Die 10 häufigsten Fitness-Typen die man im Fitnessstudio beim trainieren antrifft

Jeder der schon einmal in einem Fitnessstudio trainiert hat, kennt sie und hat sie schon einmal gesehen… da gibt es zum einen den Typ der mit seinen Beats-Kophörern grimmig schaut während er zwischen den Satz-Pausen auf der Hantelbank sitzt und in sein Handy tippt. Dann gibt es die „Sehen-und-gesehen-werden-Typen“ die in schier endlosen Gesprächen vergessen das sie eigentlich zum trainieren hier sind. Und auch im Cardio-Bereich trifft man sie… die Fitness-Typen die gerne auf dem Ergometer sitzen und (ja, jetzt kommt´s…) ein Buch lesen.

Wenn du wissen möchtest, welcher Fitness-Typ Du bist, dann solltest Du Dir einmal das Publikum im Fitnessstudio anschauen, wenn Du zum Training gehst. In der Regel kannst Du jeden einzelnen Fitness-Typ gut unterscheiden, wenn Du Dir die Bewegungsabläufe und die Art zu trainieren einmal genauer anschaust.

1. Der Strenge und Ehrgeizige

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Schon am Trainingsstil kannst Du den ehrgeizigen und strengen Fitness-Typ erkennen. Ohne die Miene zu verziehen, durchläuft er sein Trainingsprogramm. Er lässt sich selten ablenken und ist auch kaum zu lockeren Sprüchen aufgelegt. Sobald das Trainingsprogramm beendet ist, geht er zielstrebig in die Umkleidekabine, duscht und verlässt nach wenigen Minuten das Fitnessstudio. Ehrgeizige Fitness-Typen kommen fast immer zu den gleichen Trainingszeiten und trainieren nach Plan.

2. Der Experte

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Diesem Fitness-Typen begegnest Du fast in jedem Fitnessstudio und kannst ihm kaum entkommen. Sobald Du Dich an Deine Übungen machst, stellt er sich interessiert neben Dich und beobachtet Dich, als wäre er Dein Trainer. Nur selten kannst Du seinen gut gemeinten Ratschlägen entgehen. Es gibt kaum einen Übungs- oder Themenbereich, in dem sich der „Experte“ nicht bestens auskennt und versucht Dich zu belehren.

3. Der Masse-Typ

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Sicherlich hast Du schon den Fitness-Typ angetroffen, dem Volumen über alles geht. Zumeist stellen sich diese Fitness-Typen ihren Trainingsplan selber zusammen, damit die Muskelbereiche, die ihnen besonders wichtig erscheinen, stark gefordert werden. Sie trainieren lange und ausdauernd und nach einiger Zeit hast Du das Gefühl, dass dieser Fitness-Typ nur deswegen trainiert, damit die nächstgrößte Kleidergröße erreicht werden kann.

4. Der Anfänger

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In jedem Fitnessstudio kannst Du den Fitness-Typ Anfänger antreffen. Gerade in den ersten Trainingsstunden sind Anfänger oft noch ratlos und fühlen sich häufig ein wenig verloren. In einem guten Fitnessstudio werden Anfänger zumeist sofort von den Trainern entdeckt und eingewiesen, sodass die gerade entdeckten Anfänger schon nach wenigen Wochen nicht mehr als Anfänger zu entdecken sind, weil sie sich in einen anderen Fitness-Typ verwandelt, oder ganz aufgegeben haben.

5. Der Zerstörer

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Im ersten Moment denkst du sicherlich, Du stehst einem wahrhaften „Wikinger“ gegenüber, wenn Du dem Fitness-Typ Zerstörer begegnest. Er trainiert hart, suchst sich die schwersten Gewichte aus und zeigt jedem Zuschauer gerne, wie spielerisch er mit diesen hantieren kann. Vor langen Diskussionsrunden brauchst Du Dich bei diesem Fitness-Typ nicht zu fürchten, er kommt nur ins Studio, um sein hartes Training durchführen zu können.

6. Der Laute

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Den Fitness-Typ „Brüllaffen“ erkennst Du schon, wenn Du ihn noch gar nicht gesehen hast. Er ist aufgrund seiner Stöhn- und Schreigeräusche schon von Weitem zu lokalisieren. Häufig rotten sich „Brüllaffen“ zu Gruppen zusammen, denen Du aber einfach ausweichen kannst, wenn Du den Hantelbereich nicht betrittst. Sobald Du die Geräusche hörst, kannst Du Dir auch vorstellen, warum manche Damen besonders gerne in gesonderten Damenbereichen trainieren, wenn diese vom Fitnessstudio angeboten werden.

