Milch für Muskelaufbau: Warum Milch bei Bodybuildern so beliebt ist

Bodybuilding ist keine Modeerscheinung wie viele andere Sportarten, die kommen und gehen. Den Körper fit und in Form zu halten ist eine tolle Sache und hat viele positive Nebeneffekte: Natürlich wird das Aussehen optimiert, das andere Geschlecht positiv beeinflusst und sogar für medizinische Indikationen wie beispielsweise Haltungsschwächen ist Bodybuilding und der damit verbundene Muskelaufbau sehr gut.

Muskelaufbau hat immer Saison und ist völlig unabhängig von Wetter und Temperatur. Deshalb zählt Regenwetter als Ausrede fürs Training schwänzen schon mal nicht, und das ist auch gut so. Schließlich ist ein konstantes Training für den Muskelaufbau genauso wichtig wie eine richtige und sinnvolle Ernährung.

Milch gehört dabei unbedingt auf den Ernährungsplan.

Muskelaufbau – so einfach, so natürlich

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Auf einfache und natürliche Weise den eigenen Muskelaufbau positiv beeinflussen? Die Milch macht´s möglich!

Obwohl Milch seit einigen Jahren in manchen Bodybuilderkreisen absolut verpönt ist und einen schlechten Ruf genießt, ist sie doch das perfekte Lebensmittel für den Muskelaufbau. Das wissen nicht nur die Ernährungswissenschaftler, sondern diese Erkenntnis kann sich glücklicherweise immer mehr durchsetzen – zu Recht.

Betrachtet man die Zusammensetzung von Milch und ihren Bestandteilen, sieht man eine, laut Ernährungsexperten, für den Muskelaufbau und die allgemeine Gesundheit perfekte Verteilung der einzelnen Komponenten:

Ein Liter Milch hat 48 Gramm Kohlenhydrate, ganze 32 Gramm Proteine und 15 Gramm Fett.

Besser und leichter kann es uns die Natur nicht machen. Wer also nicht nur einer Laktoseintoleranz leidet, tut gut daran, Milch wieder auf den Speiseplan zu setzen. Und dies bitte nicht nur in kleinen, sondern durchaus in üppigen Mengen.

Profisportler berichten von sensationellen Ergebnissen, als sie Milch täglich in großen Mengen tranken, was nicht nur auf die hervorragende Zusammensetzung, sondern auch auf den guten Kaloriengehalt von 440 Kalorien pro Liter liegt. Hinzu kommen die 32 Gramm Proteine, die sich in Casein und dem wertvollen Whey Protein aufteilen. Besser geht es für den Muskelaufbau kaum.

Ohne Kalzium geht es nicht

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Entscheidend neben der Zufuhr von Proteinen ist auch die Versorgung des Körpers mit Kalzium. Kalzium ist der Mineralstoff schlechthin für deinen Körper, denn er benötigt ihn in rauen Mengen. So ist dieser Mineralstoff nicht nur für die allgemeine Gesundheit und den Knochenbau bekannt, er kann weit mehr als das.

Ein Kalziummangel führt dazu, dass sich der Muskel nicht entspannen und infolgedessen auch durch die wenige potenzielle Energie nicht richtig kontrahieren kann. Ergebnis: Schlechte Kontraktion ist gleich schlechtes Training ist gleich ausbleibender Muskelaufbau.

Glücklicherweise liefert uns die Milch das wichtige Kalzium gleich in optimaler Dosis, sodass ein Trainingserfolg begünstigt wird. Auch wer während des Trainings Gewicht verlieren möchte, sollte auf eine gute Kalziumzufuhr achten, da ein guter Kalziumhaushalt den Fettstoffwechsel begünstigt und die Fetteinlagerung verringert.

Die Milch ist der natürliche Partner beim Muskelaufbau – Proteine und Kalzium machen´s möglich. In schwierigen Fällen kann man über Nahrungsergänzungen und natürlichen Medikamenten die Nährstoffaufnahme unterstützen. Wichtig ist hier, das man auf die genaue Zusammensetzung des Produktes achten.

Nur Vorteile…

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Ganz davon abgesehen, dass wohl kein normaler Supermarkt oder gar die Tankstelle an der Ecke ein ausgewogenes Eiweißpulver verkauft, ist die Milch wirklich schnell und überall verfügbar. Dabei ist es auch sehr von Vorteil, dass die Milch in verschiedenen Qualitäten angeboten wird. In den meisten Umständen ist sie mit einem Fettgehalt von weniger als 2 Prozent ideal.

Wer untergewichtig ist, sollte aber auf Vollmilch umsteigen, da diese 30 Gramm Fett und über 600 Kalorien liefert. Um an Gewicht zu verlieren, greift man lieber zur mageren Milch. In jedem Fall musst du darauf achten, keine ultrahoch erhitzte Milch zu kaufen, da beim Erhitzungsprozess die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden.

Die Milch liefert jedem Bedürfnis auf günstige Weise genau das, was der Körper zum Muskelaufbau benötigt. Schließlich hat die Natur es so vorgesehen, dass wir in den ersten Lebensmonaten ausschließlich durch Milch rasant schnell wachsen und gedeihen – wie also kann das für das Muskelwachstum verkehrt sein?

Durch die erhöhte Aufnahme von Milch kann es auch zu Beschwerden wie Blähungen oder Übelkeit. In so einem Fall sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Das Gesundheitsportal Med.de bietet hier die passende Suche nach dem geeigneten Arzt.

Wie stehst Du zu dem Verzehr von Milch für deinen Muskelaufbau? Ich freue mich auf dein Kommentar.

Viel Spaß und Erfolg im Training

6 Antworten auf „Milch für Muskelaufbau: Warum Milch bei Bodybuildern so beliebt ist“

  1. Sehr netter Artikel zur Milch. Ich denke auch, dass jeder Sportler gerne Milch trinken darf. Leider konnte ich die Erfahrung machen, auch wenn ich nicht unter Laktoseintoleranz leide, dass bei mir ab 1 Liter Milch am Tag Probleme auftauchen mit dem Stuhlgang 😛
    Schöne Grüße,
    Patrick

  2. Hallo Tobias,
    ich lese deine Artikel mit großem Interesse.
    Ich habe in meinem Supermarkt jetzt entrahmte Milch gefunden mit o,3 % Fett, allerdings H-Milch. Ist die auch zu empfehlen? Gibt es Magermilch auch als Frischmilch?
    MfG, Matthias

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