Lebensmittel für Fettverbrennung: Welche Nahrungsmittel verbrennen Fett?

Möchtest Du Deinen Körper während eines Muskelaufbautrainings bei der Fettverbrennung unterstützen, kannst Du dies mit einer gezielten Nahrungsumstellung erreichen. Einige Lebensmittel regen die Fettverbrennung an. Dies geht allerdings nur in Kombination mit ausreichender Bewegung. Wer darauf vertraut, ohne viel Bewegung, nur durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel Fett verbrennen zu können, wird keine Gewichtsveränderung registrieren können.

In diesem Beitrag zeige ich dir die Lebensmittel, die deinen Fettabbau begünstigen können. Du solltest also darauf achten, das Du diese Lebensmittel so oft es geht, in deine Ernährung einzubauen.

Welche Lebensmittel helfen bei der Fettverbrennung?

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Da es sich bei Fett verbrennenden Lebensmitteln zumeist um Gemüsesorten handelt, solltest Du diese immer frisch zubereiten. Dadurch kannst Du die Wirksamkeit noch erhöhen und kannst Dir sicher sein, dass der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen höher ist, als bei Fertigprodukten.

Besonders geeignet sind folgende Gemüsesorten:

– alle Kohlarten, Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Grünkohl, Spitzkohl usw.
– Blattgemüse, z. B. Spinat, Mangold und Rucola
– Hülsenfrüchte, wie Bohnen, Sojabohnen, Erbsen und Linsen

Fleisch- und Fischarten, die die Fettverbrennung unterstützen:

– Huhn
– Pute
– Sardinen
– Hering usw.

Lebensmittel, die Fett verbrennend wirken, besitzen immer einen hohen Anteil an Folsäure, Ballaststoffen, Mineralien und Vitamin A, C, K und Kalzium.

– Vollkornbrot
– Haferflocken
– Nüsse
– Milchprodukte (Käse, Joghurt, Milch und Quark)

Trotzdem die oben genannten Lebensmittel die Fettverbrennung anregen, solltest Du diese in nicht zu großen Mengen verzehren. Sobald die Nahrung, die Du zu Dir nimmst, von der Menge her Deinen Bedarf überschreitet, sorgen die überflüssigen Kalorien für eine Gewichtszunahme.

Fettlösliche Vitamine dürfen nicht vernachlässigt werden

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Ganz falsch wäre es, wenn Du die Lebensmittel, die die Fettverbrennung anregen, ganz ohne Fett, zu Dir nehmen, würdest. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K können nur in Verbindung mit Fett vom Organismus aufgenommen werden.

Um eine ausgewogene Ernährung erreichen zu können, solltest Du daher an 2 bis 3 Tagen in der Woche auf Fleisch verzichten und einen Gemüseeintopf oder eine Suppe kochen. Suppen können ganz einfach mit Haferflocken gebunden werden. Koche einfach eines der oben aufgeführten Lebensmittel, die die Fettverbrennung anregen, mit etwas Wasser und frischen Kräutern. Das Kochwasser sollte gering dosiert werden. Zur Bindung verwendest Du Haferflocken. Sobald das Gemüse weich ist, kannst Du den gesamten Topfinhalt, samt Kochwasser, mit einem Mixer pürieren. Erst dann gibst Du ein wenig hochwertiges Pflanzenöl (Olivenöl, Traubenkernöl, Kürbiskernöl oder Walnussöl) hinzu.

Selbst hochwertige Pflanzenöle gehören zur Sorte der Lebensmittel, die die Fettverbrennung anregen. Es ist besser, wenn Du diese erst nach dem Kochvorgang der Suppe oder dem Eintopf zufügst, weil die hochwertigen Inhaltsstoffe der Öle dann nicht von der Kochhitze zerstört werden können.

Gewürze die die Fettverbrennung anregen

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Nicht nur alltägliche Lebensmittel können die Fettverbrennung anregen, sondern auch Gewürze. Chili und Pfeffer sind reich an Capsicain. Capsicain regt den Stoffwechsel an und dadurch wird die körpereigene Fettverbrennung angeregt. Es macht daher durchaus Sinn, wenn Du eine Suppe oder einen Eintopf aus einem Fett verbrennenden Lebensmittel gekocht hast, mit viel Chili oder Pfeffer zu würzen.

Du kannst viele Lebensmittel, die die Fettverbrennung anregen, durch die Zugabe von Gewürzen noch effizienter nutzen. Quark und Käse, Huhn und Pute lassen sich ebenfalls gut mit Chili usw. würzen. Versuche auch, Chili nicht nur getrocknet als Gewürz zu verwenden, sondern auch frisch. In frischen Chilischoten sind viele Vitamine enthalten, die nicht nur die Fettverbrennung steigern, sondern auch das Immunsystem anregen.

Lebensmittel, die Du meiden solltest

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Wenn Du die Fettverbrennung von Deinem Organismus anregen möchtest, solltest Du auf jeden Fall Lebensmittel meiden, die leere Kalorien enthalten. Weißmehlprodukte und Zucker solltest Du mit Vollkornprodukten und Honig ersetzen. Somit ernährst Du Dich wesentlich nachhaltiger. Vollkornprodukte enthalten viele Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe, die in Weißmehlprodukten gar nicht mehr vorhanden sind. Honig schmeckt ebenfalls süß, ist aber von der Verwertbarkeit mit Zucker nicht zu vergleichen.

Versuche Dich während der geplanten Fettverbrennung nicht einseitig mit einem Lebensmittel zu ernähren, sondern plane gezielt eine langfristige Umstellung Deiner Ernährung. Nur wenn Du Dich auf Dauer ausgewogen und gesund ernährst, macht eine gezielte Fettverbrennung wirklich Sinn.

Stelle Dir am besten eine Liste zusammen, auf die Du alle erlaubten Lebensmittel notierst. So ist es beim Einkauf einfacher, den ungesunden Verlockungen zu widerstehen.

Nicht jedes Lebensmittel, das die Fettverbrennung nicht steigert, ist gleich eine Sünde. Du solltest lediglich die Relationen kennen und von diesen Lebensmitteln bewusst weniger konsumieren. Wichtig ist auch, dass Du immer mit ausreichend hochwertigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen versorgt bist, damit Du keine Heißhungerattacken auf Lebensmittel bekommst, die der Fettverbrennung nicht dienlich sind.

Wie ist deine Meinung? Isst Du diese Lebensmittel zur Fettverbrennung auch regelmäßig? Ich freue mich auf dein Kommentar.

Viel Spaß und Erfolg im Training!

4 Antworten auf „Lebensmittel für Fettverbrennung: Welche Nahrungsmittel verbrennen Fett?“

  1. tja,schön wärs!! keine nahrungsmittel verbrennen fett, sondern durch physiologische prozesse in unséren zellen wirtd körperfett ABGEBAUT und dadurch langfristig reduziert…
    und kohlehydrate wirken mit sicherheit nicht ‚verbrennend‘!

  2. Ich wüsste gerne aus welchen Quellen diese Informationen stammen? Studiere Ökotrophologie und eine solche Wirkung von Lebensmitteln ist meinem Professor unbekannt.

  3. Pfeffer ist nicht nur nicht reich an Capsaicin, er enthält überhaupt kein Capsaicin und gehört auch nicht zur Gattung Capsicum, sondern zu den Pfeffergewächsen, deren Schärfe von dem Alkaloid Piperin stammt.

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