7. Der „Ich-habe-keine-Zeit“-Typ

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Den hektischen Fitness-Typ erkennst Du daran, dass er eigentlich gar keine Zeit zum Trainieren hat. Er möchte etwas für seine Gesundheit tun, aber nicht allzu viel Zeit investieren. Häufig kann es vorkommen, dass Du den hektischen Fitness-Typ im Fitnessstudio gerade entdeckt hast und er dann schon wieder nach Hause geht. Bei diesem Fitness-Typen besteht selten die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen.

8. Der Poser

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Muskeln sind was Schönes, besonders dann, wenn man sie anderen zeigen kann. Den Fitness-Typ „Poser“ findest Du nicht nur in jedem Fitnessstudio, sondern auch in allen anderen öffentlich-sportlichen Bereichen. Sie setzen sich gerne in Szene und zeigen allen Anwesenden, welche Muskelbereiche sie mühevoll aufgebaut haben. Ihnen kannst Du schwer aus dem Weg gehen, weil sie stets bemüht sind, neue Kontakte zu knüpfen.

9. Der Redner

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Immer wieder triffst Du auf einen Fitness-Typ, der Zeit im Überfluss zu haben scheint. Das Training ist nur Mittel zum Zweck, um neue soziale Kontakte aufbauen zu können. Dieser Fitness-Typ trainiert zwar, um dazugehören zu können, aber extrem langsam, ohne wirklich Ausdauer zu zeigen.

10. Der Supplement-Junkie

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Riegel, Shakes und andere Hilfsmittel sind für einen Fitness-Typ manchmal wichtiger, als das Training selber. „Supplemente-Junkies“ sind der Meinung, dass sie nur das Trainingsziel erreichen, wenn sie alle zur Verfügung stehenden Hilfsmittel aus dem Ernährungsbereich nutzen. Meisten sind sie mit dieser Taktik nicht sehr erfolgreich.

So, das waren sie… die 10 häufigsten Fitness-Typen die man im Fitnessstudio antrifft. Hast Du dich bei einem der Fitness-Typen wieder gefunden? 😉 Ich freue mich auf dein Kommentar!

Viel Spaß und Erfolg im Training!

Der Wille zum Sieg: Was Kraftsportler und Bodybuilder von Tennisstars lernen können

Sie werden vergöttert, treten in Musikvideos auf und auf Charity-Galas, und ihre Gesichter sind wohl die bekanntesten unter den Sportlern: Tennisstars genießen überall auf der Welt einen ganz besonderen Ruf, eine Mischung aus Bewunderung, Fantum und Leidenschaft.

Warum gerade die Sportler des Tennis so bewundert werden, ist dabei nur so lange ein Rätsel, bis man sich mit der Sportart selbst beschäftigt. Deshalb möchte ich heute nicht um das Thema Muskelaufbau, sondern um die Sportart Tennis berichten und zeigen, warum auch Bodybuilder und Hobbysportler noch etwas von echten Tennisstars lernen können.

Anspruchsvoll und unvorhersehbar

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Bei einem Spiel von Anna Kurnikova hielt ein Fan mal ein Schild in eine Kamera, auf dem stand: Und am siebten Tag schuf Gott Anna. Über den wohl weltbesten heutigen Tennisstar, Roger Federer, werden ständig neue Bücher geschrieben, international bekannte Autoren nehmen sich seiner Person an. Tennisstars scheinen eine ganz besondere Faszination auszustrahlen – sowohl auf Fans des Sports als auch auf die restliche Bevölkerung. Und der Grund liegt innerhalb des Sportes:

Denn um im Tennis erfolgreich zu sein, bedarf es einer ganz besonderen Persönlichkeit, die eigentlich sämtliche guten Eigenschaften dieser Welt in sich vereinen muss.

Der berühmte amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace schrieb in the string theory, dem wohl besten Essay über Tennis, der je geschrieben wurde: Tennis ist der schönste Sport, den es gibt, und auch der herausforderndste. Er benötigt Kontrolle über den Körper, Hand-Augen-Koordination, Schnelligkeit, Ausdauer und eine spezielle Mischung aus Aufmerksamkeit und Verzicht, die man Mut nennt. Und genau diese letzte Komponente ist es, die Tennis-Stars zu Mysterien macht.

