Motiviert ins neue Jahr: Mini-Trampolin – Fitness mit Funfaktor (FIBO Update)

Erfolgreich abnehmen durch Balance-Swing und Power-Jumps! Wir zeigen Dir, wie Du den Kalorienkiller Trampolin richtig einsetzt – egal ob zu Hause oder im Studio.

Fitness steigern mit dem Mini-Trampolin – einfach unschlagbar!

Du kennst es vielleicht noch aus Deiner Kindheit: Das Trampolin im Garten, auf dem Du Dich stundenlang mit Deinen Freunden ausgetobt hast. Jetzt kannst Du schöne Kindheitserinnerungen wieder aufleben lassen und gleichzeitig ein supereffektives Trainingsgerät nutzen!
Mini-Trampoline sind der Hit im Studio und auch für das heimische Workout. Kein Wunder, denn Du trainierst damit Deine Ausdauer sowie Kondition und stärkst gleichzeitig Deine Rumpfmuskulatur. Bereits in den 80ern stellten NASA-Wissenschaftler fest, dass Trainingseinheiten auf dem Mini-Trampolin die Ausdauerleistung schneller verbessern als Joggen. Nur 10 Minuten Trampolinspringen haben den gleichen Effekt wie 30 Minuten lockeres Laufen (gemessen an Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme und Körperbeschleunigung). Da Du immer die Balance halten musst, wird zudem die Core-Muskulatur aktiviert und Dein Körperbewusstsein geschult.

 

Fitness zu Hause: Das ist beim Trampolin zu beachten

Es gibt eine Vielzahl an Mini-Trampolinen für den Heimgebrauch. Wichtig ist aber zunächst zu prüfen, ob die eigenen 4-Wände überhaupt geeignet sind. Ist die Deckenhöhe beispielsweise ausreichend für ausgelassene (Freuden-)Sprünge? Eignet sich der Bodenbelag oder brauchst Du eine Matte zum Unterlegen? Nicht zuletzt solltest Du testen, ob etwaige Nachbarn durch Dein Auf-und-Ab gestört würden, weil zum Beispiel Decken knarzen.

Hast Du grünes Licht, geht es an die Auswahl des richtigen Geräts und gegebenenfalls Zubehör: Bei kleineren Wohnungen empfiehlt sich die klappbare Variante, die Du ganz leicht in einer Tragetasche verstauen kannst. Unbedingt drauf achten: Die meisten Mini-Trampoline sind bis circa 120 Kilo belastbar, manche Modelle Tragen auch bis zu 150 oder 200 Kilo. Beim Kauf solltest Du zudem schon wissen, wie häufig Du Dein Trampolin in etwa nutzen wirst und wie Du trainieren möchtest. Dabei musst Du entscheiden, ob Du ein Trampolin mit Stahlfedern oder mit Gummizügen kaufst. Das System mit Federn ist härter und optimal für intensive Fitnessworkouts, da es die Muskeln stärker stimuliert. Auch die Ausdauer wird mehr trainiert, da die Kontaktzeiten durch die Stahlfedern verringert werden. Weicher und somit auch gelenkschonender ist das Trampolin mit Gummibändern. Damit ist es ideal als sanfter Einstieg nach einer Verletzung oder langer Sportpause und eignet sich auch für Senioren.

Eines ist in jedem Fall klar: Wenn Du lange Freude an Deinem Trainingsgerät haben willst und es regelmäßig verwendest, solltest Du unbedingt auf Qualität setzen. Achte darauf, dass das Sprungtuch eine möglichst lange Garantiezeit aufweist. Bekannte Prüfsiegel von TÜV und GS garantieren deutsche Sicherheitsstandards. Nach dem Aufbau dürfen keine offenen Schlitze oder scharfe Kanten sichtbar sein. Auch die Randpolsterung muss ausreichen. Um genügend Stabilität zu gewährleisten, sollte Dein Trampolin darüber hinaus am besten sechs robuste Standbeine haben. Ein Hinweis zum Abschluss: Gummibänder verlieren im Gegensatz zu Stahlfedern schneller an Spannung, können aber recht kostengünstig ausgetauscht werden.

