Der berühmte Leg-Day: Warum das Beintraining in keinem Trainingsplan fehlen sollte

Fitness- und Muskeltraining wird aus unterschiedlichen Gründen betrieben. Ein gut trainierter Körper ist nicht nur schön, sondern tut auch der Gesundheit gut. Ein ordentliches Beintraining gehört zu jedem ausgewogenen Trainingsplan und sollte auf keinen Fall vernachlässigt oder ausgelassen werden.

Auch wenn die Verlockung dazu vielleicht groß ist – das Beintraining ist eine wichtige Grundvoraussetzung für den Trainingserfolg. Sportler, die ihre Beine trainieren, trainieren damit gleichzeitig alle anderen Muskelgruppen.

Warum Beintraining oft so unbeliebt ist

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Der Wunsch nach einem durchtrainierten Körper ist häufig der Anlass für den regelmäßigen Gang ins Fitness-Studio. Da ist es nicht verwunderlich, wenn das Training mit Langhanteln mit zu den beliebtesten Übungen gehört. Der Erfolg an Bizeps, Brust und Rücken lässt meist nicht lange auf sich warten und das harte Training vermittelt das angenehme Gefühl, an die körperlichen Grenzen zu gehen.

Die Beine zu trainieren hingegen ist mühsam, der Erfolg lässt oft lange auf sich warten und es ist einfach, die untrainierten Beine in einer weiten Jogginghose zu verstecken. Dabei ist Beintraining der Schlüssel zu einem erfolgreichen Muskeltraining.

Sportler, die ihre Beine trainieren, erzielen damit bessere Erfolge am ganzen Körper.

Beintraining heißt Workout an den größten Muskelgruppen

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Beim Beintraining werden die größten und wichtigsten Muskelgruppen des Körpers trainiert. Beine trainieren bedeutet gleichermaßen Training…

  • …des Gesäßmuskels
  • …des Quadriceps femoris (vierköpfiger Oberschenkelmuskel)
  • …des Biceps femoris (zweiköpfiger Oberschenkelmuskel)
  • …der Sartoris Muskeln
  • …der Adduktoren
  • …der Wadenmuskulatur (Wadenbeuger und Wadenstrecker)

Lässt du diese Muskelgruppen aus und gehört das Beintraining nicht zum Trainingsprogramm, wird der Körper nicht nur partiell überhaupt nicht trainiert, sondern das gesamte Trainingsergebnis dadurch reduziert.

Die Beine zu trainieren ist gut für einen gut proportionierten und gesunden Körper. Kaum ein anderer Muskelbereich ist so wichtig für ein erfolgreiches Training wie die Bein- und Gesäßmuskulatur. Das Beintraining ist manchmal mühselig, aber in diesem Bereich befinden sich die größten Muskelgruppen des Körpers.

Die Muskeln sind wie Verbrennungsöfen und regeln den Energieverbrauch. Werden also die die größten Muskeln nicht trainiert, verringert sich der Energieverbrauch entsprechend und der Körper verbrennt weniger Fett.

Die Muskeln schütten unter Trainingseinfluss Wachstumshormone aus, welche der Muskulatur zu mehr Volumen und größerer Leistungsfähigkeit verhelfen. Dazu verringern die Wachstumshormone die Regenerationszeit der Muskulatur.

Werden beim Beintraining die größten Muskelbereiche trainiert, wirkt sich dies auch positiv auf die restliche Muskulatur aus. Daher haben Sportler, die ihre Beine trainieren auch insgesamt die beste Trainingsergebnisse.

Erhöhte Fettverbrennung durch Beintraining

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Ziel eines effektiven Trainings ist nicht nur der Muskelaufbau, sondern gleichzeitig auch die Fettverbrennung. Je größer ein Muskel, desto höher ist sein Energiebedarf. Dies gilt während des Trainings und in den Ruhephasen. Die Beine zu trainieren bedeutet, die größten Muskelbereiche zu trainieren. Vernachlässigst du also das Beintraining, wirst du bedeutend weniger Energie verbrauchen und Fett verbrennen als Sportler, die ihre Beine trainieren.

Beine trainieren beeinflusst alle Muskelgruppen

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Sportler, die ihre Beine trainieren, beeinflussen mit ihrem Beintraining das Wachstum aller Muskelgruppen. Bei einer starken Muskelbeanspruchung produziert der Körper verschiedene Wachstumshormone (darunter auch Testosteron). Diese bewirken, dass der Aminosäuren-Stoffwechsel in den Muskelzellen erhöht wird.