Ich habe bereits in einem früheren Artikel über ein gezieltes Kraft- und Muskeltraining für das Tennisspiel geschrieben und gezeigt, wie man seine Leistung somit verbessern kann. Doch Tennis ist vor allem eines: ein unvorhersehbarer Sport. Um gut Tennis zu spielen, muss man das Risiko des Lebens akzeptieren und bereit sein, es zu tragen – eine Fähigkeit, die zeigt, dass man ganz viel von der Welt verstanden hat und bereit ist, sie zu beherrschen.

Tennis: Teamsport oder für Einzelkämpfer?

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Foster Wallace schrieb auch eine Biografie über den Tennis-Profi Roger Federer, in der er behauptet, Federer zuzuschauen käme einem religiösen Erlebnis gleich. Und tatsächlich scheinen die Sportler auf dem Platz die pure Konzentration zu erleben – für sie existiert in diesem Moment nur der Schläger, der Ball, das Netz, der Gegner. In dieser abgeschlossenen Welt sind sie auf sich allein gestellt, trotzen ganz alleine einem Gegner, den sie nicht einschätzen können. Dieser Individualismus fasziniert – Tennisbegeisterte und alle Bewunderer mutiger Menschen.

Und dennoch ist Tennis ein Teamsport: Wie Tenniscoach Kevin Schwinniger in einem Interview auf der Seite des Tennisausstatters www.keller-sports.de beschreibt, lauert bei jedem Match im Hinterkopf das Team, mit dem man antritt. Zu jeder Sekunde ist sich der Player bewusst, dass er nicht nur für sich selbst spielt, sondern sein Sieg oder seine Niederlage den ganzen Verein beeinflusst.

Und auch das strahlt auf die Faszination an den Spielern aus: Ein Tennisprofi muss Verantwortung tragen können, nicht nur für sich selbst, sondern auch die des Vereins. Tennisspieler sind immer gleichzeitig Einzelkämpfer und Teamplayer und geben damit alles in allen Bereichen.

Ein besonderer Sport

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Das Spiel hat sogar eine faszinierende Geschichte: Der Sport, der früher nur der Upper Class vorbehalten war, ist heute ein Zeichen für Gleichberechtigung und Gleichheit. Denn heute können Menschen aus allen Schichten Tennisprofis werden; und für Frauen und Männer, die gemeinsam Tennis spielen, gibt es sogar eine feste Sparte mit festen Regeln, das Mixed. Frauen spielten übrigens schon beeindruckend früh professionell Tennis – eine Domäne, in die die Gleichberechtigung also sehr früh Einzug gehalten hat.

Der Schriftsteller David Foster Wallace hat selbst als Jugendlicher Tennis gespielt und weiß also, wovon er spricht, wenn er schreibt: Es gibt eine große Traurigkeit, wenn man selbst spielt und Profispielern in einem Turnier zuschaut. Denn man weiß genau, dass zu einem wahren Profi im Tennis mehr gehört als Talent und Übung. Etwas mehr, das man nicht beschreiben kann. Wahrscheinlich ist es genau dieses mystische Etwas, dass Menschen wie Roger Federer oder Anna Kurnikova letztlich zu Stars macht.

Die Traurigkeit sollte man jedoch schnellstmöglich abschütteln, um selbst auf den Platz zu gehen und das Tennisspielen auszuprobieren – denn dann erst kann man die Leistung dieser vergötterten Stars so richtig wertschätzen.

Hast Du selbst auch schon Tennis gespielt? Ich freue mich auf dein Kommentar!

Viel Spaß und Erfolg im Training!

Fitness-Coach: Worauf Du bei der Auswahl eines Personal Trainers achten solltest

Personal Training wird immer beliebter und das nicht ohne Grund, denn hierbei handelt es sich um eine ganz spezielle Form des Trainings. Dabei trainiert man nicht wie sonst alleine oder in einer großen Gruppe, sondern zusammen mit einem Fitness Coach. Während des Trainings ist der Trainer die ganze Zeit für einen da, kontrolliert die Übungen die man macht und motiviert zum Durchhalten. Somit sorgt er für Spaß, Abwechslung und für die notwendige Motivation, um seine Ziele zu erreichen.

Da wir bereits im letzten Artikel einen interessanten Eindruck in den Tagesablauf eines Promi-Personal-Trainers bekommen haben, möchte ich im heutigen Artikel noch einmal genauer auf das Thema Personal Training eingehen. Was macht ein Personal Trainer und für wen eignet sich ein Personal Training?

Warum ein Personal Trainer?