Je nach Vorliebe und Übung brauchst Du einen Haltegriff für Dein Trampolin. Den gibt es entweder direkt zusammen mit dem Sprunggerät oder als separate Ergänzung. Ob Du zwei Seitengriffe oder einen Basishaltegriff nimmst, hängt ganz von Deiner favorisierten Trainingsmethode ab. Vor allem wenn Du Dich nach Fitnesstrampolinen umschaust, findest Du oft Kombiangebote. Ansonsten kannst Du viele Trainingsgeräte wie Kurzhanteln und das Theraband genauso auf dem Trampolin verwenden wie am Boden.
Alles sorgfältig aufgebaut und gesichert? Dann hopp, hopp – los geht’s!

 

Anfänger-Übungen für einen gelungenen Start

Zunächst ist Aufwärmen angesagt! Dazu stehst du aufrecht auf dem Trampolin, Füße hüftbreit, der Bauch ist fest, Schultern zurück. Nun schwingst Du locker die Arme, spürst der Schwingung des Trampolins nach und marschierst dann mit ruhigem Oberkörper für 5-10 Minuten.

Wir steigern uns jetzt langsam. Geh wieder in den hüftbreiten Stand und hüpfe ein paar Mal vorsichtig auf und ab. Anschließend gehst Du über zum Walken. Dabei ist es wichtig, dass Deine Füße immer Kontakt zum Trampolin haben. Deine Arme lässt Du gegengleich mitschwingen. Und immer auf die Körperspannung achten! 7 Minuten durchhalten.

Bereit zum Abheben? Jetzt wird getwistet! Die Hände gehen an die Hüfte oder an die Haltestange. Nun springst Du mit leicht gebeugten Beinen hoch und drehst Rumpf sowie Beine abwechselnd nach links und nach rechts. Nach circa 5 Minuten ist sanftes Ausfedern wie in Schritt eins dran.

Cool-down und Ausschwingen: Du hüpfst wieder sanft und drehst dieses Mal die Fersen abwechselnd nach außen und nach innen. Die Hände bleiben an der Hüfte oder auf dem Haltegriff. Hast Du das 5 kraftvoll gemacht, lässt Du die Arme wieder locker schwingen und beendest die Trainingsrunde mit leichtem Walken.

 

Von Balance-Swing bis Extrem-Choreografie: alle lieben das Trampolin

Das Tolle am Trampolin-Training ist, dass es für jede Altersklasse geeignet ist. Es ist gelenkschonender als normales Laufen und belastet auch die Bandscheiben weniger. Nur wenige Menschen müssen auf den Spaß verzichten. Darunter fallen etwa Patienten mit starker Osteoporose und akuten entzündlichen Erkrankungen. Auch wer unter starkem Schwindel leidet, sollte lieber Abstand vom Trampolin nehmen. Sonst kann es jeder nutzen, vom Kind bis zum Rentner, wenn er auf die vorher beschriebenen persönlichen Anforderungen und das passende Training setzt.

Unsere oben beschriebenen Anfänger-Übungen sind ein guter Start. Inzwischen gibt es aber nicht nur mehr und mehr Fitness-DVDs sowie Bücher zum Thema Trampolin-Workout, die Dir Inspiration für Dein Training zu Hause bieten, sondern auch ein großes Kursangebot und sogar spezielle Vereine. Wenn Du also lieber in der Gruppe trainierst als allein zu Hause, dann such zum Beispiel nach Balance Swing-Kursen in Deinem Studio. Das ist ein sanftes Training bestehend aus den 5 Trainingsbereichen Aufwärmen, Kondition, Stabilität, Kräftigung und Relax-Phase. Willst du „höher“ hinaus und mehr Action, dann ist ein Trampolin-Verein vielleicht das richtige für Dich. Mittlerweile gibt es in Deutschland fast in jedem Postzahlenbereich ein entsprechendes Angebot.