So nehmen die Muskeln an Volumen zu, werden leistungsfähiger, kräftiger und benötigen eine kürzere Regenerationszeit.

Beim Beintraining werden große Mengen an Wachstumshormonen produziert. Die so freigesetzten Wachstumshormone wirken sich nicht nur auf die Beinmuskulatur aus, sondern regen die Muskulatur insgesamt zu einer höheren Leistungsfähigkeit, mehr Volumen und einer kürzeren Regenerationszeit an.

Daher fördern Sportler, die ihre Beine trainieren damit auch gleichzeitig den Trainingserfolg anderer Muskelgruppen.

Beintraining ist gut gegen Muskelkater

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Bei einem starken Muskeltraining merkt der Körper sozusagen, wenn ein Muskel für die Beanspruchung zu schwach ist. So entstehen kleine Verletzungen im Muskelgewebe, welche auch als Muskelkater bekannt sind. Diese Verletzungen repariert der Körper, indem er Proteine in den verletzten Muskel transportiert und dort einbaut. Es werden Wachstumsreize gesetzt, damit die Muskulatur späteren starken Beanspruchungen besser gewachsen ist.

Mehr über Muskelkater erfährst Du in diesen Artikeln hier auf Muskel-Guide.de:

Sportler, die ihre Beine trainieren, setzen damit einen weitaus größeren Wachstumsreiz, denn diese Muskelgruppen sind ja die größten. Somit wirkt sich jedes Beintraining positiv auf alle anderen Muskelgruppen aus, denn Beine trainieren heißt, maximale Wachstumsreize setzen.

Allerdings wachsen deine Muskeln nicht nur, wenn du auch einen Muskelkater hast. Der typische Muskelkater entsteht nur bei einer zu hohen Muskelbeanspruchung. Einen optimalen Trainingserfolg erreichen Sportler, wenn sie auch die Beine trainieren und alle Muskelbereich beim Training bis zur Leistungsgrenze beanspruchen.

Sportler, die optimal ihre Beine trainieren, haben die größten Trainingserfolge und vereinfachen sich damit auch das Training aller anderen Muskelgruppen.

Wie sieht es bei dir aus? Beintraining, ja oder nein? 😉

Viel Spaß und Erfolg im Trainig!

5 Antworten auf „Der berühmte Leg-Day: Warum das Beintraining in keinem Trainingsplan fehlen sollte“

  1. Netter Artikel, bin derselben Meinung wie du. Und abgesehen davon, dass es dem ganzen Körper hilft, man merkt auch noch am besten, ob man was für sich getan hat, wenn man sich nicht mal mehr richtig auf die Toilette setzen kann!
    Gruß John

  2. Ich selber trainiere im Fitnessstudio nur Oberköper, hauptsächlich nur Krafttraining. Die Beine trainiere ich nur sehr selten, so wie die meisten bei mir im Fitnessstudio. Aber das sollte ich wohl ändern…

  3. Jaja…der leg day. Eine hassliebe für Viele. Unweigerlich ein Trainingsteil, der in jedem ernsthaften Krafttraining nicht fehlen darf. Nicht nur aufgrund der biochemischen Auswirkungen auf die Hormonsynthese im Körper, sondern auch aus anatomischer und ästhetischer Sicht. Nichts sieht schlimmer aus als ein übertrainierter Oberkörper, der nicht zu den Beinen passt. Das gilt natürlich auch für die Mädels 😉 …don’t skip leg day!

  4. Ausgezeichneter Artikel! Leider gibt es viel zu viele, die ein ordentliches Beintraining einfach nicht durchführen. Gerade aber für langfristige Fettreduktion ist das unabdingbar. Zudem stabilisiert ein gutes Beintraining den gesamten Rumpf und verbessert die Körperhaltung. Squats in den unterschiedlichsten Ausführungen sollten also in keinem Trainingsplan fehlen!

  5. Ich verstehe gar nicht, warum das Beintraining so unbeliebt ist. Immerhin nehmen die Beine 50% des Körpers ein und bilden das Fundament, auf dem man steht. Klar, das Training ist anstrengend aber gerade das macht doch Spaß. Außerdem sind schöne muskulöse Beine schon mal ein Hingucker, egal ob Frau oder Mann. Nicht jeder hat sie 😉

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