Muskelkater nach dem Training: Was hilft wirklich gegen Muskelkater?

Viele Menschen kennen folgende Situation: Man startet nach langer Zeit oder das erste Mal mit Sport und am nächsten Tag verspürt man einen unangenehmen Muskelkater. Oft wird unterschätzt, dass das Aufwärmen der Muskeln vor dem Sport eine große Rolle spielt. Besonders bei ungeübten Personen ist das wichtig, damit die Muskeln nicht direkt überstrapaziert werden.

Leider wärmen viele Menschen die Muskeln vor dem Sport nicht auf und die Folge ist dann in nahezu allen Fällen der Muskelkater. Was wirklich gegen Muskelkater hilft erfährst Du im folgenden Text.

Sichere Hilfe gegen Muskelkater

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Ist der Fall eingetroffen und der Muskelkater ist über Nacht eingetreten, sind einige Dinge möglich um die Schmerzen zu lindern.

Um den Muskeln sofort Entspannung zu geben, helfen einige Dinge:

  • Wärmebehandlung, zum Beispiel durch einen Saunagang
  • eine leichte Massage an der Schmerzzone
  • leichte Dehnungsübungen
  • bei starken Beschwerden auch ein Schmerzmedikament

Die Muskelbeschwerden kamen dadurch, dass deine Muskeln zu stark beansprucht wurden. Dies habe ich z.B. auch im folgenden Artikel über die Entstehung von Muskelkater beschrieben. Im Alltag bedeutet das für dich, dass du an den nächsten Tag bewusst langsameren Sport machst. Muskelkater heisst nicht, dass man keinen Sport mehr machen kann an diesen Tagen. Achte einfach darauf, dass du deine Muskeln immer aufwärmst und langsam Sport machst. Ungeübte Personen sollten langsam mit dem Sport anfangen, das heisst erst walken und dann kurz joggen. Von null auf hundert macht keinen Sinn und wenn der Muskelkater vorbei ist, ist der Nächste schon vorprogrammiert.

Tipps für ein Training ohne Muskelkater kannst du hier nachlesen. Eine weitere Hilfe für Sportler ist die Nahrungsergänzung. Da in unseren Lebensmitteln nur geringe Werte an Mineralien stecke ist es wichtig, das Sportler zusätzlich Magnesium zu sich nehmen. Magensium versorgt den Muskel mit Nährstoffen und versorgt ihn die ganze Zeit mit Energie. Ob du Magnesium vor- oder nach dem Sport zu dir nimmst, spielt in der Regel keine Rolle. Auch nach dem Sport ist Magnesium immer gut um den Muskel dauerhaft Kraft zu geben und sich gesund aufbauen zu können.

Bei Muskelkater zum Arzt?

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Grundsätzlich muss man mit einem Muskelkater nicht zum Arzt gehen. Diese Art der Muskelüberlastung ist nicht gefährlich und daei ist auch nicht mit Folgeschäden zu rechnen. Aufpassen sollest du nur, wenn du deine Muskeln so stark überlastest, dass es zu einer Muskelzerrung kommt. Dieser Fall kommt sehr selten vor und in der Regel auch nur bei Extremsportlern. Falls es doch zu dem Fall kommt, solltest du einen Arzt aufsuchen. Sport ist in dieser Situation natürlich tabu.

Weitere Tipps zum Thema Muskelkater

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Allgemein kann man dem Muskelkater mit viel Wärme und homöopatischer Anwendung einiger Produkte Abhilfe schaffen. Mit den homöpatischen Mitteln ist vor allen Dingen Arnica gemeint. Arnica wird in Form von Globuli (zum schlucken) oder als Gel aufgetragen. Zwar ist die Wirkungsweise von den homöopatischen Mitteln nicht bewiesen, jedoch sprechen viele Betroffene von einer schnellen Linderung und einem schnellen Abklingen der Beschwerden. Auch Schwimmen kann in gesundem Maße die Beschwerden lindern. Die sanften und gleichmäßigen Bewegungen im Wasser beanspruchen die Muskeln nur sehr leicht aber lösen die Verspannungen. Hilfreiche Tipps für die Behandlung von Muskelkater findest du ebenfalls unter www.muskelkater.org.

Wie bereits oben erwähnt kann leichter Sport während dem Muskelkater ausgeführt werden, dazu sollten aber einige Dinge beachtet werden. Vor dem Sport solltest du die Muskeln gut aufwärmen, am besten geht das mit leichten Dehnübungen und etwas Gymnastik. Laufe langsam los und sobald du merkst dass es deinen Muskeln doch zuviel wird, beende den Sport. Es wird empfohlen, dass der Körper nach dem Sport noch langsam auslaufen soll. Das bedeutet, dass du nach dem Joggen zum Beispiel noch ein paar Lockerungsübungen machst. Bleib nicht direkt stehen bzw. setze dich nicht sofort hin, das begünstigt nämlich leider auch das Seitenstechen.

Das Fazit

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Muskelkater ist keine Krankheit und sollte dementspechend nicht so viel Aufmerksamtkeit geschenkt werden. Mit guten Aufwärmübungen und Sport, an dem Du nicht an deine Grenzen gehst, sollte der Muskelkater bald keine Chance mehr haben dürfen. Falls die Beschwerden nicht nachlassen und der Muskelkater eher stärker wird, ist es immer sinnvoll einen Arzt aufzusuchen.

Viel Spaß und Erfolg im Trainig!

2 Antworten auf „Muskelkater nach dem Training: Was hilft wirklich gegen Muskelkater?“

  1. Die beste Methode (langfristig) gegen Muskelkater ist die Trainingsfrequenz zu erhöhen. Dabei ruhig mit der Intensität nach unten. Das ist das sog. HFT-Training. Praktiziere ich seit 2 Jahren und habe dadurch beachtliche Erfolge erzielt.

    LG
    Patrick von Powerfab

  2. Die beste Möglichkeit, Muskelkater zu vermeiden, ist regelmäßiges Training. Nach längerer Pause sollte man es einfach etwas ruhiger angehen lassen, ansonsten ist Muskelkater vorprogrammiert. Je nachdem, wie hart man trainiert, kann schon der Ausfall einer Trainingseinheit zu Muskelkater führen.

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