 

Jumping Fitness: Kraftvolles Training in der Gruppe

Fortgeschrittene und Fitnessjunkies powern sich so richtig aus – bis hin zu atemberaubenden Choreografien zu donnernden Beats oder heißen Latino-Rhythmen. Neben Kursen im Fitnessstudio um die Ecke und den genannten Vereinen gibt es auch Anbieter, die sich speziell auf das Trampolin-Training fokussieren. Wie steil das abgeht, haben wir live auf der FIBO 2016 bewundern können.

Einfach mitreißend, was die Jungs da gezeigt haben! Die Kombination aus u. a. Squats, Sprüngen, Schwingen und Klatschen hat es nicht nur in sich, sondern allen Teilnehmern offensichtlich riesen Spaß gemacht. Auch die Mädels von Bellicon haben den Besuchern der FIBO so richtig eingeheizt mit ihrem Jumping-Fitness-Workout. Hier gilt es, einer Choreografie zu folgen, die „ganz nebenbei“ ein perfektes Ganzkörpertraining beinhaltet. Sprünge werden zum Beispiel mit Tanzelementen, Twists, Kicks und Boxeinlagen, aber auch Halteübungen und dem klassischen March und Knee Lift verbunden.

Die Vorteile von Trampolin-Training im Überblick

  • verbessert Kondition, Kraft, Beweglichkeit und Balance
  • mehr als 400 Muskeln werden aktiviert
  • trainiert Herz- und Blutkreislauf
  • die tiefere Atmung kurbelt den aeroben Stoffwechsel an
  • aktiviert das Lymphsystem
  • strafft Dein Gewebe
  • schont Bänder und Gelenke
  • ganzheitliches Körpertraining für jedes Alter

Egal ob Du Deine allgemeine Fitness verbessern, abnehmen oder Stress abbauen willst, das Mini-Trampolin ist das ideale Fitnessgerät! Lass Deine Glückshormone durcheinanderpurzeln und mach mit!

 

3 Antworten auf „Motiviert ins neue Jahr: Mini-Trampolin – Fitness mit Funfaktor (FIBO Update)“

  1. Toller Artikel mit tollen Videos, die Lust machen gleich selbst los zu hüpfen 🙂
    Mir selbst fehlt oft der Antrieb mich sportlich zu betätigen, obwohl ich eigentlich doch recht gern Sport betreibe.
    Ich habe selbst ein Minitrampolin und das Springen darauf ist wirklich eine gute Methode um körperlich mit Leichtigkeit fit zu bleiben. Zudem macht es auch noch Spaß und es kann bei jedem Wetter trainiert werden!
    Der Beitrag und die Videos haben mir nochmal neuen Antrieb gegeben mein Training wieder regelmäßig fortzusetzen;)

    Vielen Dank für den gelungenen Beitrag – beim nächsten Springen werde ich versuchen die Anfänger-Übungen umzusetzen!

    Liebe Grüße

  2. sehr schöner Artikel, zuhause kann man sehr gut Mini Trampoline mit Gummiseilen verwenden. Hier werden keine Geräusche erzeugt und man kan darauf bedenkenlos auch in der Nacht springen ohne dass der Nachbar etwas mitbekommt. Ich springe auch selber Trampolin und nutze es z.B. neben dem Fernseh schauen.

  3. Klasse Artikel! Habe selbst ein Fitness-Trampolin zu Hause und bin sehr begeistert. Endlich habe ich die Motivation gefunden regelmäßig Sport zu treiben und so meinen Körper und Geist fit zu halten. Bisweilen verzichte ich aber noch auf die einzelnen Übungen sondern versuche stattdessen das Hüpfen auf dem Trampolin zeitlich zu verlängern. Momentan bin ich bei einer halben Stunden angekommen. Das nächste Ziel wären dann 45 Minuten. Es ist also auch ohne speziele Schritte sehr anstrengend und effektiv!

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