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Inzwischen gibt es viele Personal Trainer, doch nicht alle sind auch zu empfehlen. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und so gibt es auch viele unseriöse Trainer in diesem Bereich. Daher sollte man bei der Suche unbedingt auf die Qualifikation des Trainers achten. Zudem sollte er mindestens eine Ausbildung zum Physiotherapeut, Fitnesstrainer oder Diplom-Sportlehrer vorweisen können. Grundsätzlich sollte man die Bildung und Qualifikation des Trainers im Vorfeld gründlich überprüfen. Hilfreich kann auch eine Internet-Recherche sein, die etwas über die früheren beruflichen Aktivitäten des gewählten Trainers verrät.

Wer bei der Suche spezifische Bedürfnisse hat, zum Beispiel in Form eines Nordic-Walking- oder Yoga-Trainings oder das passende Personal Training für Box oder andere Kampfsportarten, der sollte verstärkt darauf achten, dass der Trainer diese Zusatzqualifikationen auch erfüllt und in diesen Bereichen bereits fundierte Erfahrungen hat.

Personales Trainieren: Das Testtraining

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Nicht immer ist die erste Wahl die Beste, das kann man aber relativ gut bei einem Testtraining herausfinden. Daher sollte man unbedingt ein Beratungsgespräch und ein Testtraining vereinbaren. Und das sollte natürlich auch unverbindlich und kostenlos stattfinden. Ein seriöser und qualifizierter Trainer wird sich Zeit nehmen und auf die eigenen Bedürfnisse eingehen. Ein gutes Zeichen ist auch, wenn er vor dem Training einen umfangreichen Gesundheitscheck durchführt.

Wie viel darf ein Personal Trainer kosten?

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Auch die Preise können in diesem Bereich schon viel über den Personal Trainer aussagen. Ein zu niedriger Stundenlohn sollte genauso stutzig machen, wie ein zu hoher. An den folgenden Werten kann man sich allerdings ganz gut orientieren.

In einem Fitnessstudio kostet das Personal Training mit einem Personal Trainer in der Regel zwischen 30 und 50 Euro die Stunde. Selbständige Personal Trainer verlangen wiederum um die 50 bis 120 Euro die Stunde. Die Kosten zahlen sich durch die entsprechende Qualifikation und die daraus resultierenden Erfolge natürlich auch aus.

Checkliste: das Wichtigste im Überblick

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Wer mit dem Gedanken spielt einen Personal Trainer zu suchen, dem kann die folgende Checkliste als Anhaltspunkt dienen. So findest du einen qualifizierten Personal Trainer:

  1. Im Vorfeld unbedingt nach den Qualifikationen des Personal Trainers informieren. Das Minimum ist eine Ausbildung zum Diplom-Sportlehrer, Fitnesstrainer oder Physiotherapeut.
  2. Im Internet recherchieren, um die beruflichen Aktivitäten des gewählten Trainers herausfinden.
  3. Auf Zusatzqualifikationen achten, wenn man auf der Suche nach einer bestimmten Trainingsform ist.
  4. Ein unverbindliches und kostenloses Probetraining vereinbaren. Ist die Beratung kompetent, umfangreich und ausführlich?
  5. Liegt der Stundenlohn des Trainers in einem angemessenen Bereich?

Viel Spaß und Erfolg im Training!

Die 60-Minuten-Formel: Ein 60-minütiges Muskelaufbau Training ist optimal

Kennst Du die Ausrede: „Ich habe keine Zeit“? In diesem Artikel möchte ich dir zeigen das bereits 180 Minuten pro Woche ausreichen um dich innerhalb weniger Wochen fit zu machen! Es muss nicht jeden Tag ein 60 Minuten Training stattfinden, um einen idealen Muskelaufbau zu bekommen. Jedoch wären 2-3 mal die Woche vom Vorteil.

Ein Trainig sollte in der Regel nie länger als 60 Minuten dauern. Es wird bei einem so langen Training nicht nur die große Muskulatur trainiert, sondern auch Herz-Kreislauf. Das große Herz und die Atemmuskulatur sind eins der wichtigsten Muskeln des Menschen. Welche im Muskelaufbau nicht vergessen werden dürfen. Wenn diese Muskulatur gut läuft, hast Du das Thema Krankheiten im Alter erst einmal um ein Ganzes reduziert. Natürlich zählen dazu noch Ernährung und Lebenseinstellung, jedoch kann man das mit einen guten 60 Minuten Training einigermaßen gut ausgleichen. Aber es ist nicht das „A und O“.

Wichtig ist auch ein genereller Muskelaufbau von der Rumpfmuskulatur, Bein-, sowie Atemmuskulatur. Gelenksprobleme, Rückenschmerzen, aber auch Sehnenentzündungen werden um ein vielfaches reduziert.

