gerichte sowie konkrete Rezepte findest Du bald hier auf unserem Blog!

Um Dir die Wartezeit zu verkürzen, hier informatives Lesematerial zum Thema Ernährung zum freien Download:

– Das Ernährungs-Handout von fitness.de – das gilt es zu beachten!

 

 

 

 

 

-Zahlen und Fakten zu Speisen und Getränken findest Du hier.

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