Wie sollte so ein 60 Minuten Training aussehen?

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Bei einem 60 Minuten Training solltest Du dein Ziel, deine Umgebung und dein Level abklären. Das heißt welches Ziel hast du? Muskelaufbau oder Ausdauer? Welcher Typ bist du? Der Typ für ein Fitnessstudio oder eher derjenige, der lieber an der frischen Luft sein Muskelaufbau absolviert. Welches Level hast Du? Bist Du schon im Training oder fängst Du von Null an.

Sind diese Fragen geklärt geht es bei dem 60 Minuten Training mit der Vorbereitungsphase los. Diese geht rund 5-10 Minuten. Hier wird überwiegen das Herz-Kreislaufsystem angeregt. Die Gelenke werden anfänglich mobilisiert, Die Muskulatur aufgewärmt, die Herzfrequenz gesteigert. Die Phase sollte immer stattfinden, um den aktiven und passiven Bewegungsapparat auf die kommende Belastung vorzubereiten, den Stoffwechsel anzuregen, die Körpertemperatur zu erhöhen und somit das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Dann kommst Du zum Hauptteil. Dieser geht rund 20-40 Minuten vom insgesamt 60 Minuten Training. Der Hauptteil ist das Training auf das zu erreichende Ziel. Heißt hier findet der Muskelaufbau und die Ausdauer statt. Hier sollten ungefähr 20 Minuten die angestrebte Herzfrequenz gehalten werden. Mit den von deinem Level abhängigen Wiederholungen und Gewichten wird gearbeitet.

Natürlich solltest du Nichts gleich überstürzen. Wenn man sich langsam herantastet und mit dem Motto „weniger ist mehr“ ran geht, ist man beim 60 Minuten Training definitiv auf der sicheren Seite. Wenn man nach dem Training merkt, dass mehr geht, so kann man das, das nächste mal machen. Aber auch hier nicht gleich alles überstürzen und den Muskelaufbau langsam angehen.

Als letztes kommt die Schlussphase. Streching oder auch „Cool Down“ genannt. Diese sollte auch rund 5-10 Minuten andauern. Hier ist es wichtig die Herzfrequenz langsam abklingen zu lassen ohne das dir dabei kalt wird. Dehnübungen solltest du auch einbauen, sodass deine Muskulatur nicht verkürzt und dem Muskelaufbau Nichts im Wege steht.

Natürlich werden sinnvolle Pausen eingebaut. Denn ein ununterbrochenes 60 Minuten Training ist nicht gesund. Die Pausen solltest du Nutzen, um vertieft und gezielt zu atmen. So trainierst du intensiv deine Atmung. Achte nicht nur in den Pausen auf deine Atmung, auch während den Übungen sollte aktiv tief ein- und ausgeatmet.

Was passiert beim Muskelaufbau Training?

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Es finden über Tausend physiologische Prozesse im Organismus statt, gerade bei einem 60 Minuten Training. Sodass alles hier aufzuzählen zu lange dauern würde.

Die wichtigsten und größten sind zum Beispiel das aerobe Training, was beim 60 Minuten Training einsetzt. Das heißt, dass die im Organismus ablaufenden Stoffwechselprozesse unter Beteiligung von Sauerstoff stattfinden. Was wiederum für die Herzarbeit und für die Muskulatur, für eine bessere Sauerstoffversorgung darstellt. Auch der Ruhepuls und die Trainingsfrequenz des Herzens wird von mal zu mal besser.

Auch die Koordinationsfähigkeit und die Beweglichkeit, sowie der Muskelaufbau wird verbessert.
Des weiteren wird die Konzentrationsfähigkeit gesteigert, in dem Hormone ausgesendet werden und der Wille durchzuhalten gefördert wird.

Je nach gezielten Muskelaufbau kann die Muskulatur genau definiert werden. Jedoch wird es für sinnvoll gehalten jede einzelne Muskelgruppe genau und gleichviel zu trainieren. Ansonsten kann es zu Problematiken kommen.

Und der tolle Nebeneffekt dabei natürlich ist, das Verlieren der bösen Kalorien und die Förderung der Fettverbrennung 🙂

Wie oft sollte das 60 Minuten Training angewendet werden…

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…und wie kannst Du dich für einen effektiven Muskelaufbau motivieren?

Ein 60 Minuten Training sollte idealerweise 2-3 mal die Woche durchgeführt werden. Und die Motivation für ein effektiven Muskelaufbau ist nicht schwer 🙂 Ich wünsche dir viel Spaß beim Training!

Viel Spaß und Erfolg im Training!